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Pirdal bleibt beim Post SV an Bord - Coskun für die Zukunft

Kreisliga 2

Birol Pirdal wird in der kommenden Saison von Orhan Tamer unterstützt. Erhan Coskun bildet mit Daniel Wölfel das Trainerduo der Zweiten und soll Pirdal mittelfristig ablösen.

Birol Pirdal bleibt ein weiters Jahr beim Post SV an Bord.

 / © Sportfoto Zink

Der Post SV hat die Weichen für die kommenden beiden Saisons gestellt. Birol Pirdal bleibt auch in der Saison 2019/20 Chefanweiser am Ebensee und wird von Orhan Tamer unterstützt, mit dem er bereits bei der zweiten Mannschaft zusammenarbeitete. Hier wird Erhan Coskun, der aktuell erfolgreich die U19 coacht, mit Daniel Wölfel das Trainerduo in der kommenden Saison bilden. Zur Saison 2020/21 soll Coskun dann Pirdal beerben. Zwei Abgänge stehen fest.

Durchwachsen verlief die Saison für den Post SV in der Kreisliga. Verlief die Hinrunde bis zum Beginn 2019 noch ansprechend, wartet man seit April auf einen Sieg. Zuletzt gab es in sechs Spielen nur zwei Punkte zu verbuchen und die Topteams sind außer Sichtweite. „Gott sei Dank, haben wir in der Vorrunde genug Punkte geholt“, ist Pirdal erleichtert. Dies war neben einigen Verletzungen auch dem geschuldet, dass man den Fokus auf den Nichtabstieg der Zweiten legen wollte. Dort steht noch das entscheidende Duell mit Großgründlach am kommenden Samstag an, um noch in die Saisonverlängerung sprich Relegation gehen zu können. Unabhängig vom Ausgang werden Erhan Coskun, bisher noch Trainer der U19 in der Landesliga und mit dieser seit Amtsübernahme höchst erfolgreich, und Daniel Wölfel die Zweitvertretung übernehmen. Bei der Ersten wird Birol Pirdal eine weitere Saison dranhängen. Dabei wird er wieder von Tamer Orhan, der gerade seine B-Lizenz absolviert, als Co-Trainer unterstützt. 

Das Duo coachte bereits erfolgreich die zweite Mannschaft, ehe Pirdal nach oben rückte. „Wir wollen uns zukunftsorientiert aufstellen“, erklärt Spielleiter Michael Luntz. Deshalb gibt es den Plan, dass Pirdal nach der kommenden Saison den Staffelstab an Coskun weitergeben wird. „Ich möchte mit meiner Truppe eine erfolgreiche Saison spielen und danach eine Pause einlegen. So ist der Plan, aber im Fußball kann alles sehr schnell gehen. Die Priorität gehört in der nächsten Saison ganz klar der ersten Mannschaft“, sagt Pirdal, der sich besonders darüber freut, dass Kapitän Tom Faltermeier nach seiner schweren Verletzung wieder zurückkehren wird. Auch Torjäger Stefan Kühnlein trotzt weiterhin dem Alter und bleibt an Bord. Dagegen werden Sebastian Adler, der zurück zum kommenden Gegner Mögeldorf geht, und Burak Ölcer, den es nach Burgfarrnbach zieht, den Verein verlassen. Acht oder neun Spieler werden zudem der U19 entwachsen, wobei Pirdal einigen den Sprung in die Erste zutraut. Nun gilt es die Saison im Derby gegen Mögeldorf versöhnlich abzuschließen, ehe die neue Spielzeit angegriffen wird.

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