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Eibach will flexibler werden

Kreisliga 2

Personell hat sich bei der DJK Eibach wenig getan. Coach Christian Hüttl feilt derweil im taktischen Bereich und ruft wie gewohnt den Klassenerhalt als Saisonziel aus. Ein großer Umbruch wurde in Eibach nicht erwartet, und der trat auch nicht ein. Lediglich Hannes Schreyer setzt andere Prioritäten und beendet seine Karriere mit 27 Jahren. Demgegenüber stehen fünf Neulinge aus der eigenen U19. Mit Markus Urban (vom Nachbarn SV Reichelsdorf) kam lediglich ein externer Neuzugang. Da Coach Christian Hüttl auf das bewährte Personal setzen kann, will er im taktischen Bereich flexibler werden, was bisher ganz gut klappt.

Kreisliga-Dino: DJK Eibach.

 / © Zink / OGo

Große Veränderungen blieben bei der DJK Eibach im Sommer aus. Mit diesem über Jahre bewährten Patentrezept stellt die DJK immerhin die Mannschaft, die aktuell am längsten im Kreisoberhaus vertreten ist. Sozusagen der Dino der Kreisliga. Seit 2008 ist der Name der Eibacher stets vertreten, und das soll auch in Zukunft so bleiben. Deshalb geben die Verantwortlichen um Trainer Christian Hüttl den Nichtabstieg als Saisonziel aus. Ein anderes Ziel wurde in all den Jahren auch nicht verfolgt, zumindest nicht öffentlich. Als einziger externer Neuzugang wurde Markus Urban vom SV Reichelsdorf verpflichtet. Ihm folgt ein Quintett aus dem eigenen Nachwuchs. Fabian Guni und Lars Martini, dessen Bruder Manuel bereits in der Ersten spielt, sind in der Defensive zu Hause. Mike Müller, der in der abgelaufenen Saison schon in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam, ist wie Simon Bögler Mittelfeldspieler und Sami Tojen ist ein flexibel einsetzbarer Offensivmann. Ein weiterer externer Neuzugang könnte noch hinzukommen, wie Hüttl verrät, ohne einen Namen nennen zu wollen.

In der Sommervorbereitung fällt die Eingewöhnungsphase also flach, vielmehr kümmert sich Hüttl um taktische Veränderungen. Das 4-4-2 soll ins Portfolio aufgenommen werden. „Wir wollen nicht immer nur mit einer Spitze agieren“, lässt sich der Coach ein Stück weit in die Karten schauen. „Bisher hat das ganz gut geklappt.“ Neben einem Sieg gegen den FC Heilsbronn trennte man sich von der DJK Schwabach mit einem Remis. Zuletzt gab es gegen die U19 der SpVgg Weiden, die immerhin in der Landesliga spielt, einen 4:2-Erfolg. Nun folgen noch Vergleiche mit der SpVgg Nürnberg und Hüttls Ex-Club ESV Rangierbahnhof, ehe der erste Spieltag der Saison 2019/20 ansteht. Bis dahin hat die DJK noch Zeit am neuen System zu feilen, um die Chancen auf den Klassenerhalt ein Stück weit zu erhöhen.

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