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Langenzenns Serie hält auch in Roßtal - Gutenstetten II rutscht ganz nach hinten

Kreisklasse 3 15. Spieltag

Über ein Jahr ist der TSV Langenzenn nun schon ohne Niederlage, beim TSV Roßtal konnte der Primus trotz zwischenzeitlichem 1:3-Rückstand seine Serie ausbauen. In einem engen Abstiegskampf ist die Reserve des SV Gutenstetten-Steinachgrund nun auf den letzten Tabellenplatz gerutscht.

Teilerfolg in Roßtal: Der TSV Langenzenn (hier ein Archivbild) lag schon 1:3 zurück, fuhr aber mit einem 3:3 nach Hause.

 / © Frank Kreuzer

In einer Partie auf sehr überschaubarem Niveau gab es für das bisherige Schlusslicht aus Heilsbronn das erhoffte Ergebnis zum Wiederbeginn. Die ersatzgeschwächten Hausherren fanden nicht wirklich ins Spiel und auch der Gast benötigte eine gewisse Anlaufzeit. Caglar gelang die Führung, die Adrian Burger unmittelbar vor dem Pausenpfiff erhöhte. Die Begegnung blieb auch im zweiten Durchgang einiges schuldig. Erst in den Schlussminuten kam noch einmal Hektik auf. Heilsbronns Schwarz sah wahrhaftig Rot. In der Nachspielzeit verkürzte Dallhammer noch zur Ergebniskosmetik.

Im Spitzenspiel auf der Roßtaler Sportmeile gab es letztlich doch keinen Sieger, auch wenn die Langenzenner ihre Tabellenführung weiterhin behaupten konnten und vor allem große Moral zeigten. Roßtal erwischte den perfekten Start, als Jammeh per Strafstoß nach sechs Minuten traf. Abwehrmann El-Banna besorgte für Langenzenn den Ausgleich. Roßtal schüttelte sich kurz, schlug dann aber prompt zurück. Nach einem Eckball klärten die Gäste zu kurz und Rakic nahm das Leder aus zwölf Metern mit vollem Risiko direkt und traf links unten ins Tor. Nach dem Seitenwechsel war es erneut Jammeh, dem ein früher Treffer gelang. In der Folge gewannen die Gäste nach und nach etwas mehr an Oberwasser und wehrten sich gegen die erste Niederlage seit dem Hinspiel vor über einem Jahr. Dabei hatten sie auch das nötige Glück, hatten doch etliche Zuschauer Aletic vor dessen 3:2 im Abseits gesehen. Dieser Treffer brachte die Langenzenner wieder in die Spur, während von Roßtal in dieser Phase zu wenig Entlastung kam. So fiel dann auch das sechste Tor der Partie, wieder auf Seiten der Gäste, Grüner markierte nach 66 Minuten den 3:3-Endstand. Kurz vor Ende sahen dann in einer Szene zunächst Aletic auf Seiten der Langenzenner Rot (Tätlichkeit) und Saaber auf Seiten der Heimelf Gelb-Rot (Unsportlichkeit).

Nach einer durchwachsenen Vorbereitung zeigte sich der SV Großhabersdorf beim Punktspielauftakt 2020 wieder auf der Höhe. Zürner sorgte gleich mit der ersten Möglichkeit für die Führung der Hausherren. Gegen eine stark verjüngte Gäste-Mannschaft dauerte es in der Folge bis fünf Minuten vor Toreschluss, ehe Massl die Habersdorfer mit dem 2:0 erlösen konnte. Somit trägt die Bezirksliga-Reserve aus dem Steinachgrund nun die Rote Laterne in einem höchstspannenden Abstiegskampf.

Im ersten Spiel nach dem Re-Start gewann Wilhermsdorf das Kellerduell gegen Emskirchen verdient. Der heimische TSV war von Beginn an spielbestimmend und hatte mehr Ballbesitz, die erste richtige Chance des Spiels hatte allerdings Emskirchen, als Ballatore aus 18 Metern abzog, aber nur die Unterkante der Latte traf. Kurze Zeit später schoss Max Forstmeier für Wilhermsdorf knapp vorbei. Zu Beginn der zweiten Halbzeit drängte Wilhermsdorf immer mehr auf die Führung, nutzte jedoch seine Torchancen allesamt nicht. Die verdiente Führung fiel in der 70. Spielminute, als Michael Eder unter Mithilfe des Gäste-Torhüters einköpfte. Emskirchen wurde nun offensiver, ohne sich jedoch größere Torchancen herauszuspielen. Die Entscheidung fiel in der 87. Minute erneut durch Eder, der einen Freistoß von Roland Fandert einköpfte.

Nach einer Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen langjährigen Betreuer und Spielleiter Klaus Faßold entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem die Gäste mit einem gefährlichen Standard zunächst auf sich aufmerksam machten. Die Führung markierte aber unmittelbar vor der Pause Fischer für Weinzierlein, ebenfalls in Folge eines Standards. Der ASV kam auch gut in den zweiten Durchgang, als Strickstrock die Vorlage von Pröbster zum 2:0 nutzte. Dietenhofen schaffte nach einem Abstauber von Krauze den Anschluss und verdiente sich unterm Strich auch noch den 2:2-Ausgleich, den Schendera im Zweitversuch nach einem Freistoß markierte.

Beide Mannschaften waren nach der langen Pause heiß auf das Spiel, und ohne großes Abtasten ging es sofort hin und her. Nach sechs Minuten gingen die Gäste mit ihrem ersten Angriff direkt in Führung, als Luca Horneber in der Mitte direkt vollstreckte. Nach einem schönen Fallrückzieher trafen die Sportfreunde nur den Pfosten, doch der Ball sprang zurück ins Spielfeld. Die Heimelf hielt jedoch von Anfang an dagegen, und nach einem abgefälschten Freistoß gelang Christian Siedelmann der Ausgleich. Das Tempo blieb hoch und beide Mannschaften erspielten sich einige Torchancen. In der zweiten Hälfte erwischten wiederum die Gäste den besseren Start. Die schnelle Sturmreihe konnte hinter die Abwehr gelangen und Simon Daßler musste den Ball nur noch einschieben. Weissenbronn riskierte am Ende alles und scheiterte nur knapp am Ausgleich, als wieder Siedelmann die Unterkante der Latte traf.

Der Auftakt nach der langen Pause hatte es in Losaurach in sich. Der spielende Gäste-Co-Trainer Patric Worst brachte Stadeln in Führung. Der SVL schüttelte sich kurz, um dann mit einem Doppelschlag zu antworten. Meyer und Lorenz drehten die Partie Mitte der ersten Hälfte. Nach der Pause kam dann etwas mehr Hektik in die Begegnung. Kapitän Eckert ließ sich nicht beirren und erhöhte vom Punkt zum 3:1 für die Hausherren. Nun nahmen die Verwarnungen auf beiden Seiten zu, Stadeln musste nach der Ampelkarte gegen Kauerauf in Unterzahl auskommen, schaffte aber nur noch per Strafstoß den späten Anschluss.

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