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Hulm: "Wir sind gefühlt 18 Jahre älter"

Vorschau Kreisliga 2 Nachholspiele

Am Donnerstabend hat der Spielplan zwei Flutlichtspiele auf dem Plan. Der SV Poppenreuth hat ab 18 Uhr Tabellenführer Turnerschaft Fürth zu Gast. Die Mesek-Elf könnte mit einem Sieg den Vorsprung auf Rang zwei auf sieben Zähler ausbauen und damit die Bezirksligatür zumindest ein Stück weit öffnen. Im anderen Duell geht es neben den Punkten auch um das Prestige, wenn die DJK Falke die SpVgg Mögeldorf 2000 zum Derby bittet. Die Frey-Elf hat nach dem 0:3 im Hinspiel noch eine Rechnung offen.

Nach dem Hinspiel in Mögeldorf konnten die Falken um Coach Eduard Hulm (Mitte) ein 3:0 bejubeln.

 / © Katharina Reiser

Ohne Punkte trat der SV Poppenreuth am Wochenende die Heimreise vom Ebensee an. Beim Post SV unterlag die Elf von Peter Meier mit 0:2. „Am Sonntag haben wir nicht gut gespielt. Trotzdem haben wir uns selbst geschlagen, da wir unsere Chancen nicht genutzt haben.“ Am Donnerstag im Nachholspiel gegen den Primus Turnerschaft Fürth erwartet Meier eine deutliche Leistungssteigerung seiner Truppe. „Wenn wir wieder so auftreten, dann stehen wir am Ende mit leeren Händen da.“ Sein Gegenüber Adrian Mesek feierte mit der Turnerschaft einen ungefährdeten 4:0-Sieg beim SC Germania. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht.“ Durch den Dreier und dem gleichzeitigen Remis von Verfolger SV Hagenbüchach ist der Vorsprung der Turnerschaft auf vier Punkte angewachsen. Wenn man jetzt auch noch Poppenreuth im Nachholspiel schlägt, könnten Bölük, Tekin und Co. auf sieben Zähler stellen. Vor dem SVP hat Mesek allerdings gehörigen Respekt. „Das ist eine Mannschaft, die jeden schlagen kann. Sie sind lauffreudig und kampfstark. Ich sehe sie in jedem Fall stärker, als der Tabellenplatz gerade aussagt.“ Im Hinspiel konnte die Turnerschaft die Partie erst mit Ende der regulären Spielzeit für sich entscheiden.

Derbytime in der SDN-Arena. Die DJK Falke empfängt Nachbar SpVgg Mögeldorf 2000 zum Rückspiel. Falke-Coach Eduard Hulm erwartet freilich ein enges Spiel. „Es treffen zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander. Mögeldorf ist technisch stärker, wir körperlich präsenter.“ Einen weiteren Unterschied hat er noch ausgemacht. „Wir sind gefühlt 18 Jahre älter als sie“, sagt Hulm mit einem lauten Lachen. „Mit unserer Erfahrung und Routine werden wir den jungen Wilden Paroli bieten.“ Mit einem Sieg könnten die Falken den Nachbarn überholen, der derzeit einen Punkt mehr in der Tabelle aufweist. „Wir freuen uns auf das Derby. Hoffentlich kommen viele Zuschauer“, baut er auf eine gute Kulisse beim Flutlichtspiel. Falke gewann die Generalprobe in Burggrafenhof mit 2:0. Mit dem gleichen Ergebnis schlug Mögeldorf gegen Hajduk zu. „Das war nicht unverdient. Wir haben es clever gemacht und gut verschoben“, resümiert Mögeldorfs Trainerfuchs Norbert Frey, dessen Truppe nach der frühen Gelb-Roten Karte gegen Arthur Rein über eine Halbzeit lang in Unterzahl agieren musste. „Hajduk war nur selten gefährlich und wenn doch, hatten wir mit Max Schmidt einen guten Torhüter.“ Zweimal traf Routinier Sven Kiefer, zweimal war Christoph Ubrig der Wegbereiter, weshalb sie sich ein Sonderlob ihres Trainers verdienten, der insgesamt aber von einer geschlossenen Mannschaftsleistung sprach. „Für die Mannschaft ist das Duell mit Falke ein Derby, für mich ein Spiel wie jedes andere“, blickt Frey nüchtern auf die nächste Begegnung. Trotzdem will er das 0:3 im Hinspiel „gerade stellen. Da haben wir noch was gutzumachen. Wir waren nicht so schlecht, wie es das Ergebnis aussagt." Auch nach dem Spiel will Mögeldorf vor den Falken platziert sein, denn „bei Falke wollen wir nachlegen.“

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