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Hüttl vor dem Zaunderby: "Es steht viel auf dem Spiel"

Vorschau Kreisliga 2 21. Spieltag - Teil 1

Am Sonntag ab 14 Uhr steigt die nächste Auflage des mit Spannung erwarteten Zaunderbys zwischen den direkten Nachbarn DJK Eibach und SV Wacker. Wir haben uns mit den Trainern Christian Hüttl und Marco Fuchs im Vorfeld unterhalten.

Nicht zufrieden ist Christian Hüttl mit den bisherigen Auftritten seiner Truppe nach der Winterpause.

 / © Matthias Janousch

Einige Jahre hat es gedauert, bis das Zaunderby wieder stattfinden konnte. In der vergangenen Saison packte der SV Wacker den Aufstieg ins Kreisoberhaus und die Duelle mit dem Erzrivalen DJK Eibach wurden fortgeschrieben. Pikanterweise holten die jeweiligen Auswärtsteams den Dreier. Mit 5:1 gewann Wacker das Hinspiel in Eibach, die DJK schlug im Rückspiel mit 3:2 zurück. In der aktuellen Spielzeit wurde SVW-Akteur Marco Gövert zum Derbyhelden beim 1:0 auf der Wacker-Alm. Nun trifft man sich wenige Meter weiter auf dem Gelände der DJK Eibach zum nächsten Aufeinandertreffen. Der Start aus der Winterpause verlief nun gänzlich unterschiedlich. Nicht zufrieden kann DJK-Coach Christian Hüttl sein, denn seine Truppe kassierte zum Auftakt zwei Niederlagen. „Fischbach liegt uns zu Hause irgendwie nicht. So ein Brett haben wir aber nicht erwartet“, spielt Hüttl auf die 1:4-Pleite auf eigenem Platz an. Mit der ersten Hälfte in Burggrafenhof war er dagegen unzufrieden, wenngleich es am Ende 0:2 hieß. „Das waren zwei individuelle Fehler und die Rote Karte hat es nicht gerade leichter gemacht.“ Janetzky wurde vom Platz geschickt und fällt deshalb für das Derby definitiv aus. Die Generalprobe ging also schief. Das muss aber kein schlechtes Omen sein. „Die zwei Spiele müssen wir jetzt ausblenden. Die Einstellung im Derby wird passen“, ist er sich sicher. „Wacker will zum 100-jährigen Jubiläum die Klasse halten. Ich hoffe auf eine ähnlich große Kulisse wie im Hinspiel. Es steht viel auf dem Spiel.“ Neben Janetzky wird auch Kapitän Ammon fehlen, der im Urlaub weilt. Dagegen kehrt Jäckel in den Kader zurück. Hinter dem Einsatz von Wiesenmayer steht indes noch ein Fragezeichen. Vier Zähler beträgt der Rückstand des SV Wacker auf den Erzrivalen. Während die Uebel-Fuchs-Truppe trotz guten Starts mit vier Punkten aus zwei Spielen weiterhin einen Abstiegsplatz belegt, liegt Eibach knapp über dem Strich. „Die Favoritenrolle ist klar verteilt“, bemerkt Marco Fuchs beim Blick auf die Tabelle. „Rechnen wir das direkte Duell raus, hat Eibach sieben Punkte mehr geholt als wir.“ Das Derby ist für ihn als einzelnes Spiel zu sehen, da spielen die Ergebnisse der Vorwochen nur eine untergeordnete Rolle. „Eibach will bestimmt nicht beide Derbys verlieren. Sie haben also gegen uns noch etwas gutzumachen. Unser Start war ganz okay, es war aber noch eine gewisse Verunsicherung zu spüren.“ Fest macht er diese These am prompten Gegentreffer des Tuspo Roßtal zum 2:1 vom Anstoß weg, nachdem man zuvor die Zwei-Tore-Führung herausgeschossen hatte. Letztlich gelang nach dem 1:1-Remis zum Auftakt ein 3:1-Sieg über den Tuspo. Personell sind bei Wacker alle Spieler an Bord. Auch Winterzugang Czub zählt zum Kader, der nach einem halben Jahr in Burgfarrnbach auf die Wacker-Alm zurückkehrte und dessen Spielberechtigung nun vorliegt. Fuchs geht von einem engen Spiel aus. „Die Chancen stehen 50:50.“

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