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Mesek übernimmt von Karali: Der verlorene Sohn kehrt zur Turnerschaft zurück

Kreisliga 2

Nach der Trennung im gegenseitigen Einvernehmen von Turnerschaft-Trainer Turgay Karali können die Verantwortlichen um den sportlichen Leiter Murat Akbas einen alten Bekannten begrüßen. Vom Ligakonkurrenten KSD Hajduk kehrt Adrian Mesek in die heimatlichen Gefilde zurück. Unter Mesek gelang vor wenigen Jahren der Durchmarsch von der B-Klasse bis in die Kreisliga. An diese Zeiten soll nun angeknüpft werden.

Zurück in die Zukunft bei der Turnerschaft: (v.l.) 2. Vorstand Serif Iyen, 1. Vorstand Osman Özgenc, Trainer Adrian Mesek, Sportlicher Leiter Murat Akbas, Schatzmeister Yavuz Öztürk ziehen künftig wieder an einem Strang.

 / © Turnerschaft

„Wir sind Turgay Karali sehr zu Dank verpflichtet“, erklärt der sportliche Leiter der Turnerschaft Fürth nach der einvernehmlichen Trennung. „Er wird immer ein Teil der TS-Familie bleiben.“ Bei der Suche nach einem Nachfolger für den erfahrenen Coach gelang Akbas ein Coup. Denn vom Ligakonkurrenten KSD Hajduk kehrt Adrian Mesek an seine alte Wirkungsstätte zurück, an der sein Trainerstern aufging. Schließlich führte er die Fürther von der B-Klasse bis in die Kreisliga. „Wir haben gemeinsam viel erreicht, daran wollen wir nun wieder anknüpfen“, schwebt Akbas vor, der mit der Cousine Meseks liiert ist.

In einem selbstkritischen Gespräch unter Männern wurden die Ungereimtheiten aus der Vergangenheit aus dem Weg geräumt, und der Blick geht wieder nach vorne. Nach einer Saison, in der es auch aufgrund personeller Unwägbarkeiten vornehmlich gegen den Abstieg ging, sollen nun wieder die vorderen Plätze anvisiert werden. Das sieht auch Mesek so, der gegenüber dem KSD Hajduk mit offenen Karten gespielt hat. „Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht Hajduk zu verlassen. Es war eine tolle Zeit dort.“ Nun will er aber sein „Baby“ fortführen, das er vor zwei Jahren verlassen hat. „Im Hintergrund hat sich hier einiges verändert“, geht er die neue Aufgabe hoffnungsvoll an. Als Trainingsplatz steht nun der John F. Kennedy-Platz zur Verfügung und zusätzlich kann auch auf dem Kunstrasen des MTV Fürth trainiert werden. Als Heimspielstätte bleibt man aber dem Lohnert-Sportplatz treu. Nun gilt es noch am Kader zu arbeiten, um eine erfolgreiche Spielzeit zu bestreiten.

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