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Möller: "Werden bis zum Schluss kämpfen müssen" - SVP nun zweimal zuhause gegen Turnerschaft

Vorschau Kreisliga 2 Nachholspiele, Donnerstag

Fraglich ist, ob die Partie der Turnerschaft Fürth gegen den SV Poppenreuth stattfinden kann, da die Heimspielstätte der Mesek-Elf anderweitig vergeben ist (UPDATE: Die Begegnung wurde auf 25. November, 14 Uhr, verlegt. Das Heimrecht wurde getauscht). Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Angriff auf die Tabellenspitze verschoben werden muss. Derweil hofft man beim TSV Fischbach, dass man mit einer Leistungssteigerung gegen den FC Stein die Überwinterung der ungeliebte Roten Laterne vermeiden kann. Außerdem kommt es zum zweiten Versuch zwischen der SpVgg Mögeldorf 2000 und dem SV Raitersaich. Beim ersten Mal setzte Kreisspielleiter Thomas Raßbach die Partie ab, als auf dem Kunstrasen gespielt werden sollte.

Das Trainerduo Stefan Lechner (l.) und Daniel Möller will die Grundtugenden beim TSV Fischbach sehen. 

 / © Matthias Janousch

Zwei Heimspiele (Stein am Donnerstag, Roßtal am Sonntag) stehen für den TSV Fischbach vor der Winterpause noch auf dem Programm und damit hat die Truppe um das Trainergespann Stefan Lechner und Daniel Möller auch noch zwei Chancen, um die ungeliebte Rote Laterne noch loszuwerden. Die Vorzeichen könnten freilich besser aussehen, schließlich gab es zuletzt drei Niederlagen in Folge. „Es ist natürlich schwer aus so einem Negativlauf herauszukommen, jedoch haben wir nichts zu verlieren. Es war schon vor Rundenbeginn klar kommuniziert, dass es eine sehr schwierige Saison wird und wir bis zum Schluss kämpfen müssen“, zeigt sich Möller nur wenig überrascht über die aktuelle Situation, ist aber weiterhin vom Potential der Karpfen überzeugt. „Wenn alle Spieler das abrufen, was sie können, haben wir eine Chance in der Kreisliga. Hast du jede Woche 2-3 Ausfälle reicht es eben nicht.“ Unter anderem fällt er selbst mit einer Verletzung aus und kann nicht eingreifen. Nun will er die Tugenden sehen, die den Fußball ausmachen, wenn es nicht nach Wunsch läuft. „Am Donnerstag spielen wir auf unserem B-Platz, da müssen wir den Kampf annehmen und einfach mal dagegenhalten. Das habe ich in den letzten Wochen etwas vermisst. Den absoluten Siegeswillen, dann sind wir wieder dabei.“ Chancen gab es in den letzten Wochen genug, schließlich geizen auch die direkten Konkurrenten mit der Punktausbeute. „Die anderen Mannschaften spielen ja auch noch für uns, was einen jedes Wochenende eigentlich noch mehr ärgert, dass man dann selber nichts Zählbares einfährt. “Einen Befreiungsschlag hingegen verbuchte der kommende Gegner aus Stein mit dem 2:0 gegen Wacker am vergangenen Sonntag. Durch den Sieg hat sich die Elf von Thomas Eckert einen Vorsprung von sieben Punkten auf die Abstiegszone erarbeitet. „Es war ein ganz wichtiger Sieg am vergangenen Wochenende gegen Wacker. Nun werden wir natürlich versuchen, das gute Gefühl mit nach Fischbach zu nehmen, um den Gegner ebenfalls auf Distanz zu halten und gleichzeitig Anschluss zum Mittelfeld herzustellen.“

Wegen des „Schuhgates“ wurde diese Partie vor wenigen Wochen abgesetzt. Nun folgt die Neuansetzung, was im Lager der SpVgg Mögeldorf 2000 nur wenig Begeisterung hervorruft. Doch zum Sportlichen: Die Elf von Norbert Frey ist seit neun Spielen ungeschlagen und will diese Serie in jedem Fall zweistellig werden lassen. Doch auch der kommende Gegner aus Raitersaich zeigt sich seit Wochen formstark und musste sich in den vergangenen zehn Spielen nur den beiden Spitzenteams SV Hagenbüchach und Turnerschaft Fürth geschlagen geben. Zuletzt feierte die Elf von Dietmar Kusnyarik drei Siege in Folge. „Wir haben einen guten Lauf und sind gewillt den fortzusetzen. Haben auch durch Systemumstellung unsere Defensive wieder stabilisieren können und gehen deshalb selbstbewusst in das Spiel, zumal - wie man sieht - bei uns jeder für ein Tor gut ist, selbst wenn man unsere Offensivspieler zustellen sollte“, will Kusnyarik nicht ohne Zählbares nach Hause kommen. Bleibt nur zu hoffen, dass diesmal alle Akteure das passende Schuhwerk eingepackt haben, falls das Spiel doch auf dem Kunstrasen stattfindet. Angesetzt ist es noch auf dem Rasen.

Nach Auskunft von Turnerschaft-Spielertrainer Adrian Mesek steht der Lohnert-Sportplatz, auf dem die Partie angesetzt ist, nicht zur Verfügung. Aktuell wird an einer anderen Lösung gearbeitet. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das Spiel am Donnerstagabend nicht stattfinden kann. Offiziell ist noch keine Entscheidung ergangen. UPDATE: Die Begegnung wurde auf den 25. November, 14 Uhr, verlegt. Die Turnerschaft musste sein Heimrecht dafür an Poppenreuth abtreten. Somit findet auch das erste Spiel nach der Winterpause zwischen beiden Team in Poppenreuth statt.

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