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Der ASV Fürth trifft dreimal vom Punkt - Mögeldorf nach 4:0 bei BaKi auf dem Thron

Kreisliga 2 8. Spieltag, Sonntag

Der Tag der deutlichen Ergebnisse kam am Sonntag. Im Topspiel setzte sich die SpVgg Mögeldorf 2000 mit 4:0 beim FC Bayern Kickers durch und ist nun alleiniger Spitzenreiter, da die Partie des TSV Buch II gegen Hauptkonkurrent Post SV wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt wurde. Der einzige Heimsieg gelang dem ASV Fürth gegen die Turnerschaft. Drei Tore per Elfmeter bedeuteten einen 3:0-Sieg für das vormalige Schlusslicht. Die Turnerschaft stand am Ende zu acht auf dem Feld. Tuspo Nürnberg führte zwischenzeitlich, musste sich dem KSD Hajduk aber mit 1:5 geschlagen geben. Auch der TSV Cadolzburg ging in Führung, am Ende feierte der SV Poppenreuth einen 4:1-Auswärtssieg. Nichts zu erben gab es auch für die DJK Falke, die sich dem FC Stein mit 0:5 beugen musste.

Drei Treffer vom Punkt reichten dem ASV Fürth (in Rot) zum Sieg gegen die Turnerschaft.

 / © Janousch

Das Spiel wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt. Die Drainage am A-Platz ist defekt, der überspielte B-Platz wurde gedüngt und der C-Platz der Bucher ist nicht abgenommen, da er die Maße nicht erfüllt.

Deutlich engagierter zeigte sich der SV Burggrafenhof im Spiel gegen Eibach im Gegensatz zu den letzten Spielen. Mit Lauffreude und gutem Zusammenspiel untereinander gewann die Elf von Juri Judt gegen Eibach mit 2:1. Dennoch mussten die Burggrafenhofer einen kurzen Dämpfer verschmerzen, denn Neuerburg brachte die Gäste in Führung (21.). Noch vor der Pause drehten Schottenhamml auf Vorlage von Singer und Sturmkollege Raab die Partie (34., 43.), sodass der SVB mit einer kaum mehr gekannten Halbzeitführung in die Pause ging. In Hälfte zwei fielen keine Tore mehr, obwohl sich die Judt-Elf einige Chancen herausspielte, aber zumeist konnte die Eibacher Abwehr oder deren Keeper Hufnagel die Situation klären. Nach drei Niederlagen in Folge konnten die „Hüfer Jungs“ wieder ein Erfolgserlebnis einheimsen und der drohende Sturz an das Tabellenende konnte abgewendet werden. Friederike Weißer / matt

Eine Überraschung gab es an der Magazinstraße, denn das bisherige Schlusslicht ASV Fürth gewann das Fürther Derby mit der Turnerschaft mit 3:0. Die Fischer-Elf stand kompakt und ließ die versierte Turnerschaft nicht zur Entfaltung kommen. Nach Foul von Causevic an Ballatore verwandelte Wolf den fälligen Foulelfmeter zur ASV-Führung (12.). In der Folge vereitelte der gute ASV-Keeper Döllfelder gleich zweimal den Ausgleich mit Paraden gegen Yazicioglu und Mjestri (19.). Nach Foul an Wolf gab es kurz vor dem Wechsel erneut Elfmeter, den Ballatore sicher verwandelte (42.). Kurze Zeit nach Wiederanpfiff ertönte erneut der Elfmeterpfiff vom gut leitenden Gespann. Diesmal war wieder Ballatore zu Fall gebracht worden und Wolf verwandelte (48.). Die Ampelkarten wegen Reklamierens gegen Causevic (65.), Karatas (80.) und Aksan (87.) hatten keine Auswirkung auf das Ergebnis.

Mit einer Rumpfelf war die DJK Falke angetreten und kassierte am Ende eine 0:5-Packung gegen den FC Stein. Gleich zu Beginn war die Hintermannschaft der DJK nicht im Bilde, was Kauntz zur Führung nutzte (1.). Nach 25 Minuten zeigte die Eckert-Elf einen blitzsauberen Konter. Elibol spielte Gastner in den Lauf, der sich die Gelegenheit nicht nehmen ließ (25.). In der zweiten Hälfte bemühte sich die Lorenz-Elf um den Anschlusstreffer, einzig es blieb beim Versuch. Stattdessen traf Pernagidis nach einem schön herausgespielten Angriff aus 18 Metern mit einem strammen Schuss ins Eck (66.). Nur vier Minuten später verwandelte Hanf einen Freistoß ins kurze Eck. Für den Schlusspunkt sorgte schließlich Elibol, der nach einem Konter auf 0:5 stellte und damit das Endergebnis besorgte (90.), ehe der gute leitende Markus Thielow den ungleichen Kampf mit dem Schlusspfiff beendete.

Die SpVgg Mögeldorf nutzte die Spielabsage von Konkurrent Post SV, um sich mit einem 4:0-Auswärtssieg im Topspiel gegen den FC Bayern Kickers alleine an die Tabellenspitze zu setzen. Dabei kam die Frey-Elf gut ins Spiel und nutzte einen weiten Einwurf, um durch Grätz in Führung zu gehen (12.). In der Folge entwickelte sich eine intensive Begegnung, in der Tobias Ubrig für Mögeldorf (30.) und Koricic auf BaKi-Seite gute Chancen vor der Pause auf weitere Treffer liegenließen (42.). Nach dem Seitenwechsel schalteten die Kickers einen Gang nach oben, Torchancen blieben Mangelware. Vielmehr traf Wilhelm aus kurzer Distanz (60.). Reins sehenswerter Treffer per Heber bekam die Anerkennung zu Unrecht verweigert. Kiefer verlängerte noch einen Rein-Freistoß zum 0:3, ehe der starke Rein selbst aus abseitsverdächtiger Position per Abstauber den Endstand herstellte (85., 89.). Michael Watzinger (fussballn.de) / matt

Die Gäste begannen gewohnt kombinierfreudig und schnürten die Ziegelsteiner in die eigene Hälfte ein. Jedoch ging die Kett-Elf mit der ersten richtigen Torchance in Führung. Kett flankte einen Freistoß aus dem Halbfeld an den zweiten Pfosten, wo Schüller ihn per Kopf ins lange Eck wuchtete (6.). Danach übernahmen die Gäste wieder die Spielkontrolle und der Tuspo wollte aus einer kompakten Defensive heraus auf Konter lauern. Papa erzielte den Ausgleich nach einer Vielzahl an Chancen (44.). Nach der Pause erhöhten die Gäste das Tempo und nun sollte es besser mit der Chancenverwertung klappen. Nach schöner Kombination drehte Jelec die Partie (55.). Innerhalb von vier Minuten stellte Jelec mit zwei nahezu identischen Kopfbällen jeweils nach Eckball auf 1:4 (58., 62.). Der Widerstand der Hausherren war nun gebrochen und so konnte Jelec seinen Viererpack schnüren (75.). Marc Schüller / matt

Keinen guten Tag erwischte die junge Cadolzburger Mannschaft gegen abgezockte Poppenreuther, die in Schäfer den überragenden Mann in ihren Reihen hatten. In der ersten Hälfte gab es viele leichte Ballverluste, sodass Torchancen Mangelware blieben. Deutlich interessanter wurde es in Hälfte zwei, als Eckstein nach einer Engelhardt-Flanke zur Führung einköpfte (46.). Die Meier-Elf agierte mit viel Druck und Einsatzbereitschaft und drehte die Partie durch Schäfer innerhalb von zwei Minuten (51., 53.). Erst traf er mit einem sehenswerten Volleyschuss und dann verlängerte er eine weitere Flanke von rechts ins Eck. Russo erhöhte mit einem von der Mauer abgefälschten Freistoß aus mittiger Position (58.). Spätestens da war die Partie gelaufen. Schäfer hatte noch einen im Köcher. Als der Ball nach schwacher Abwehr vor seinen Füßen landete, nahm er das Geschenk dankend an (79.).

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