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Mesek: "Das wird die coolste Saison der letzten Jahre"

Kreisliga 2

Der KSD Hajduk beendete die abgelaufene Spielzeit, die turbulent verlief, auf dem achten Rang. Nun steht Adrian Mesek am Ruder der Kroaten, der wahrscheinlich nur bei den Auswärtsspielen auf dem Feld stehen wird und zu Hause von außen coachen will. Neben ihm kam mit Anto Marcinkovic aus Heilsbronn noch ein Torwart hinzu, während sich vier Spieler verabschiedeten, darunter mit Filip Durec ein ehemaliger Interimstrainer.

Letztes Jahr stand er mit der Turnerschaft noch gegen Hajduk auf dem Feld: Adrian Mesek (in rot) ist seit Juli bei den Kroaten in der Verantwortung.

 / © Janousch

Adrian Mesek klingt beim Telefonat tiefenentspannt. Seit einigen Wochen steht er beim KSD Hajduk in der Verantwortung. Nach seiner Entlassung beim Ligakonkurrenten Turnerschaft Fürth musste er sich über seine Zukunft keine großen Gedanken machen. Die drei Aufstiege in Folge sind nicht unerkannt geblieben. Letztlich entschied er sich für den KSD als nächste Station.

In diese Entscheidung nicht involviert war offenbar Filip Durec. Der kantige Defensivmann, der zuletzt zusammen mit Toptorjäger Jurica Jelec als Interimstrainer agierte, verließ den Verein in die gegensätzliche Richtung. Er steht ab sofort bei der Turnerschaft Fürth im Kader. Neben ihm verließen auch Keeper Sascha Wolf (zum ASV Fürth) sowie Alen Muric und Kristijan Dragicevic (beide zum FC Bosna) den Verein. Neu ist hingegen mit Anto Marcinkovic ein Keeper, der vom FC Heilsbronn kommt.

Trotzdem ist Mesek von der Qualität im Kader überzeugt. „Bislang läuft es sehr gut. Die Mannschaft ist gut ausgebildet. Da können wir schon jetzt an den Feinheiten arbeiten.“ Gegen den SC Germania feierte der KSD zuletzt einen 5:1-Sieg. „Die Jungs ziehen gut mit. Gerade arbeiten wir am Kurzpassspiel mit wenigen Kontakten.“ Mesek selbst will auch weiterhin auf dem Feld die Kommandos geben, allerdings nur in den Auswärtsspielen. „Der Kunstrasenplatz am Sigena kommt mir nicht entgegen.“ Vor allem das lädierte Sprunggelenk macht auf dem harten Untergrund immer wieder Probleme. Ein Eingriff steht noch bevor, vielleicht kann ihn Mesek aber auch bis in die Winterpause vertagen.

Auf das Saisonziel angesprochen, kommt von Mesek, der viel an Wertschätzung im Verein erfährt, keine Kampfansage. „Wir wollen besser als in der vergangenen Saison abschneiden.“ Dort reichte es am Ende für den achten Platz. „Uns ist es lieber, wenn wir erst einmal unter dem Radar fliegen“, kann sich Mesek ein Schmunzeln nicht verkneifen. Die Auftaktpartie gegen Türkspor/Cagrispor II wurde auf Anfrage der Gäste in den Oktober verschoben. Neuer Termin ist Mittwoch, der 09.10.2019. Er muss sich also noch ein bisschen gedulden mit der Vorfreude auf die neue Saison, denn wenn er auf die Namen der Mannschaften blickt, auf die er trifft, hat er eine klare Einschätzung: „Das wird die coolste Saison in den letzten Jahren.“

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