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Altenberg kann SpVgg Nürnberg nicht stoppen - Worzeldorf verliert den Anschluss

Kreisklasse 5 13. Spieltag

An der Spitze gewannen die SpVgg Nürnberg und der ESV Flügelrad ihre Spiele knapp, Worzeldorf trennte sich remis von den Rangers. Die 83er siegten deutlich. Bereits am Freitag holte sich auch die Eibacher Reserve drei Zähler.

Worzeldorf kam gegen die Rangers nicht über ein Remis hinaus.

 / © fussballn.de

Einen verdienten Sieg konnte die zweite Mannschaft der DJK Eibach gegen die DJK Fürth verzeichnen, wobei die Fürther keineswegs enttäuschten. Einzig im Sturm gelang ihnen zu wenig, was vielleicht daran lag, dass ihr bester Torschütze bisher, Maximilian Kraus, diesmal im Tor stand. Clausnitzer verfehlte das Tor knapp (45.), besser machte es dann Janetzky in der ersten Minute der Nachspielzeit, als er zur Pausenführung der Eibacher vollendete. Die Gäste wurden nach der Pause etwas offensiver, ohne Gefahr vor dem Eibacher Gehäuse zu versprühen. Die Entscheidung des Spiels erfolgte dann durch einen Doppelschlag in der 62. und 65. Minute: Zuerst war es Mike Müller, bevor Michael Janetzky mit seinem zweiten Tor die Partie endgültig entschied.

Nachdem die Rangers mit einem Lattentreffer besser ins Derby hinein kamen, netzte Hörath für Worzeldorf via Direktabnahme zum 1:0 ein (13.). Sieben Minuten später stellten die Rangers noch die Mauer, doch Schlitzohr Viefhaus verwandelte den Freistoß herrlich zum 2:0-Pausenstand. Bis zur dann packenden Schlussphase schien der SCW auf der Siegerstraße, doch die Rangers schlugen zurück: Daniel Birkner (84.) verkürzte auf 1:2, ehe Mitspieler Beyaz (87.) kurz darauf gar den Ausgleich markierte. Erneut Birkner drehte mit dem 3:2 in der regulären Spieldauer das Derby für die Eisenbahner, die in der sechsten Minute der Nachspielzeit doch noch den 3:3-Ausgleich von Schwendinger hinnehmen musste. Nach einer bedeutungslosen Ampelkarte gegen Beyaz endete ein denkwürdiges Derby.

Farbe brachte Referee Stefan Kerschek zunächst ins Spiel, als er in der 25. Minute Lukas Birkel mit "glatt Rot" des Feldes verwies. Widmann netzte in der Folge in Unterzahl zum 0:1 ein. Die DJK kam in der 35. Minute zum verdienten 1:1 durch Brückner. Das 1:2 in der 45. Minute war ein Tor der Marke "Slapstick": DJK-Keeper Mo Souifi spielte Geist den Ball direkt in die Füße. Dieser netzte aus ca. 35 Meter ins leere Tor zum 1:2-Pausenstand ein. Unmittelbar nach der Halbzeit dann die Vorentscheidung. Widmann schob zum 1:3 ein. Zum Matchwinner der Gäste wurde ESV-Keeper Fabian Kumpf, der mehr als Kreisklassen-Niveau zeigte. Der DJK gelang es den starken Kumpf in der 70. Minute durch Pfaffinger doch noch zu überwinden – 2:3. In der Folgezeit war es dann ein Spiel mit offenem Visier, Tore sollten nicht mehr fallen.

Die größte Chance für die Gäste gab es vom Punkt, nachdem der Schiedsrichter einen schmeichelhaften Elfmeter pfiff, den Elfer-Killer Orasteam im Tor der Altenberger Jungs allerdings parieren konnte. Fast im Gegenzug hatten die Gastgeber ihre größte Chance, aber Böhm konnte den Ball nicht verwerten. Direkt nach der Pause übernahmen die Altenberger Jungs das Spiel und kamen durchaus verdient zur Führung durch Patzelt, der gekonnt einnickte (48.). Allerdings konnten die Gäste nach nur einer Minute das Ergebnis egalisieren, als Gövert per Kopf den Ball im Tor versenkte. Nach 73 Minuten erzielte Pirkwieser mit einem strammen Linksschuss die 2:1-Führung. Im Anschluss gaben die Altenberger Jungs nochmal alles, um auszugleichen. Doch es sollte nicht mehr reichen.

In der ersten torlosen und ausgeglichenen Halbzeit ließen beide Seiten jeweils eine gute Großchance liegen, um in Führung zu gehen. Nach dem Seitenwechsel gab Johannis 83 die Schlagzahl vor und erzielte binnen 15 Minuten vier Treffer: Kapitän Wiener machte den Anfang (49.), ehe Toptorschütze Brandmüller das 2:0 folgen ließ (57.). Binnen 120 Sekunden schlug in der Folge die Stunde von TSV-Akteur Yaman, der in Minute 60 und 62 via Doppelpack auf 4:0 erhöhte. Peker markierte vier Ziegerumdehungen später den Anschluss, ehe erneut Wiener zum 5:1-Endstand traf. Johannis 83 rehabilitierte sich damit für die 0:5-Klatsche gegen Worzeldorf aus der Vorwoche, während Sparta Noris als Aufsteiger weiterhin tief im Keller und der Krise steckt.

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