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Donnerstag, 22.10.2020

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Arriba Göppersdorf plant vier Läufe

Der Verein setzt auf ein bewährtes Hygienekonzept und hofft auf Genehmigung durch die Behörden. - 02.10.2020 06:25 Uhr

Soll nicht auf Eis gelegt werden: Die Arriba Göppersdorf will ihren Hueber-Silvesterlauf (im Bild der Start 2019) durchführen und baut dabei auf ein eigenes Hygienekonzept. Zudem plant der Laufsportverein drei Speedcross-Wettbewerbe im Januar und Februar durchzuführen.

© Foto: Uwe Mühling


Zum einen soll der Hueber-Silvesterlauf am 31. Dezember in Pleinfeld durchgeführt werden, zum anderen sind für Januar/Februar drei Läufe zum neuen Speedcross-Cup Altmühlfranken in der Vorbereitung. Der Auftakt zu der Cross-Dreierserie wird am 24. Januar der SPZ-Lauf in Solnhofen sein. Ihm sollen am 14. Februar der Lauf in Fiegenstall und am 28. Februar der Wettelsheimer "Wet-Lauf" folgen.

"Wir haben ein fertig ausgearbeitetes Hygienekonzept aus der Laufszene zur Verfügung gestellt bekommen, das detailliert auf unsere Veranstaltungen angepasst wurde. Mit diesem Konzept wurden bereits mehrere Veranstaltungen in Deutschland genehmigt. Zusätzlich beschränken wir Teilnehmerzahl und erwartungsgemäß starten bei unseren Veranstaltungen vor allem die Aktiven aus der Region. Die Gesundheit unserer Teilnehmer steht für uns an erster Stelle, deshalb werden wir einige Bequemlichkeiten wie Duschen oder Umkleiden nicht anbieten können", erläutert Paul Kerczynski.

Die Aktiven "hungern"

Dem Arriba-Vorsitzenden zufolge "hungern" die meisten Aktiven nach der langen Zwangspause nach Wettbewerben. "Sport im Freien ist schließlich auch die beste Art sein Immunsystem zu stärken." Der Verein habe sich nicht zuletzt deshalb entschlossen, mit dem Hygienekonzept bei den Behörden vorstellig zu werden, und hofft nun darauf, "dass wir eine Lösung zusammen mit den Behörden finden, dass die Veranstaltungen durchgeführt werden können". Bislang ist Kerczynski kein Fall bekannt geworden, wo es unter den Teilnehmern von genehmigten Breitensportveranstaltungen zu einem Covid-19-Ausbruch gekommen wäre. "Die Gefahren lauern eher bei ganz anderen Situationen. Zuschauer werden bei den Veranstaltungen sowieso nicht geladen, und wenn doch einige Schaulustige kommen, dann haben sie 10 000 Meter Platz, um sich an der Strecke zu platzieren. Wir hoffen auf jeden Fall, dass wir unseren Sportlern in der Region auch unter den aktuellen Gegebenheiten eine Winter-Sportsaison bieten können. Wir setzen auf jeden Fall alles daran", so Paul Kerczynski.

rh

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