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Zirndorf reichen starke zehn Minuten - Ott trifft für Wacker dreifach

Kreisklasse 5 11. Spieltag

Keine Bewegung gab es an der Spitze der Kreisklasse 5, weil alle Top-Teams ihre Spiele gewannen. Nach wie vor mit komfortablen Vorsprung steht die SpVgg Nürnberg nach ihrem 4:1-Erfolg über Eibach II ganz oben. Dahinter reihen sich Wacker (4:0 gegen Altenberg) und die 83er (5:2 gegen Oberasbach) ein. Das Kellerduell zwischen Croatia und der SG Falkenheim fiel aus.

Sparta Noris (schwarz) unterlag Zirndorf.

 / © fussballn.de

Nach einer guten halben Stunde gingen die Hausherren durch Neuerers Kopfball in Front (27.) und verdienten sich die Führung aufgrund des disziplinierten Auftretens. In der Folge waren die Gäste dann aber besser in der Partie und Klaußner stellte die Uhren mühelos auf Null (45+1.). Nach der Pause kamen die Gebersdorfer Jungs wie ausgewechselt aus der Kabine. Kühnlenz markierte seinen Premierentreffer im SpVgg-Gewand zum 1:2 (63.) und nur sechs Minuten später beruhigte der eingewechselte Mühlberg die Gebersdorfer Nerven mit dem 1:3. Bis in die Schlussminute blieb es bei der Zwei-Tore-Führung. Dann aber staubte Pirkwieser mit rechts zum Endstand ab. Die Gäste behaupten somit die Tabellenführung. Die Eibacher zogen sich gegen den Tabellenführer tapfer aus der Affäre.

In der 15. Minute zeigte der souveräne Schiedsrichter Gögebakan nach einem Handspiel auf den Elfmeterpunkt - den fälligen Strafstoß verwandelte Sven Weinig sicher zur 1:0-Führung. In der 30. Minute setzte sich Marco Geist gegen gleich drei Spieler im Strafraum durch und ließ dem starken Gäste-Keeper keine Chance - 2:0. Danach verballerten die Räder weiterhin eine Chance nach der anderen. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Marco Birkner, Daniel Birkner und Max Schmidt versuchten die Räder-Abwehr zu knacken, doch es war irgendwie nichts zu holen. Auf der anderen Seite vergab man weiterhin zig Torchancen. In der 93. Minute kamen die Gäste dann noch zu ihrem zu späten Anschlusstreffer.

Wacker kam nach einem Freistoß aus dem Halbfeld zum 1:0 durch Holysz. Auch der zweite Treffer fiel nach einem Standard, als Ott nach einer Wacker-Ecke abstauben konnte. Nach einem langen Ball lief Ott alleine auf Orasteam zu und schob zum 0:3-Halbzeitstand ein. Die erste nennenswerte Aktion nach dem Seitenwechsel war ein Pfiff vom Referee, nachdem ein Wacker-Akteur im Sechzehner gefoult wurde. Orasteam konnte zwar den Elfmeter von Ott halten, allerdings wurde der Strafstoß zur Verwunderung aller Zuschauer zum 4:0 wiederholt. Dann pfiff der Referee auch auf der anderen Seite einen Strafstoß, bei dem Böhm allerdings am Wacker-Schlussmann scheiterte. Im Anschluss kassierten die Gäste noch zwei Ampelkarten wegen Meckern und unsportlichem Verhalten.

Der SC Worzeldorf wollte nach zwei Niederlagen in Folge wieder zurück in die Erfolgsspur kommen. Dies sah nach dem ersten Durchgang auch so aus, in dem zunächst Steinert die Heimelf in Front brachte (20.), bevor Schwendinger einen herrlichen Angriff zum 2:0 veredelte (31.). Noch vor dem Seitenwechsel schnürte Steinert nach einem DJK-Abwehrfehler den Doppelpack zum 3:0-Pausenstand. Direkt nach Wideranpfiff verkürzte Bozer auf 1:3 für Concordia, doch Hörath stellte nach exakt einer Stunde den alten Ab- und Endstand her. Die Kleineisel-Elf ist damit nach zwei punktlosen Partien wieder drei Zähler reicher.

Die ersatzgeschwächte Heimelf ging bereits nach 180 Sekunden durch Simon in Führung und konnte diese nach 28 Minuten gar auf 2:0 in Person von Meral erhöhen. Doch noch vor dem Pausenpfiff fühlten sich die Zirndorfer an der Ehre gepackt und so verkürzte erst Hornberger auf 1:2 (42.), ehe Scigliuzzo-Mannfeld nur zwei Zeigerumdrehungen das 2:2-Halbzeitresultat herstellte. Beflügelt von der Aufholjagd ging der TSV in den zweiten Durchgang und eröffnete diesen mit dem 3:2 von Hornberger in der 49. Minute. Die konditionell abbauende Heimelf versuchte zwar noch alles, kam aber nicht mehr zu einem Punktgewinn. Der Sieg für die fitteren Gäste war verdient.

Johannis 83 ging bereits in der 4. Minute durch Kapitän Wiener in Front, doch Schmidt glich postwendend mit dem 1:1 aus (9.). Zehn Zeigerumdrehungen später setzte Wiener den zweiten TSV-Pfeil mitten ins Mark der DJK, was gleichzeitig den 1:2-Pausenstand bedeuten sollte. Nach dem Seitenwechsel schnürte 83-Torjäger Brandmüller seinen persönlichen Doppelpack und erhöhte so bis auf 1:4, dem Carlo Brenner vom Elfmeterpunkt das 1:5 folgen ließ. Das 2:5 der Heimelf hatte da nur noch kosmetischen Wert, wodurch die DJK Oberasbach weiter in der Krise und der TSV Johannis 1883 in den Aufstiegsrängen bleibt.

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