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SG Puschendorf/Tuchenbach: Frischer Wind sorgt für Erfolg

A-Klasse 5

Verantwortlich für den Aufschwung bei der SG Puschendorf/Tuchenbach sind neben kontinuierlich guter Arbeit auf und neben dem Platz auch die zahlreichen Neuzugänge. Sie kommen zu großen Teilen aus der eigenen Jugend.

Die Stimmung beim Tabellenführer der A-Klasse 5, der SG Puschendorf/Tuchenbach, ist dementsprechend gut. Hier jubelt Niels Henke nach seinem Tor gegen Raitersaich II.

 / © Zink/DaMa

Mit dem jüngsten 8:0-Kantersieg gegen den SV Raitersaich II bestätigte die Spielgemeinschaft einmal mehr die aktuelle Top-Form und stellt langsam aber sicher auch ganz leise Ansprüche auf den direkten Aufstiegsplatz. So wirklich aussprechen will Abteilungsleiter Thomas Böhm die hochgesteckten Ambitionen zwar noch nicht, aber bei diesen Leistungen dürfte sich kaum ein Spieler mit dem im Vorfeld der Saison formulierten Ziel, einfach oben mitzuspielen, zufrieden geben.

Als ärgste Konkurrenten sieht Böhm den SV Hagenbüchach II und die SG Wilhermsdorf/Brunn. Nicht ganz zufällig stehen die beiden Teams derzeit auf den Plätzen zwei und drei in der Tabelle. Hagenbüchach ist punktgleich, Wilhermsdorf/Brunn nur einen Punkt schlechter. Allerdings haben beide Verfolger bereits ein Spiel mehr absolviert. Die aktuelle Tabelle ist nach sieben von 24 Spieltagen bereits durchaus aussagekräftig. Sie sagt aus, dass die SG sowohl die meisten Tore erzielt als auch die wenigsten kassiert hat. Eine Leistung, die nicht zuletzt auf die zahlreichen Neuzugänge zurückzuführen ist, die sich dem Team in den vergangenen zwei Jahren angeschlossen haben.

Trainer Rückel formt das Team

Aus der JFG Nördlicher Landkreis Fürth – der Jugendspielgemeinschaft zwischen Puschendorf, Tuchenbach, Obermichelbach und Veitsbronn – rückten einige Spieler in den Herrenbereich auf und brachten nicht nur Quantität, sondern wussten auch spielerisch zu überzeugen. Zusätzlich ist mit Bastian Rückel ein neuer Trainer im Amt und formt die junge Truppe zu einem echten Sieger-Team. Bereits die letzte Spielzeit lief alles andere als schlecht für die Spielgemeinschaft. Unter Jörg Tauchmann verpasste man den Aufstiegs-Relegationsplatz nur um vier Punkte. Dieses Jahr könnte das Ergebnis sogar noch einen Tick besser ausfallen. Abteilungsleiter Thomas Böhm tritt allerdings noch ein wenig auf die Euphorie-Bremse. „Ich sehe zwar keinen großen Unterschied zwischen A-Klasse und Kreisklasse, aber noch sind wir nicht so weit.“ Ein Grund für seine Zurückhaltung liegt auch in der Zusammenstellung der Liga. Die SG Puschendorf/Tuchenbach spielt gemeinsam mit neun zweiten Mannschaften. „Da weiß man vorher nie, welches Personal die auf den Platz schicken.“ Außerdem plant der Abteilungsleiter auch noch mit kleinen Rückschlägen. Schon alleine wegen der Umstellung von Jugend- auf Herrenfußball: „Die Jugendspieler müssen noch Erfahrung sammeln.“

Einer der jungen Wilden, der von Anfang an zu überzeugen wusste, ist Vizekapitän Lukas Gaßler. Er erzielt in dieser Saison im Schnitt bislang ein Tor pro Spiel. Auf ihn muss die SG aber leider wegen einer schweren Verletzung länger verzichten. Ein Ausfall, der laut Böhm zwar auch den Verein schmerzt, den der breite Kader aber durchaus auffangen könne. Trotz zuletzt nachwuchsstarker Jugend-Jahrgänge sieht die Zukunft der SG nicht nur rosig aus.

Gepflegte Plätze

„Nächstes Jahr kommen nochmal ein paar raus, dann wird es erst mal eng.“ Möglicherweise müssen dann wieder mehr Neuzugänge von außerhalb kommen. Die erwartet immerhin mehrere gepflegte Sportplätze, von denen einer in Puschendorf besonders hell leuchtet. Dafür sorgt ganz neues LED-Flutlicht. Das allerdings sieht Thomas Böhm nicht als besonderen Anreiz. Seiner Erfahrung nach zieht die Freundschaft und Kameradschaft in einer Mannschaft viel mehr bei der Außenwirkung als schöne Plätze und Schnickschnack. Er wünscht sich einfach, dass die 70-Jahr-Feier des Vereins SV Puschendorf im besten Fall mit dem Aufstieg in die Kreisklasse gekrönt wird. Am Sonntag um 15 Uhr kommt es zum Spitzenspiel in Puschendorf: Der Tabellenführer empfängt den ebenfalls bisher ungeschlagenen Dritten, die Sportfreunde Großgründlach.

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