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Vatanspor rüstet sich für die Kreisliga: Engin Kalender kehrt zurück

Kreisliga 2

Bei Vatanspor schreiten die Planungen voran. Mit Engin Kalender kommt nicht der einzige Hochkaräter zum Kreisliga-Aufsteiger. Trainer Ahmet Dönmez will nun "Step by Step" ein Team formen.

Gegen den Post SV II bestritt Engin Kalender (rechts) sein letztes Spiel für Hellas. Nun kehrt er nach einer Saison zurück zu Vatanspor.

 / © Sportfoto Zink

Vatanspor freut sich auf die neue Herausforderung Kreisliga, das ist Trainer-Nezugang Ahmet Dönmez im Gespräch deutlich anzumerken. Beim Aufsteiger laufen die Planungen für die neue Runde auf Hochtouren. Neun Zugänge sind bereits fix. Zwei, drei weitere junge Spieler "stehen noch in der Pipeline", verrät Dönmez. Der bekannteste Name dürfte wohl der eines Rückkehrers sein. Engin Kalender wechselt nach nur einem Jahr beim SSV Elektra Hellas zurück zu Vatan. "Engin hatte großes Interesse, an unserem Projekt teilzuhaben. Er ist sicherlich fußballerisch für jedes Team eine Bereicherung", sagt Dönmez. Nach dem Hickhack bei Hellas habe Dönmez Kalender deutlich klar gemacht, was er von ihm erwarte. "Ich, mein Co-Trainer und die Vorstandschaft hatten ein Gespräch mit ihm, in dem wir klipp und klar gesagt haben, was Sache ist und was wir von ihm erwarten. Das haben wir besprochen und uns geeinigt. Man merkt im Training, dass er es verstanden hat", sagt der Coach. "In seinem Alter muss es auch mal klick machen." Außerdem, so Dönmez, sei er das erste Mal in einem Verein, der nicht von ihm abhänging ist. "Wir haben einen starken 23-Mann-Kader."

Neben Kalender verstärken teils namhafte Neuzugänge den Kreisliga-Aufsteiger: Bechloul Memet (TW und TW-Trainer, Cagrispor), Robin Afanov (TW, Post SV U19), Asad Abdal Al Jabar (SC Feucht), Saif Greco (TSV Burgfarrnbach), Yann Yamani Yamga (FC Bayern Kickers), Amornwut "Iki" Schmidt (FC Elektra Hellas), Michael Ün (Cagrispor) und Enes Avci (SC Eltersdorf). Demgegenüber stehen mit Burak Cihan (TSV Röthenbach), Akif Arici (Turnerschaft Fürth), Johannes Heidel (Atletico Erlangen) und Michel Moungue (unbekannt) vier Abgänge.

Nun steht erst einmal die Integration der neuen und jungen Spieler auf dem Plan, das sei "ganz wichtig". Die Vorbereitung verlaufe bisher gut. "Wir haben im Training immer 20 Mann und das alleine für die erste Mannschaft. Jeder zieht voll mit. Das ist schon super", sagt Dönmez, der versuchen will, seinem Team "zwei, drei Spielsysteme einzupflanzen". Das erste Testspiel - ein 6:1-Erfolg über die SG Allersberg - hat dem Coach schon "phasenweise sehr gut gefallen. Es waren einige positive Dinge dabei." Allerdings sagt er auch, dass "natürlich noch Defizite zu erkennen waren". Nun will er "die Puzzlestücke Step by Step zusammenbauen" und daraus eine Mannschaft formen. "Wir haben noch viel Potenzial nach oben."

Und wo soll es in der neuen Saison hingehen? "Ich will es ähnlich handhaben wie vergangene Saison mit Hagenbüchach. Wir schauen als Aufsteiger von Spiel zu Spiel und dann sehen wir weiter", sagt Dönmez, der zum Saisonauftakt auf einige Stammkräfte verzichten muss, die verletzungsbedingt noch längere Zeit fehlen werden. Unter anderem laboriert Co-Trainer Ilker Koc an einer Achillessehnenverletzung.

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