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Poppenreuth läutet eine neue Ära ein

Kreisliga 2

Das Gesicht des SV Poppenreuth wird sich in der kommenden Saison zwangsläufig verändern. Mit Stefan Mittelstädt, Lukas Rahner und Christoph Weiner haben gleich drei Leistungsträger der vergangenen Jahre ihre Fußballstiefel an den Nagel gehängt. Trotzdem geht Coach Peter Meier die anstehende Saison optimistisch an und will einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Der Kader konnte derweil deutlich vergrößert werden.

Peter Meier stellt sich einen einstelligen Tabellenplatz für seinen SV Poppenreuth vor.

 / © Sportfoto Zink

Es kam nicht völlig überraschend. Die Wehwehchen kamen immer häufiger und hielten auch länger an, so dass Stefan Mittelstädt, Lukas Rahner und Christoph Weiner den Entschluss fassten, dass es das gewesen sein soll. Das Trio gehörte in den vergangenen Jahren zu den absoluten Leistungsträgern und sie waren Gesichter des Aufschwungs beim SVP. „Ihre Pässe bleiben aber da“, stellt SVP-Coach Peter Meier klar.

So eröffnet sich vielleicht noch ein Hintertürchen, sollte vielleicht einmal Not am Mann sein, wenngleich dies nicht allzu wahrscheinlich ist. Denn die Zahl der Neuzugänge ist für Poppenreuther Verhältnisse ziemlich hoch. Vom Bezirksligaaufsteiger SV Raitersaich kam Sebastian Pasieka, der das Zeug dazu hat in die Rahner-Rolle zu schlüpfen. Auf der Torwartposition wurde Ferdinand Gerblinger von der SpVgg Nürnberg als Weiner-Nachfolger verpflichtet. Für Stefan Mittelstädt stehen gleich vier Mittelfeldspieler parat.

Guter Eindruck

Marc Schäfer und Robert Gröschke sind in die Nähe des Sportplatzes gezogen und schlossen sich dem Verein an. Aus der eigenen Jugend stoßen zudem Joshua Daller und David Frangulis zum Kader. „Von den Neuen habe ich einen guten Eindruck. Sie können die Mannschaft verstärken“, meint Meier, der auf eine durchwachsene Vorbereitung zurückblickt. Beim Knoblauchsland-Cup wurde der SVP Vierter. „Da habe ich sogar den Platzwart spielen lassen“, kann der Coach zumindest im Nachgang darüber lachen. Einem 5:2-Sieg über den TSV 61 Zirndorf folgte eine 3:4-Niederlage gegen den ESV Rangierbahnhof. Der angedachte Test gegen die U19 der SG Quelle Fürth fiel derweil aus. 

„Die Ergebnisse in der Vorbereitung zählen nicht“, weiß der erfahrene Trainer. Vielmehr geht es am Sonntag erstmals um Punkte. Zum Auftakt wartet gleich das Fürther Duell bei der Turnerschaft. Eine erste Bewährungsprobe auf dem Weg zum Saisonziel: ein einstelliger Tabellenplatz soll es werden.

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