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Falkenheim setzt ein Ausrufezeichen: Wolfgang Lutz kommt

Kreisklasse 5

Die SG Eintracht Falkenheim aus der Kreisklasse 5 hat mit der Verpflichtung des neuen Trainers ihre Ambitionen unterstrichen. Der höherklassig erfahrene Wolfgang Lutz übernimmt.

Ein bekanntes Gesicht für Falkenheim: Wolfgang Lutz (der das rote Trikot mit der Nummer 5 in den Händen hält) übernimmt als Trainer bei der SG.

 / © SG Eintracht Falkenheim

Wie der Verein in einer Pressemitteilung bekanntgab, wird Felix Steinbach nach fünf Jahren sein Traineramt in Falkenheim niederlegen und Platz machen für einen Mann, der weiß, auf was es im Amateurfußball ankommt: Wolfgang Lutz, bis Ende 2017 beim Bezirksligisten 1. FC Kalchreuth an der Seitenlinie und vorher auch schon beim Post SV Nürnberg und beim TB Johannns 1888 verantwortlich. Steinbach selbst wird wieder vollständig als Spieler zur Verfügung stehen und dazu gemeinsam mit Udo Wengenroth die Abteilungsleitung übernehmen. Neuer Co-Trainer wird Klaus Schlicker, bisher Trainer der zweiten Mannschaft. Die Reserve betreuen kommende Spielzeit Jürgen Steinbach, Vincent Steinbach und Sebastian Bauch als Spielertrainer.

Logischerweise sind die Verantwortlichen der SG mächtig stolz auf ihren Coup, wie der neue Abteilungsleiter Felix Steinbach via Pressemeldung verlauten lässt: "Wir freuen uns ungemein, dass sich Wolfgang für uns entschieden hat. Er hätte sicherlich auch bei anderen Vereinen, die deutlich höher spielen, eine Aufgabe gefunden. Ich glaube aber die Chemie hat recht schnell gestimmt, und wir konnten Wolfgang von unseren Konzepten, die wir für die Zukunft haben, überzeugen."

Nachdem in der abgelaufenen Saison in der Kreisklasse 5 gerade so der Abstieg verhindert werden konnte, sollen mit Lutz nun andere Zeiten anbrechen. Steinbach: "Für den Herrenbereich wollen wir mit Wolfgang Lutz ab der kommenden Saison einen ersten Schritt in Richtung sportlichem Erfolg gehen. Dabei soll sicherlich nichts überstürzt werden, aber dennoch eine klare Entwicklung zu sehen sein." Die Infrastruktur dafür ist vorhanden und Steinbach scheut sich nicht, Falkenheim mit den ganz Großen der Branche zu vergleichen: "Insgesamt sind wir von der Quadratmeterzahl der Sportanlage größer als beispielsweise der FC Bayern München. Wir haben insgesamt sechs Rasenplätze (drei davon mit Flutlicht), einen Kleinfeldplatz und einen Acker. Und diese Infrastruktur wollen wir auch als gemeinsamer Verein weiter ausbauen. Nicht nur für den Fußballbereich, sondern in allen Bereichen."

Lutz ist bei weitem nicht die einzige Personalie, die die Eintracht derzeit bearbeitet. Steinbach: "Neben den Neuzugängen im Trainer und Funktionsteam werden wir auch einige Neuzugänge präsentieren können. Drei Spieler haben bereits unterschrieben, zudem kommt ein Spieler nach längerer Pause wieder zurück. Mit einigen weiteren Spielern führen wir noch positive Gespräche. Zudem werden wir sicherlich auch noch zur Winterpause mit dem ein oder anderen Spieler nochmal das Gespräch suchen. Die Neuzugänge innerhalb des Kaders sind notwendig, um das alte Gefüge etwas aufzubrechen und frischen Wind reinzubringen. Das Schöne ist, dass die Mannschaften selbst Neuzugänge mit eingefordert hatten, sodass wir davon ausgehen, dass hier schnell etwas zusammenwachsen kann." Konkrete Namen will der Verein erst nach Abschluss aller Formalitäten bekanntgeben. Klar ist, dass Pascal Kabok den Verein in Richtung TSV Kleinschwarzenlohe verlässt.

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