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SV Marienstein
FC Dombühl
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Das Spiel in der Vorwoche des SV Marienstein gegen den TSV Freystadt fiel den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer. Der Rückstand auf den Vorletzten, den SV Ornbau, beträgt für das Team von Stephan Zengerle neun Punkte. "Wir hätten in der letzten Woche sehr gerne gegen Freystadt gespielt. Die Gesamtsituation ist unverändert. Aus beruflichen Gründen und da wir einige Studenten in der Mannschaft haben, ist die Trainingsbeteiligung zu niedrig. In der Vorrunde waren wir bei sehr vielen Spielen nah an einem Sieg dran. Das Hinspiel gegen Dombühl war über weite Strecken ausgeglichen, doch nach einer Roten Karte und einigen individuellen Fehlern wurde die Partie klar verloren. Diese Fehler heißt es, auf eigenem Platz abzustellen. Dombühl hat einige clevere Spieler, auf die wir aufpassen müssen. Auch sie hatten in den letzten Spielen eine schlechte Bilanz. Wir hoffen auf einen Neustart in der Rückrunde." Mit dem 4:1-Sieg gegen den SV Marienstein hatte der Aufsteiger Dombühl einen Bilderbuchstart in die neue Saison. Gegen den ASV Zirndorf zeigte das Team von Markus Engelhardt in der Vorwoche eine engagierte Leistung, doch der Gegner war in den entscheidenden Momenten kaltschnäuziger. "Leider konnten wir uns in Zirndorf für den Aufwand und die gezeigte Leistung nicht belohnen", sagt Engelhardt. "Am Ende zählt das nackte Ergebnis." Unterschätzen wird Dombühl das Schlusslicht auf keinen Fall: "Marienstein wartet noch immer auf den ersten Sieg. Sie waren bei den drei Unentschieden nah dran. Marienstein hat eine Mentalität nicht aufzugeben, das hat auch die letzte Saison gezeigt. Sie waren auch da von vielen schon abgeschrieben und konnten mit toller Moral und Leidenschaft, welche sie in ihre Spiele werfen, die Klasse halten." Nach vier Spielen ohne Torerfolg soll wieder ein Sieg eingefahren werden: "Wir alle lesen die Tabelle und wollen natürlich drei Punkte aus Marienstein mitnehmen. Doch wir sind nicht naiv. Auch in Marienstein wird es heißen: Wenn nicht jetzt daheim gegen Dombühl, wann dann? Was wirklich für uns spricht, ist das trotz der 'Ergebniskrise'“ die Stimmung im Team und im Umfeld einzigartig gut ist. Es ist aber nicht so, dass wir uns nach Niederlagen auf die Schulter klopfen. Nein, alle arbeiten hart für ein Erfolgserlebnis - in dem Wissen, dass alle ihr Bestes geben." Thore Beck fehlt noch ein Spiel wegen der Roten Karte gegen Wendelstein. Nico Horn konnte Dienstag nur individuell trainieren, doch sein Einsatz entscheidet sich erst am Freitag im Abschlusstraining. "Unsere vier Langzeitverletzten kehren hoffentlich nach der Winterpause zum Team zurück."