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Grätz und Rein dominieren im Gipfeltreffen – Mögeldorf siegt mit 5:0!

Kreisliga 2 21. Spieltag

Im mit Spannung erwarteten Spitzenspiel zwischen Primus Mögeldorf und Vatanspor gewann die Frey-Elf deutlich mit 5:0. Alle Tore fielen in der zweiten Hälfte. Mit dem Sieg hat die Fusionself bereits elf (!) Punkte Vorsprung erarbeitet und schreitet in Siebenmeilenstiefeln Richtung Bezirksliga. Der Post SV scheint wieder in der Erfolgsspur angekommen zu sein und schickte den FC Stein mit 4:1 nach Hause. Während sich der FC Bayern Kickers und der ASV Fürth mit einem 1:1 trennten, gewann der KSD Hajduk spät mit 2:0 gegen Falke. Die DJK Eibach bleibt zu Hause ungeschlagen und schlug Cadolzburg mit 2:0. Mit einem 2:2 trennten sich der SV Poppenreuth und TSCS II. Ebenfalls mit einem Remis gingen die Turnerschaft Fürth und der TSV Buch II auseinander – 1:1. Im Kellerduell behielt der SV Burggrafenhof gegen Tuspo Nürnberg die Oberhand.

Mögeldorf gewann das Top-Spiel klar mit 5:0.

 / © Fengler

Die DJK Eibach bleibt zu Hause eine Macht. Gegen Cadolzburg gewannen Wiesenmayer und Co. mit 2:0. Die „Sporcher“ gingen von Beginn an hohes Tempo, störten den Spielaufbau und hatten mehr Ballbesitz. Nach 29 Minuten wurde Wiesenmayer von Seebauer im Strafraum gehalten. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Gefoulte selbst zur Pausenführung. Beide Defensiven ließen sonst kaum etwas zu. Wiesenmayers Abschluss aus kurzer Distanz wurde von Göss gehalten (30.) und auf der anderen Seite klärte Kisskalt auf der Linie gegen Stiller (45.). Nach einer Kisskalt-Ecke bescherte sich Eich durch sein Kopfballtor selbst zum Geburtstag (46.). Pires hätte fast prompt geantwortet, doch sein Kopfball ging über das Tor (48.). Eich hatte die nächste Gelegenheit nach einer Ecke, sein Versuch aus fünf Metern ging über das Tor (63.). Cadolzburg drängte weiter, doch Eibach ließ nichts mehr zu.

Im Spitzenspiel waren die Kräfteverhältnisse in der ersten Halbzeit gleich verteilt. Die Gäste hatten einen Tick mehr Ballbesitz und hätten durch Fotiadis in Führung gehen können, dessen Abschluss zu zentral geriet, sodass SpVgg-Keeper Hufnagl vor keine großen Probleme gestellt wurde. Innerhalb von sechs Minuten in der zweiten Hälfte war die Messe gelesen. Zunächst brachte der starke Grätz die Frey-Elf durch einen Freistoß aus 20 Metern in Führung (69.), um wenig später einen weggedroschenen Leier-Ball an Vatan-Keeper Memet vorbei zum 2:0 ins Netz zu befördern (70.). Vier Minuten später lief der ebenfalls starke Rein am linken Flügel entlang, zog Richtung Mitte und traf mit seinem schwachen rechten Fuß. Rein traf noch per Freistoß ins linke Eck (75.), ehe Joker Adler nach einem Einwurf von Kiefer, den Tobias Ubrig verlängerte, das Endergebnis von 5:0 erzielte (83.).

Der SV Burggrafenhof feierte einen immens wichtigen Last-Minute-Sieg über Schlusslicht Tuspo Nürnberg. Weißer brachte die Elf von Juri Judt früh in Führung (4.). Die Kett-Elf ließ sich aber vom Rückstand nicht entmutigen und glich noch vor der Halbzeit aus. Vincent Müller trat zum Strafstoß an und überwand Namensvetter Dominik im SVB-Tor (40.). Zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt kurz nach dem Seitenwechsel schlug die Heimelf erneut zu. Michael Judt stellte auf 2:1 (47.). Doch die Nordstädter hatten wiederum die passende Antwort parat. Schüller erzielte nach 62 Minuten den abermaligen Ausgleich. Als sich beide Parteien mit dem Unentschieden abgefunden hatten, hatte Schottenhamml noch einen Pfeil im Köcher. In der vierten Minute der Nachspielzeit erzielte der Torjäger das erlösende 3:2 für die „Hiefer Jungs“, die damit den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze halten.

Einen hart erkämpften Arbeitssieg konnte sich der KSD Hajduk gutschreiben. Die Gäste waren taktisch gut eingestellt und standen in der Defensive sicher. So machten sie es der Mesek-Elf schwer. Hinzukam, dass der KSD vier Tore erzielte, die allesamt nicht zählten. Zweimal stand der Schütze im Abseits, zweimal ging dem vermeintlichen Tor ein Foulspiel voraus. Die beste Chance der Heimelf hatte Aziri, der den herausgeilten Falke-Keeper Fleischmann überlupfte, aber von Reiser am Einschuss gehindert wurde. In der zweiten Hälfte hatte die Lorenz-Truppe ihre große Chance im „Vier gegen Zwei“. Zunächst parierte Marcinkovic, und den zweiten Versuch lenkte Roso mit den Zehenspitzen an den Pfosten (70.). Kurz vor Schluss lief die DJK in einen Konter, den Aziri zur Führung nutzte (85.). In der Nachspielzeit erhöhte Saleem nach einem DJK-Standard, Fleischmann stürmte da längst.

Der SV Poppenreuth musste gleich zu Beginn eine Kröte schlucken. Nach einer Unstimmigkeit in der Abwehr schob Yapica die Kugel ins leere Tor zur Führung (3.). Nach Kirschner-Verlängerung legte Schäfer quer zu Steuber, der zum Ausgleich einschob (12.). In der Folge hatte die Meier-Elf einige Hochkaräter. Alleine Steuber hatte dreimal die Chance zur Führung. Zudem scheiterte Adrian per Kopf an TSCS-Keeper Roskoschek. Anstatt auf 2:1 zu stellen, hieß es nach 28 Minuten 1:2, da Aydogdu einen Abwehrfehler bestrafte. Auf nicht einfach zu bespielendem Untergrund erzielte Schäfer nach 58 Minuten in einer umstrittenen Szene den erneuten Ausgleich. Die Gäste hatten ein Foulspiel gesehen und der Pfiff wäre wohl nicht unangebracht gewesen. Der Schiedsrichter aber gab das Tor. Danach hätten Dominik Döll und Schäfer das Spiel sogar noch drehen können, aber es blieb beim 2:2.

Kurios ging die Begegnung los. Häberer wurde von Aliriza gefoult und Bitoulas parierte den Elfmeter von Pernagidis (5.). Der Ball trudelte die Linie entlang und Karac hinderte Pernagidis regelwidrig am Einschuss. Somit gab es erneut Elfmeter, den diesmal Hanf verwandelte (6.). Nestle leitete den Ausgleich ein, indem er sich per Doppelpass vor das Tor spielte. Kühnlein fand Nestles Kopf, von dem der Ball ins Tor ging (20.). In der 48. Minute wollte Niklaus klären, die Kugel fand Backhaus, der vor Manz die Ruhe behielt und einschoss. Danach köpfte Kühnlein aus zwei Metern vorbei und Manz hielt stark gegen Wiesinger. Nach Hereingabe von Wiesinger erhöhte Kühnlein am langen Pfosten (83.). Nur drei Minuten später war es wieder Kühnlein, der eine Hereingabe von Hrissopoulidis gekonnt über den herausgeeilten Steiner Keeper Manz chippte und das Endergebnis perfekt machte.

Mit einem letztlich gerechten 1:1-Remis trennten sich die Turnerschaft und die Bucher Jungs, die gleich nach zwei Minuten die Führung auf dem Fuß hatten. Eren spielte einen zu kurzen Rückpass, Kromm erlief ihn, doch Eren konnte die Kugel von der Linie kratzen. Mit einem Kopfball-Torpedo brachte Beß die Gäste nach einer Ecke doch noch in Führung. Vor der Gästeführung hatte die Karali-Truppe einige Einschussmöglichkeiten liegengelassen. Nach etwa 65 Minuten gelang der Turnerschaft nach einem Aksan-Standard der Ausgleich. Bölük stand richtig und traf aus dem Gewühl ins lange Eck. Danach hätten beide Mannschaften das Spiel für sich entscheiden können. Karatas schoss von der Strafraumgrenze über das verwaiste Bucher Tor und Caglar wuchtete die Kugel nach einer Kopfballverlängerung per Volley an die Latte. Da auch die Bucher ihre Chancen nicht nutzten, blieb es beim 1:1.

Die Hausherren fanden im ersten Durchgang nicht zu ihrem Spiel. Die beste Möglichkeit zur Führung hatten die Fürther nach einem üblen Ballverlust, als Rupprechter freigespielt wurde, aber verzog (26.). Nicht ganz unverdient war dann das nicht unhaltbare 0:1 durch Bektasoglu, der per Freistoß traf (31.). Die Hausherren antworteten aber direkt durch Kiymaz, der mit einer feinen Einzelleistung ausgleichen konnte (33.). Kiymaz hob den Ball knapp über den Kasten (34.) und scheiterte mit dem besten Spielzug an Döllfelder (45.). Nach der Pause war BaKi deutlich besser im Spiel. Kiymaz köpfte eine Gansen-Ecke drüber (55.), dann parierte Döllfelder im Eins-gegen-eins gegen Kiymaz (56.), ehe auch Snajder und Andiryous (58.) am Schlussmann scheiterten. Gefährlich wurde der ASV über einen Freistoß von Ermis (67.) und Keskin verzog (69.). Weitere BaKi-Chancen blieben ungenutzt. Marco Galuska / fussballn.de / matt

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