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Tuspo Roßtal: Mit sechs + x Neuen zum Klassenerhalt

Kreisliga 2

Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga hat sich der Tuspo Roßtal auch in der Kreisliga in den hinteren Regionen der Tabelle niedergelassen. Gleich sechs neue Spieler schlossen sich der Gündogan-Elf bis zum aktuellen Zeitpunkt an. Man will den Markt aber weiter beobachten. Gemeinsam will man den drohenden Fall verhindern. Demgegenüber stehen zwei Abgänge, die ligaintern wechseln.

Darf sich auf Verstärkung im Abstiegskampf freuen: Tuspo-Trainer Özcan Gündogan.

 / © Sportfoto Zink

Der Tuspo Roßtal belegt derzeit als Vorletzter einen Abstiegsrang. Um den Kader in der Breite wie in der Spitze zu verstärken, schlug man gleich sechsmal auf dem Transfermarkt zu. Als neuer Keeper konnte mit Onur Koc ein mitspielender Torwart vom TSV Ochenbruck verpflichtet werden. Im Mittelfeld zu Hause ist Eugen Probst, der vom Kreisklassisten ATV Frankonia kommt, in der Landesliga aber auch schon für den ASV Neumarkt, den SC 04 Schwabach oder Dergahspor im Einsatz war. Aus Neuendettelsau kommt gleich ein Dreierpack. Kaan Yenitürkeli kennt die Liga aus seiner Zeit beim FC Stein oder der DJK Falke. Flügelstürmer Nevzat Sungur war früher für den SV Eyüp Sultan im Einsatz. Der Dritte im Bunde ist Burak Köksal, der auf der „Neun“ seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellen soll. Außerdem kommt vom TSV Katzwang Aslan Guguk, wo er seinen eingebauten Torriecher ähnlich wie Köksal zuletzt in Neuendettelsau nicht mehr wirklich beweisen konnte. Zum Vergleich: In der Saison 2015/16 spielten Sungur, Köksal und Guguk zusammen beim SV Eintracht Penzendorf und schossen den Verein nahezu im Alleingang in die Kreisliga. Für Sungur standen am Ende sieben Treffer, Köksal traf 17-fach, nur übertrumpft von Guguk, der sensationelle 34 Einschüsse verzeichnen konnte. Frisches Blut in der Offensive tut freilich gut, schließlich stellt der Tuspo mit 20 Treffern in 18 Spielen den zweitschlechtesten Angriff. Auf der anderen Seite verlassen auch zwei Spieler den Verein. Ozan Alp, der in Nürnberg studiert, schließt sich der DJK Falke an. Matthias Kaminski, der in Erlangen wohnhaft ist, wechselt ebenfalls zu einem Ligakonkurrenten. Sein Ziel ist die SGV 83 Nürnberg-Fürth. „Bei beiden möchte ich mich für ihren Einsatz bedanken. Der Aufwand war letztlich zu groß, sie haben immer super mitgeholfen. Sie sind immer gern gesehen“, sagt Coach Özcan Gündogan mit wohlwollender Stimme.

Vier Punkte beträgt der Rückstand auf den Abstiegsrelegationsrang, sechs Punkte sind es zum rettenden Ufer. Natürlich ist sich Gündogan der Schwere der Aufgabe bewusst, schließlich warten nur noch zwölf Spiele bis zum Saisonende. „Klar wird es hart, aber wir haben jetzt genug Zeit, dass sich die Mannschaft finden kann.“ Sehr froh ist er darüber, dass sein Team trotz der schwierigen Wintertransferphase mit einigen Spielern verstärkt werden konnte. „Vom Charakter her und von der Qualität werden sie uns sehr guttun. Das ist für unsere beiden Mannschaften ein Vorteil.“ Den Markt will man trotzdem weiterhin beobachten. Es könnte also durchaus sein, dass sich bis zum Jahreswechsel noch etwas tut. „Alle haben extrem Lust auf Abstiegskampf und bringen eine gute Mentalität mit“, hofft Gündogan auf einen Impuls für die Spiele nach dem Winter. Eins ist ihm dabei noch wichtiger: „Auch die Mannschaft freut sich über die Verstärkungen.“ Dann sollte die Eingewöhnungszeit nicht lange dauern.

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