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DJK Falke: Hulm-Elf spielt künftig in der SDN-Arena

Kreisliga 2

Dass Namensrechte des Stadions verkauft werden, kennt man eigentlich aus dem Profifußball. Die DJK Falke nahm sich nun ein Beispiel daran und vergab den Namen des Falke-Sportplatzes an SDN Sicherheitsdienst Nürnberg, dessen Inhaber Lars Müller einst selbst das Falke-Trikot trug. Personell muss man künftig auf Jonas Bohner und Moritz Dorer verzichten, dafür sind Ozan Alp und Abdu Ahmed neu im Kader.

Lars Müller (auf dem Chefsessel) in der Talkrunde mit Moderator Marius Steger und den Abteilungsleitern Daniel Hager und Björn Besocke (v.r.) neben dem neu angefertigten Podest für den Spielball.

 / © Matthias Janousch

Mit Spannung erwartet wurde die Weihnachtsfeier der DJK Falke, denn die umtriebigen Abteilungsleiter Daniel Hager und Björn Besocke wollten dort eine Neuerung verkünden. Ab sofort heißt der Sportplatz der DJK Falke SDN-Arena. Die „Namensrechte“ erwarb mit Lars Müller, Inhaber der Firma SDN Sicherheitsdienst Nürnberg, ein ehemaliger Jugendspieler der DJK Falke, der dem Verein seit jeher verbunden ist und sein Sponsoring nun ausweitet. „Ich bin begeistert von der Kamerdschaft, die bei Falke vorherrscht und stehe hinter dem Konzept, dass es hier kein Geld für Spieler gibt. Ich habe hier selbst mit dem Fußball angefangen und bin mit dem Verein eng verbunden. Falke ist der perfekte Verein dafür“, zeigt sich Müller angetan vom Kreisligisten, schränkt aber auch ein: „Zum Feiern ist das Geld nicht bestimmt.“ Vielmehr sollen die Zusatzeinnahmen für Anschaffungen sein, die den Spielbetrieb verbessern können und es schafft mehr Spielraum für die Fußballabteilung. Mit der Namensvergabe sorgt Falke wahrscheinlich für ein Novum im Kreis.

Bohner und Dorer nach München, Alp und Ahmed sind neu

Außerdem wurden bei der Weihnachtsfeier zwei verdiente Spieler verabschiedet. Jonas Bohner wird wie Moritz Dorer nicht mehr zur Verfügung stehen. Beide zieht es beruflich bedingt in die Landeshauptstadt nach München. „Mit den beiden verlieren wir zwei absolute Stammspieler, die sich mit dem Verein voll und ganz identifizieren. Ich bin aber froh, dass wir in der schwierigen Wintertransferphase gut reagieren konnten, wenn auch nicht ganz positionsgetreu“, blickt Spielertrainer Eduard Hulm mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Bohner und Dorer bedeuten freilich große Verluste für die DJK, die Ozan Alp und Abdu Ahmed nun ersetzen sollen. Standardspezialist Alp kommt vom Ligakonkurrenten Tuspo Roßtal und kennt die Liga bereits. „Er wird uns Stabilität verleihen, hat einen guten Schuss und ist stark am Ball. Er bringt also alles mit für die Liga.“ Der zweite Neue im Bunde ist Abdu Ahmed, Bruder von Stadtrat Nasser Ahmed, und wechselt vom A-Klassisten SpVgg Zabo Eintracht zur DJK. „Er ist auf der Außenbahn eingeplant, technisch stark und sehr schnell. Er muss sich nur noch an die körperliche Spielweise in der Kreisliga gewöhnen.“ Dann kann Ahmed die gewünschte Verstärkung im Offensivspiel sein, denn eingelebt hat er sich blitzschnell bei seinem neuen Verein. Das oberste Ziel bleibt der Klassenerhalt „und zwar so schnell wie möglich.“ Acht Punkte beträgt der Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsrang, genauso viel wie der Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz. Wenn diese Konstellation auch am Saisonende gälte, wäre man in der SDN-Arena hochzufrieden.

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