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Bayern Kickers trennt sich von Kök - Kadir Kiymaz soll Ruhe reinbringen

Kreisliga 2

Der Sonntag brachte für Bayern Kickers ein 2:2 beim FC Stein. Kurz nach dem Spiel sickerte durch, dass sich BaKi von seinem Trainer Saim Kök getrennt und schon einen Nachfolger gefunden hat.

Übernimmt zumindest bis Winter beim FC Bayern Kickers: Kadir Kiymaz

 / © Sportfoto Zink

In Unterzahl holte der FC Bayern Kickers am Samstag einen Punkt beim FC Stein. Diesen Achtungserfolg erlebte Saim Kök aber nicht auf der Bank mit, sondern sein bisheriger "Co" Ahmet Aydin trug schon die Verantwortung. Nach dem Spiel kam heraus: BaKi hat sich im Vorfeld von Kök getrennt. "Einvernehmlich und in aller Freundschaft" sei dieser Schritt vollzogen worden, teilt Vorstand Achim Mletzko mit.

Neuer Trainer ist ab dem Dienstagstraining Kadir Kiymaz, verwandt mit Spieler Chian Kiymaz, der vor einigen Jahren beim ESV Flügelrad schon Erfahrung als Kreisliga-Trainer sammeln konnte. "Kadir ist ein ruhig, aber gleichzeitig bestimmend auftretener Trainer, der die Lage bis zur Winterpause beruhigen soll." Genauere Ausführungen zur Trennung möchte Mletzko lieber Kök überlassen, der sich in den kommenden Tagen womöglich zu seinem Aus in Nürnberg-Kleinreuth äußern möchte. In den Andeutungen des Vorstands hört man jedoch heraus, dass nicht jeder im Verein mit Köks Verhalten an der Seitenlinie einverstanden gewesen sei. "Es gibt impulsive Trainer und es gibt impulsive Trainer", lässt Mletzko vielsagend anklingen.

Doch mit einem negativen Zungenschlag möchte Mletzko die Trennung nicht stehen lassen, schließlich sei der Trainerwechsel - wie bereits erwähnt - in freundschaftlicher Atmosphäre über die Bühne gegangen. "Saim hat sich darüberhinaus auch anständig von der Mannschaft verabschiedet", unterstreicht der BaKi-Funktionär.

Wie es für Kök weitergeht, darüber ist aktuell noch nichts bekannt. Da der junge Trainer aber schon einige Lizenzen vorweisen kann, ist ein Engagement bei einem höherklassigen Klub denkbar. Die kommenden Wochen könnten eine Antwort liefern.

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