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Norbert Frey: "An den Aufstieg werde ich mich auch mit 80 noch erinnern"

Kreisliga 2

Die SpVgg Mögeldorf 2000 steigt nach einer so noch nie dagewesenen Saison als Meister in die Bezirksliga auf.

Norbert Frey und die SpVgg Mögeldorf steigen in die Bezirksliga auf.

 / © Sportfoto Zink

Nun ist es offiziell. Der souveräne Tabellenführer SpVgg Mögeldorf 2000 schließt die historische Saison 2019/21 als Meister ab und steigt in die Bezirksliga auf. Nicht nur für Coach Norbert Frey fühlt sich die Meisterschaft aber nicht als solche an. „Die Glückwünsche nehme ich natürlich gerne entgegen.“ Wirkliche Freude über den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga will sich bei Mögeldorfs Coach Norbert Frey aber dennoch nicht einstellen. Nach der Verbandsentscheidung fehlen einfach die Emotionen, denen man bei einer Entscheidung auf dem Platz freien Lauf hätte lassen können. „Es ist eine alles andere als schöne oder besser: eine ungewohnte Situation.“

Daran, dass der Mögeldorfer Aufstieg dennoch verdient ist, zweifelt indes niemand. Satte elf Zähler Vorsprung hatte die Frey-Truppe bis zur Unterbrechung, die später in den Abbruch mündete. In der kommenden Saison wird die SpVgg demnach erstmals seit der Fusion im Jahre 2000 auf Bezirksebene kicken. Auch eine Liga höher wird man dem eingeschlagenen Weg treu bleiben und auf die eigene Jugend setzen. Satte zwölf Spieler entwachsen ihrem Jugendalter und davon wird gut die Hälfte wohl Teil der ersten Mannschaft werden. „Wir haben keine große Not etwas tun“, merkt Frey beim Thema Verstärkungen an. Einzig Lukas Pfaender wird nicht mehr zur Verfügung stehen, da es ihn aus Nürnberg wegverschlagen hat.

In den vergangenen Monaten traf er sich mit seinen Jungs einmal wöchentlich zu einem Workout über Zoom. Als nun die Nachricht eintrudelte, dass die Meisterschaft perfekt ist, ließ man die körperliche Ertüchtigung weg und „feierte“ oder besser „besprach“ den größten Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte. Eine Aufstiegsfeier soll aber noch nachgeholt werden, wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen stimmen sollten. „An diesen Aufstieg werde ich mich auch mit 80 Jahren noch erinnern“, bemerkt Frey noch. Ob sich dann die großen Emotionen einstellen werden, darf bezweifelt werden.

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