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Kreisliga-Vereine einig: Keine Absteiger nach Quotientenregel

Kreisliga Nürnberg/Frankenhöhe

Kreisspielleiter Thomas Raßbach hatte alle potienziellen Kreisligavereine der kommenden Saison zur einer Onlinetagung geladen. Mit 33:6 Stimmen stimmten die Vertreter gegen einen Quotientenabstieg im Kreis Nürnberg/Frankenhöhe.

Wie setzen sich die Kreisligen ab Sommer zusammen?

 / © Zink

Die Kreisligavereine der kommenden Saison, darunter auch die drei potenziellen Bezirksligaabsteiger sowie die fünf Tabellenführer der Kreisklassen, trafen sich online zu einer Kurztagung, zu der Kreisspielleiter Thomas Raßbach geladen hatte. Ihm lag am Herzen, ein Meinungsbild zu erhalten, wie die Kreisligen in der kommenden Saison zusammengestellt sein sollten und in welcher Form weitergespielt werden sollte. Die Grundvoraussetzung hierfür war der bevorstehende Abbruch der aktuellen Spielzeit, die sich nun schon seit dem Jahr 2019 zieht.

Im Ergebnis waren sich die Vereine zu einem überaus großen Teil einig. Von 39 Mannschaften (ein Vertreter fehlte) stimmten 33 (bei sechs Gegenstimmen) gegen einen Abstieg nach der Quotientenregelung. Zudem sprachen sich auch die Sportfreunde Dinkelsbühl und die SpVgg Mögeldorf 2000, also die beiden Kreisligatabellenführer, gegen einen Abstieg nach Quotient aus, deren Stimmen aber nicht in die Wertung fielen, da die beiden Vereine in der kommenden Spielzeit als Meister in der Bezirksliga spielen sollen.

„Ein starkes und bemerkenswertes Zeichen der sportlichen Solidarität im Zeichen einer COVID19 Pandemie, die uns alle vor ganz besondere Herausforderungen gestellt hat und auch weiterhin stellen wird“, gab Raßbach zu Protokoll.

Hinsichtlich eines Spielmodells herrschte allerdings noch keine Einigkeit. 13 Vereine stimmten für ein Spielmodell mit vier Kreisligen mit jeweils zehn Mannschaften, während 20 Vereine ein Spielmodell mit drei Kreisligen mit insgesamt 40 Mannschaften, die erst noch aufteilt werden müssten, bevorzugten. Beide Modelle sollen nun in den nächsten Tagen und Wochen weiterentwickelt und den Vereinsvertretern nochmals zur Abstimmung gegeben werden.

Das letzte Wort wird in der Verbandsspitze des BFV in München gesprochen, schließlich sieht die Spielordnung einen Abstieg nach Quotientenregelung vor. Ob die Einigkeit im Meinungsbild des Kreises Nürnberg/Frankenhöhe daran etwas ändern wird, wird die nahe Zukunft zeigen.

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