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SC Eltersdorf
DJK Don Bosco Bamberg
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Heuer ist alles ein wenig anders beim SC Eltersdorf. Für die Spieler, aber auch für Bernd Eigner. „Wir wollten das so“, sagt der Coach und meint den Konkurrenzkampf. In den vergangenen Jahren stellte sich das Team meist von selber auf, „ich konnte ja nie auf Trainingseindrücke oder Leistungsschwankungen reagieren“, so Eigner. Nun aber ist der Kader gewachsen, etablierte Kräfte drängen von der Bank, ja, haben das Spiel in Karlburg sogar gedreht. „Natürlich sind ein paar unzufrieden mit ihrer Bankrolle, aber es herrscht trotzdem eine positive Stimmung. Alle freuen sich und rackern für den Erfolg“, so Bernd Eigner. Und den hat der SC Eltersdorf nach sieben Spieltagen in der Bayernliga. Nur gegen die Spitzenteams Vilzing und Seligenporten gab es keinen Sieg, trotzdem ist der Tabellenzweite mit zwei Zählern Rückstand auf Favorit Seligenporten hervorragend in Tritt und möchte am Freitagabend, 19 Uhr, zu Hause gegen Don Bosco Bamberg gewinnen. „Das sind genau die Partien, die am Ende entscheiden, wie lange wir da oben dabei bleiben können“, sagt Bernd Eigner. Er meint damit die vermeintlich leichten Gegner, „ein Charaktertest“ wird daher auch die Begegnung gegen Don Bosco wieder, eine defensiv starke Mannschaft, „die immer schwer zu spielen sind“, so der Eltersdorfer Coach. Der muss vor allem viel reden derzeit, um die Motivation bei den Ersatzspielern hoch zu halten: „Mir macht das Spaß, ich will nicht nur Hütchen aufstellen, sondern auch auf der menschlichen Ebene arbeiten. Nur so kommen wir weiter, wenn jeder weiß, welche Rolle er hat und dass er wichtig ist.“ Gegen Don Bosco auszufallen droht weiter Kevin Woleman aber auch Torjäger Dickson Abiama. Der fünffache Torschütze musste das Abschlusstraining abbrechen. // chb