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Rauenzell muss in die A-Klasse - Aurach darf weiter hoffen

Kreisklasse 1 30. Spieltag

Die letzte wegweisende Entscheidung fiel im Abstiegskampf, indem der SSV Aurach die Relegation gebucht hat, während Rauenzell in die A-Klasse muss.

© Sportfoto Zink (Archiv)

Der SVR musste gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass Aurach nicht gewann. Doch alle Pläne und Rechenspiele gerieten an diesen Nachmittag schnell zu Makulatur. Für Weinberg eröffnete Thomas Nepovedomy in der 43. Minute den Torreigen und legte bis zur 66. Minute zweimal nach. Das 4:0 erzielte ebenfalls ein Nepovedomy, diesmal mit Vornamen Alexander. Chasan Kara (77.) und Dominik Messerer (83.) erhöhten auf 6:0, Rauenzell hatte sich längst seinem Schicksal ergeben und muss nun absteigen.

Mit seiner ersten richtigen Torchance erzielte Schillingsfürst das 1:0 durch Dennis Haas (25.). Andreas Hofmann legte in der 36. Minute auf Manuel Möbus ab, Dentlein glich aus. Rund eine Viertelstunde waren im zweiten Durchgang absolviert, als Niklas Bär den VfB erneut in Front brachte. Als Andreas Dippl in der 72. Minute einen Heber erfolgreich im Tor unterbrachte, stand es 2:2. Ein direkter Freistoß von Möbus sicherte Dentlein den Heimdreier zehn Minuten vor Schluss.

Der SSV Aurach qualifiziert sich für die Relegation und darf dort auf den letzten Metern doch noch dem Klassenerhalt entgegenstreben. Sehr griffig und fokussiert ging das Heimteam zu Werke. Die erste Belohnung stellte Jamie Stimpfig mit seinem Kopfballtreffer sicher (14.). Hinten stand Aurach stabil, vorne fiel in der 61. Minute das 2:0. Ein Alleingang von Tim Nadler führte zum Erfolg. Aurach hätte noch weitere Treffer nachlegen können, doch auch das 2:0 reicht dazu, dass die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben bleibt.

Auch wenn es in diesem Spiel um nichts mehr ging, spielten beide Teams engagiert. Zunächst war Königshofen Herr im Haus und zog recht schnell durch Kai Fischer (11.), Christian Endres (13.) und Sebastian Breiter (16.) auf 3:0 davon. Doch schon der 17. Minute verkürzte Marius Ganske und sein Kollege Andreas Habelt stellte in der 33. Minute auf 2:3 aus Erzberger Sicht. In die Pause ging es mit 4:3 für den FC Heide, da Mario Reif (35.) für die Heimelf und Ganske für die Gäste netzten. Doch in der 58. Minute zog wieder Königshofen auf zwei Tore davon, Fischer war zur Stelle. Dass es am Ende eine Punkteteilung gab, ging auf das Konto von Michael Hermann (60.) und Habelt, die die Anzeigetafel fütterten.

Der designierte Absteiger aus Schnelldorf legte gut los und ging in Minute 5 durch Timo Beck in Führung. Dann schlug die SG zurück, Florian Kreiselmeyer (15.), Jan Schreiner (30.), Sebastian Bach (34.), Schreiner (38.), Philipp Hardung (50.) und Bach (55.) stellten auf 6:1, ehe Jannik Hofmann (66.) und Beck (69.) den Schaden zumindest etwas eingrenzten. Schreiner erzielte in der Nachspielzeit noch das 7:3 per Freistoß.

Von Beginn an zeigten sich die Gäste sehr agil und erarbeiten sich einige Torchancen. Aber erst ein sehenswerter Freistoß von Mark Plomer brachte den ersten Treffer dieses denk- und merkwürdigen Spiels (22.). Danach ging es Schlag auf Schlag. Nach einer Ecke kam der Ball zu Maximilian Seubert, dessen Flankenversuch entwickelte sich zu einer tückischen Bogenlampe, die sich hinter TSV-Keeper Timo Eichhardt ins Netz senkte (25.) Nur zwei Minuten später umspielte Patrick Franck Eichhardt und schob zum 0:3 ein. (28.). Danach besann sich der TSV. Nach einem Foulspiel an Manuel Brecht im Strafraum verwandelte der Gefoulte den fälligen Elfmeter selber zum Anschlusstreffer (36.). Nach der Pause gleich wieder ein Paukenschlag. Christian Beck spielte Plomer frei, der dem TSV-Keeper keine Abwehrchance ließ (46.). Sechs Minuten später erhöhte wieder Plomer auf 5:1. Der nächste Nackenschlag für die Heimelf wurde durch einen Freistoß von der Torauslinie eingeleitet, Fabian Braun bugsierte den Ball per Kopf zum 1:6 über die Torlinie. (65.). Danach bäumte sich die Heimelf nochmal auf. Daniel Hügerich spielte den Ball Jan Volkersdorfer in den Lauf, dieser umspielte Gästekeeper Manuel Soldner und vollendete zum 2:6 (68.) Auch das 3:6 wurde nach einer schönen Ballstafette erzielt, die Fabian Danner abschloss (82.) Den Schlussakkord in diesem bunten Torreigen setzte Carlos Pfeiffer nach wunderbarer Vorarbeit von Alexander Linck (84.).

Bechhofen suchte vom Anpfiff weg den Weg in die Offensive. Alleine die Chancenverwertung stand einer Führung im Weg. Schopfloch agierte äußerst passiv. Während auch im zweiten Durchgang teils hochkarätige Bechhofener Torchancen nicht den Weg ins Netz fanden, machte der Gast aus Schopfloch mit einer seiner wenigen Offensivaktionen das Tor des Tages. Benedikt Teichmann traf aus rund 20 Metern. Die anschließende Schlussoffensive der Hausherren blieb erfolglos.

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