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Der Erfolgscoach geht: Adrian Mesek verlässt die Turnerschaft

Kreisliga 2

Damit hatte man nicht unbedingt rechnen müssen: Adrian Mesek verlässt die Turnerschaft Fürth, die sich bekanntlich im Aufstiegsrennen zur Bezirksliga befindet, auf eigenen Wunsch zum Saisonende. Letztlich fehlt ihm die Unterstützung außerhalb des Feldes in der Organisation. Trotzdem will er sich nach Möglichkeit mit dem vierten Aufstieg in Folge verabschieden, ehe er ein neues Kapitel aufschlägt.

Seine Zukunft ist noch ungewiss. Seine Erfolge als Spielertrainer können sich aber sehen lassen: Adrian Mesek

 / © Matthias Janousch

Die Turnerschaft Fürth spielt als Aufsteiger aus der Kreisklasse eine starke Saison. Lange Zeit grüßte die Mesek-Elf von der Tabellenspitze, ehe sie am vergangenen Wochenende aufgrund einer eigenen Ergebniskrise vom SV Raitersaich überholt wurde. Nun erfolgt die Überraschungsmeldung, dass Adrian Mesek den Verein am Saisonende verlassen will. „Ich habe mir seit dem Winter einen Kopf gemacht. Nach vielen Gesprächen fiel nun der Entschluss, dass ich aufhören will.“ Der Aufwand sei ihm zu groß, führt er als entscheidenden Punkt an. Doch nicht den Aufwand mit dem Job als Spielertrainer, den er auch weiterhin ausführen möchte, meint er damit. „Im Endeffekt bin ich Betreuer, Vorstand, Spielleiter, Spieler und Trainer in einer Person.“ Vom Bälle aufpumpen über die Trikots bis hin zur Auszeichnung der Coachingzone: All das fällt in seinen Arbeitsbereich. Da die Turnerschaft kein eigenes Gelände besitzt, muss er sich auch darum kümmern, dass Plätze für Training und Spiel zur Verfügung stehen.

„Irgendwann wird das zu viel neben der Arbeit. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht und ich konnte in den vier Jahren auch sehr viel lernen“, erklärt Mesek, der am Ende des Jahres seine B-Lizenz in Händen halten will. Danach ist die Erlangung der A-Lizenz das nächste erklärte Ziel. Dass er weiter als Spielertrainer arbeiten will, steht für ihn fest. „Ich könnte mir aber auch vorstellen in einer höherklassigen Mannschaft als Co-Trainer zu arbeiten.“ Zwar musste die Turnerschaft die Tabellenführung abgeben, der Aufstieg ist aber weiterhin das Ziel. „Wir haben nach dem Winter viele Punkte liegengelassen. Wir haben den Aufstieg aber noch immer in der eigenen Hand. Die Entscheidung wird in zwei Wochen fallen.“ Dann bestreitet die Turnerschaft das Topspiel gegen den neuen Primus SV Raitersaich, der aktuell einen Punkt mehr auf dem Konto hat. „Als ich hier angefangen habe, habe ich zwei Aufstiege versprochen. Vielleicht werden es sogar vier.“

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