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Nullnummer zwischen Tuspo Nürnberg und Vatanspor freut Flügelrad

Kreisklasse 5 12. Spieltag

Die ersten Vier trafen sich an diesem 12. Spieltag direkt, als Gewinner des Fernduells kann sich Tabellenführer ESV Flügelrad fühlen, der gegen Weinzierlein die Oberhand behielt. Vatanspor kam beim Tuspo Nürnberg nicht über ein Remis hinaus. Großweismannsdorf gewann ein Neun-Tore-Kellerduell gegen Croatia, die Rangers zogen an Zirndorf vorbei.

Die Torhüter hielten ihre Weste weiß: Das Gastspiel Vatanspors (rote Trikots) bei Tuspo Nürnberg endete torlos.

 / © fussballn.de

Die Heimelf ging bereits in der 8. Minute durch Walz nach einem verwandelten Elfer in Führung. Schwendinger verzog kurz darauf und ließ das 2:0 liegen. So kam die SpVgg kurz vor dem Seitenwechsel noch zum 1:1 durch Klaussner. Nach dem Wechsel kam die Can-Elf wieder besser in die Partie. Joker Streit war es dann, der mit seiner ersten Ballberührung einen Traumpass auf Penava spielte, dieser allein auf den Keeper zulief und diesem zum 2:1 keine Chance ließ. Wie bei der ersten Führung verlor die Heimelf dann nach und nach wieder den Faden, die SpVgg konnte so einen Abstimmungsfehler zwischen Achenbach und Kötteritz nutzen und zum 2:2 ausgleichen. Kurz vor dem Ende der Partie schlug dann Klaussner nach einem Eckball per Kopf zu, ließ so seine Farben jubeln.

Die Hausherren kamen zunächst besser ins Spiel und hatten auch die erste Großchance, als Harries plötzlich frei vor dem Tor der Gäste auftauchte, doch seinen Meister im gut reagierenden Torwart fand. Danach zeigten auch die Gäste ihre spielerischen Möglichkeiten und hatten die beste Chance durch Yanac, der aus aussichtsreicher Position jedoch verzog. Die beste Chance im ersten Durchgang hatte jedoch Tuspo-Stürmer Schüller, der ebenfalls freistehend am Gäste-Keeper scheiterte. Mit 0:0 ging es dann in einem ansehnlichen Spiel in die Kabine. In der zweiten Halbzeit merkte man den Gästen an, dass sie ein Nachholspiel unter der Woche absolviert hatten und somit etwas die Kraft fehlte. Der Tuspo kam nun immer besser ins Spiel, doch wieder wurden zahlreiche Torchancen vergeben. Das Spiel behielt sein hohes Niveau aus der ersten Halbzeit bis zum Schluss, jedoch sollte keinem der Protagonisten mehr ein Tor gelingen.

Es war ein kämpferisch beeindruckendes Spiel, das dennoch sehr fair war. Schiri Froschbauer hatte alles unter Kontrolle. In der 25. Minute ließ Weinig Keeper Holzschuh keine Chance – 1:0. Weinzierlein blieb unbeeindruckt. Nach einem Freistoß stand Henn frei vor Keeper Kumpf, dieser rettete einmal und danach noch ein weiteres Mal gerade so auf der Linie gegen Pröpster. Nach dem Seitenwechsel folgte der Ausgleich. Henn versenkte den Ball mit dem Kopf zum 1:1. Dann folgte in der 80. Minute die Entscheidung: Weinig scheiterte erst an Keeper Holzschuh, doch er setzte nach, schaffte es noch an der Grundlinie den Ball per Flanke auf den mit aufgerückten Manuel Widmann zu bringen, so dass dieser nur noch mit dem Kopf zum vielumjubelten 2:1 einnetzen musste.

Das erste Tor fiel durch einen schön durchgesteckten Ball von Tole auf Dragicevic, der alleine vor dem Torwart einnetze. Beim 2:0 tauschten sie die Rollen. Das 2:1 war ein trockener Sonntagsschuss von Gherasim, der unhaltbar aus 25 Meter im Tor einschlug. Für das 3:1 war wieder das Duo Tole/Dragicevic verantwortlich. Tole überspielte mit einem direkten Pass auf Dragicevic die gesamte Abwehr, letzterer vollstreckte. Der erneute Anschluss zum 3:2 war ein unnötiger Freistoß vor dem Sechzehner, der perfekt von Gäste-Akteur Olaru getroffen wurde. Nach der Halbzeit glichen die Gäste in Person von Häberer zum 3:3 aus. Croatia ging dann wieder durch Cancar in Führung, fast im Gegenzug stand es dann 4:4 durch Schreiber. Zwei klare Elfmeter blieben Croatia verwehrt. Mit dem letzten Angriff gelang dann der Siegtreffer für die Gäste.

Die Heimelf von Trainer Heiko Thiel fing schwungvoll an und konnte sich in der Anfangsviertelstunde zwei gute Tormöglichkeiten erarbeiten, die aber nicht zum Erfolg führten. Auch die Gäste konnten ihre Torchancen nicht nutzen und so ging die Partie völlig verdient mit einem 0:0 in die Halbzeit. Nach dem Pausentee gingen die Gäste durch Robin Trötsch mit 1:0 in Führung. Die Hausherren reklamierten auf Abseits, doch der Schiedsrichter gab den Treffer. Die DJK glich in der 52. Minute durch Till Schmidt zum 1:1 aus. Nur fünf Minuten später war nach einer Standardsituation Niclas Giesecke zur Stelle und köpfte zur 2:1-Führung für seine Farben ein. Die letzten 30 Minuten der bis dato fairen Partie hatte dann mit Fußball nicht mehr viel zu tun. Die DJK brachte den knappen Vorsprung über die Spielzeit und schließt damit wieder in der Tabelle auf.

Der ESV Rangierbahnhof setzte sich beim TSV Zirndorf dank seines Sturmduos Jörg Rudolf und Daniel Birkner mit 4:1 durch und feierte so den dritten Saisonsieg – allesamt in der Fremde! Bereits in der 5. Minute besorgte ESV-Urgestein Rudolf die Gäste-Führung, welche die Heimelf in Person von Patrick Löslein nach 22 Minuten ausgleichen konnte, ehe wenige Sekunden später Rudolf zur erneuten Führung der Rangers einnetzte (23.). In der 36. Minute profitierte die Thunhart-Elf dann von einem Zirndorfer Eigentor, das gleichzeitig dem 1:3-Pausenstand glich. Nach dem Seitenwechsel brachte TSV-Coach Boetticher zwei frische Kräfte, um die Partie zu drehen, doch ein Elfmeter sorgte in der 51. Spielminute für das 4:1 aus Gäste-Sicht. Daniel Birkner verwandelte vom Punkt zum Endstand. Der Aufsteiger aus Zirndorf bleibt somit im vierten Spiel in Folge sieglos.

Der TSV Altenberg bestimmte klar die erste halbe Stunde. So dauerte es bis zur 35. Minute, bis Tim Böhm aus spitzem Winkel einschob. Die Altenberger Jungs hatten danach zu viele Gänge zurückgeschalten und so den ATV Frankonia wieder ins Spiel gebracht, der dann in Person von Robert Sakic den Ausgleich erzielen konnte (45.). Nach der Pause dauerte es bis zur 68. Minute, bis Tim Böhm auf Marco Ungermann ablegte, der eiskalt zum 2:1 einschob. Danach wurde das Spiel für beide Mannschaften immer unruhiger, auch bedingt durch eine sehr durchwachsene Schiedsrichterleistung. So verteilte der Referee im Anschluss noch zwei Ampelkarten an die Gäste und eine an die Heimelf. Der Spielfluss ging beiden Teams komplett verloren und so konnten die Gäste auch keine zwingenden Chancen mehr rausspielen, während die Heimelf ihre Konter nicht zwingend genug ausspielte, um das Spiel vorzeitig zu entscheiden.

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