Auf Frankens Straßen: Eine Zeitreise in 50 Bildern von Pottenstein nach Heilbronn

29.10.2019, 16:43 Uhr
Vor 40 Jahren wurde in Pottenstein das Gebäude des ehemaligen Amtsgerichts in der Hauptstraße abgerissen. Allerdings verzogerten sich die Arbeiten um eine Woche, weil die Ampeln der Baufirma nicht funktionierten. Das altehrwürdige Gebäude musste einem Mehrzweckhaus weichen, das auch die Feuerwehr mit aufnehmen sollte. Inzwischen hat die Feuerwehr auf der Höhe längst ein neues Domizil bezogen.
1 / 50

In den 1970er-Jahren wurde in Pottenstein das ehemalige Amtsgericht in der Hauptstraße abgerissen. Das altehrwürdige Gebäude musste einem Mehrzweckhaus weichen, das auch die Feuerwehr aufnehmen sollte. Bei den Abbrucharbeiten im Einsatz: Ein leichter Mercedes-Benz Lastwagen der LP-Baureihe (vorne mittig). © VNP-Archiv, Bruckner

Motiv: Serie Osterausflug in die Fränkische Schweiz, hier: Wanderer neben Autoschlange. BU: Wanderer hatten es an den Osterfeiertagen nicht ganz einfach. Oft wurden sie - wie hier bei Behringersmühle - hart an den Straßenrand gedrängt und mit Staub bedeckt..Foto: Gerardi veröff. 24.04.1962..gespeichert April 2012, historisch, 1960er
2 / 50

Damals, als Ford und Opel noch Autos der oberen Mittelklasse bauten... Vorne im Bild kommen sich gerade ein Ford Taunus 17m - Spitzname "Badewanne" - und ein Opel Kapitän (der ab 1964 sogar den Aufstieg in die automobile Oberklasse schaffte) entgegen. Der Lieferwagen links im Hintergrund ist ein damals schon rarer Faun F24. Wanderer hatten es an den Osterfeiertagen anno 1962 übrigens nicht ganz leicht: Oft wurden sie - wie hier bei Behringersmühle in der Fränkischen Schweiz - hart an den Straßenrand gedrängt und mit Staub bedeckt. © Gertrud Gerardi

Diese historische Aufnahme aus dem Stadtarchiv zeigt den Jubiläumsumzug des Jahres 1975. Das Brauhaus Forchheim, dessen blauer Lkw damals noch mitfuhr, wurde 1994 geschlossen.
3 / 50

Diese historische Aufnahme aus dem Forchheimer Stadtarchiv zeigt den Festumzug anlässlich des Annafests im Jahre 1975. Das Brauhaus Forchheim, dessen blauer Lkw damals noch beim Umzug mitfuhr, wurde 1994 geschlossen. © Stadtarchiv Forchheim; Repro: Martin Regner

FOTO: NN / Gerardi; veröff. in NN v. 24.10.1959; historisch; 1950er...MOTIV: Wein; Ernte; Weinlese; Franken; Iphofen; Mittelfranken; Stadtmauer; Stadttor..KONTEXT:
4 / 50

In den fränkischen Weindörfern ging im Oktober 1959 eine "Jahrhundertweinlese" zu Ende. Hier quetscht sich ein Gespann mit Erntehelfern an einem Goggomobil vorbei durch das malerische Rödelseer Tor in Iphofen. Der Weinort lag damals im mittelfränkischen Altlandkreis Scheinfeld (SEF) und gehört heute zum Landkreis Kitzingen (KT) in Unterfranken. © Gertrud Gerardi

historisches Löschfahrzeug Feuerwehr Sugenheim Opel Blitz
5 / 50

Wann genau sich dieser 1966 gebaute Opel Blitz der Freiwilligen Feuerwehr Sugenheim der Kamera präsentierte, ist nicht bekannt. Es dürfte irgendwann Mitte der 1990er-Jahre gewesen sein. Zugelassen wurde das Löschfahrzeug noch in einer Zeit, in der Sugenheim zum Altlandkreis Scheinfeld gehörte. Daher ziert ein SEF-Nummernschild die Stoßstange. Das Fahrzeug ist heute noch vorhanden und gehört zu den schönsten Blaulicht-Oldtimern der Region. © Regner

FOTO: 8.11.2017; Stadtarchiv Gunzenhausen MOTIV: Zeitung in Gunzenhausen; für Serie
6 / 50

So sah das Geschäftshaus des Altmühl-Boten am Gunzenhausener Marktplatz einst aus. © Stadtarchiv Gunzenhausen

FOTO: 8.11.2017; Stadtarchiv Gunzenhausen MOTIV: Zeitung in Gunzenhausen; für Serie
7 / 50

Auch dieses Foto entstand in Gunzenhausen, wo Anfang der 1960er-Jahre das Gebäude der früheren Metzgerei Fischer abgerissen wurde. © Stadtarchiv Gunzenhausen

Am 17. Juli 1969 fand die Lok der Baureihe 220 01 in Treuchtlingen eine neue Heimat und wurde ein städtische Wahrzeichen der Eisenbahnerstadt. Hier das Gespann nach der Verladung am Bahnhof.
8 / 50

Am 17. Juli 1969 fand eine ausgemusterte Dampflok der Baureihe 220 01 in Treuchtlingen eine neue Heimat und wurde später ein städtische Wahrzeichen der Eisenbahnerstadt. Das Foto aus dem Archiv des Treuchtlinger Kuriers zeigt eine mächtige Zugmaschine der inzwischen untergegangenen Backnanger Marke Kaelble nach der Verladung der Lok auf einen Tieflader am Bahnhof. © TK-Archiv

Ein Bild des Wallmüllerplatzes aus Anlass eines kleinen Jubiläums. 1975, also genau vor 40 Jahren, wurde der Wallmüllerplatz in seiner heutigen Form fertiggestellt. 1972 waren im Zuge der Altstadtsanierung die auf dem Platz stehenden alten Häuser abgerissen worden. Es entstand dann für zwei Jahre eine Übergangslösung als Parkplatz (siehe Bild), bevor der Platz 1975 den Brunnen erhielt und sein Pflaster.
9 / 50

Ein Bild des Treuchtlinger Wallmüllerplatzes, der 1975 in seiner heutigen Form fertiggestellt wurde. 1972 waren im Zuge der Altstadtsanierung die auf dem Platz stehenden alten Häuser abgerissen worden. Es entstand dann für zwei Jahre eine Übergangslösung als Parkplatz (im Bild), bevor der Platz 1975 einen Brunnen erhielt und gepflastert wurde. Doch während heute vermutlich jeder Quadratzentimeter zugeparkt wäre, teilen sich hier lediglich ein Ford Escort mit seinem markanten "Hundeknochen"-Kühlergrill, ein Peugeot 504, ein Ford 17M und ein nicht erkennbares weiteres Fahrzeug die Schotterinsel. © TK-Archiv

1950 war eigens eine Zuschauertribüne am Start aufgebaut worden.
10 / 50

Vom Start eines Motorrad-Rennens anno 1950 stammt diese historische Aufnahme. Damals wurde Treuchtlingen zu einem Zentrum des Motorradsports. Mehr historische Bilder aus Treuchtlingen finden Sie hier. © TK-Archiv

schwabach.friedrich seyferth.autos.VW Käfer
11 / 50

Wann und wo genau dieses Foto eines Schwabacher VW Käfers gemacht worden ist, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich handelt es sich um einen Rastplatz an einer Autobahn. Die schönsten Käfer-Bilder aus unserem Archiv finden Sie hier. © NN Archiv

FOTO: NN / Gertrud Gerardi, historisch; schwarzweiß; 1960er; veröff. NN 27.05.1966..MOTIV: Nürnberg; Autobahn A9, Brücke bei Brunn, Autobahnbrücke, Ausbau, Verbreiterung, ....KONTEXT:
12 / 50

"Mit letzter Kraft noch geschafft!" - so lautete die Bildunterzeile zu diesem Foto vom Mai 1966. Es zeigt die Autobahn A9 zwischen der Brunner Brücke und der Ausfahrt Schwabach. Die verbreiterte Hälfte der Autobahnbrücke war vor Pfingsten rechtzeitig fertig geworden und konnte in Betrieb genommen werden. Unter der Brücke ist ein schwerer Hauben-Lkw der Nürnberger Marke MAN noch bei der Arbeit. © Gertrud Gerardi

FOTO: VNP / Herbert Voll, 11.06.1992; veröff. NN 12.06.1992. historisch; 1990er...MOTIV: Fränkisches Seenland; späterer Rothsee; Abriss Hasenbruckmühle...KONTEXT: Mühle geht im See unter...BU: Nur noch Trümmer sind von der Hasenbruckmühle übriggeblieben ... Der Besitzer hat sich mittlerweile bei Grashf. an der Rothsee-Vorsperre niedergelassen.
13 / 50

Für den Rothsee weichen musste 1992 die Hasenbruckmühle in der Nähe von Roth. Das Gebäude wurde abgerissen, heute ist das Gelände Teil des Fränkischen Seenlands. © Herbert Voll

Plötzlich einsetzende Schneeschmelze und ergiebige Regenfälle haben an Weihnachten vor 50 Jahren im Raum Pegnitz für Hochwasser gesorgt. Die Kleingartenanlage in der Reusch glich einem See, ebenso wie die Talaue zwischen der Reusch und Hainbronn. Die Gemeindeverbindungsstraße war nur unter großer Gefahr passierbar.
14 / 50

Apropos Seenland: Plötzlich einsetzende Schneeschmelze und ergiebige Regenfälle sorgten für das auf diesem Bild erkennbare Hochwasser der Pegnitz. Die Kleingartenanlage in der Reusch glich einem See, ebenso wie die Talaue zwischen der Reusch und Hainbronn. Die Gemeindeverbindungsstraße war nur unter großer Gefahr passierbar. Zwei Opel-Fahrer probierten dennoch ihr Glück. © NN-Archiv

Immer wieder eröffnen neue Geschäfte in Pegnitz, andere alteingesessene sind dagegen beinahe in Vergessenheit geraten, wie das Geschäft Elektro Dennerlein, das vor 70 Jahren in einem kleinen Zimmer in der Kettengasse gegründet worden ist und vor einem halben Jahrhundert in großzügigen Räumen in der Hauptstraße 64 sein 20-jähriges Bestehen feiern konnte. 1923 schon hatte Hans Dennerlein im Arbeiterradioclub Nürnberg sein Interesse am Bau von Radiogeräten entdeckt. Der Bastler, der 1935 in der Amag seine Meisterprüfung abgelegt hatte, bildete sich in Eigenregie zum Fachmann weiter und wurde nach dem Krieg von den Amerikanern zum Reparieren von Funk- und Radogeräten eingesetzt. Der „Lohn“ war ein ausgezeichnetes Zeugnis, mit dem sich Dennerlein 1946 beim Landratsamt um die Gründung eines Handwerksbetriebes bemühte. Zwei Jahre später erhielt er die Genehmigung. Stand in der Nachkriegszeit vor allem die Reparatur von Radiogeräten im Vordergrund, so kam mit dem Fernsehen bald ein weiteres Arbeitsfeld dazu. Das Geschäft mit Elektrogeräten aller Art ging so gut, dass bald expandiert werden musste. Ältere Pegnitzer erinnern sich noch gut an die erste Farbfernseh-Vorführung im Kolb-Saal und an den Lautsprecherwagen, der früher zur Ankündigung von Eishockeyspielen durch die Straßen fuhr. Inzwischen ist das einst stattliche Geschäft längst Geschichte. Foto: NN-Bildarchiv
15 / 50

Das Geschäft "Elektro Dennerlein" in der Pegnitzer Hauptstraße ist heute schon lange Geschichte. Auch den Opel Kadett Kombi, der auf dieser historischen Aufnahme vor dem Laden parkte, gibt es heute mit größter Wahrscheinlichkeit nicht mehr. Das Auto, dem der Kadett hier so dicht auf die Pelle rückt, ist übrigens eine echte Rarität: Ein BMW 600, auch "große Isetta" gennant. Kaum zu glauben, dass da vier Erwachsene hineinpassen. © NN-Bildarchiv

Auch wenn es derzeit wieder schneit, so ist das doch nicht vergleichbar mit der Situation vor 50 Jahren, als die Stadt- und Kreisbauhöfe mit einem der schneereichsten Winter aller Zeiten zu kämpfen hatten. Mit einfachsten Gerätschaften mussten die Arbeiter damals der weißen Pracht Herr werden, wie unsere Bilder aus dem Jahr 1968 beweisen.
16 / 50

1968 hatten die Stadt- und Kreisbauhöfe mit einem der schneereichsten Winter aller Zeiten zu kämpfen. Der Opel Rekord in der Bildmitte kam auf der abschüssigen Straße ordentlich ins Schlingern. © Fotos: Volz/Putschky

Auch wenn es derzeit wieder schneit, so ist das doch nicht vergleichbar mit der Situation vor 50 Jahren, als die Stadt- und Kreisbauhöfe mit einem der schneereichsten Winter aller Zeiten zu kämpfen hatten. Mit einfachsten Gerätschaften mussten die Arbeiter damals der weißen Pracht Herr werden, wie unsere Bilder aus dem Jahr 1968 beweisen.
17 / 50

Mit einfachsten Gerätschaften mussten die Arbeiter im Winter 1986 der weißen Pracht Herr werden, wie unser Bild aus jenen Wintertagen beweist. © Fotos: Volz/Putschky

Zwei alte Förderbrücken des ehemaligen Pegnitzer Bergwerks „Kleiner Johannes“ sind vor 40 Jahren als letzte größere Relikte des Bergbaus in Pegnitz endgültig beseitigt worden. Sprengmeister Heinrich Hack, der sein Können vorher schon an Kaminen in der KSB und in Bronn sowie an der Bahnbrücke in Mosenberg unter Beweis gestellt hatte, legte die beiden Ungetüme kurzerhand mit 32 Kilogramm Sprengstoff flach. Vorher waren die Bahngleise nach dem Passieren des letzten Zugs um 1.11 Uhr mit Schotter und alten Autoreifen abgedeckt worden. Im Einsatz waren außerdem der Beleuchtungstrupp des THW und Bayerns größter fahrbarer Kran mit vollen 100 Tonnen Tragkraft und einem Ausleger von über 50 Metern Länge.
18 / 50

Zwei alte Förderbrücken des ehemaligen Pegnitzer Bergwerks „Kleiner Johannes“ werden als letzte größere Relikte des Bergbaus in Pegnitz auf diesem alten Foto endgültig beseitigt. Sprengmeister Heinrich Hack legte die beiden Ungetüme kurzerhand mit 32 Kilogramm Sprengstoff flach. Im Einsatz waren außerdem der Beleuchtungstrupp des THW und Bayerns größter fahrbarer Kran mit vollen 100 Tonnen Tragkraft und einem Ausleger von über 50 Metern Länge. © Reinhard Bruckner

Unzählige und mitunter auch tragische Unfälle haben sich in den vergangenen Jahrzehnten auf der Bundesstraße 2 zwischen Pegnitz und Buchau ereignet. Als einer der kuriosesten freilich gilt bis heute der Zusammenstoß zweier Goggomobile in Höhe der Tennisplätze vor genau 50 Jahren. Ein bekannter Pegnitzer Gastwirt und Bräuer war mit seiner Limousine stadtauswärts unterwegs, als er schon von weitem ein Goggo-Coupe bemerkte, das ihm in Schlangenlinien entgegenkam. Obwohl er noch versuchte, auszuweichen, stießen beide Fahrzeuge zusammen. Während die Fahrer relativ glimpflich davon kamen, hatten beide Goggomobile nur noch Schrottwert. Was den Geschädigten am meisten ärgert:
19 / 50

Unzählige und mitunter auch tragische Unfälle haben sich auf der Bundesstraße 2 zwischen Pegnitz und Buchau ereignet. Als einer der kuriosesten gilt bis heute der Zusammenstoß zweier Goggomobile in Höhe der Tennisplätze. Ein bekannter Pegnitzer Gastwirt und Bräuer war mit seiner Limousine stadtauswärts unterwegs, als er schon von weitem ein Goggo-Coupe bemerkte, das ihm in Schlangenlinien entgegenkam. Obwohl er noch versuchte, auszuweichen, stießen beide Fahrzeuge zusammen. Während die Fahrer relativ glimpflich davon kamen, hatten beide Goggomobile nur noch Schrottwert. © NN-Archiv

Spontane Trips nach England, ins Mutterland des Beat und des Fußballs, waren vor 50 Jahren das
20 / 50

Spontane Trips nach England, ins Mutterland des Beat und des Fußballs, waren vor Jahrzehnten das "non plus ultra" bei der Pegnitzer Jugend. Hierfür musste natürlich der zur Reise verwendete VW-Bus entsprechend präpariert werden. Die kultigsten Oldtimer haben wir hier für Sie zusammengestellt. © NN-Bildarchiv

FOTO: Keine Angaben;..veröff. Pegnitz-Zeitung am: 22.08.1963; Kollektiv Markt Peg. Ausgabe B 1 B1a; Verkehr auf Parkplatz; Pegnitz Schweinemarkt;
21 / 50

Komplett zugeparkt zeigt sich im August 1968 der Pegnitzer Marktplatz. Vom Ponton-Mercedes über den VW Bulli bis zum Opel Rekord als Kombi ist alles dabei, was früher auf den deutschen Straßen unterwegs war. © NN-Archiv

Im Herbst 1968 wurden die ersten Produktionsmaschinen in Pegnitz angeliefert. Ehemalige Bergleute freuten sich über einen neuen Arbeitsplatz.
22 / 50

Im Herbst 1968 nahm eine neue Fabrik in Pegnitz den Betrieb auf. Mit einem offenen Lkw wurden die ersten Produktionsmaschinen angeliefert - heute wäre diese Transportmethode unvorstellbar. Mehr historische Schätze aus Pegnitz und Umgebung haben wir hier zusammengestellt. © NN-Bildarchiv

Vor genau 40 Jahren ging mit der letzten Fahrt eines stadteigenen Müllautos ein Stück Pegnitzer Tradition zu Ende. Der 1974 in Dienst gestellte Lastwagen hatte in drei Jahren rund 43 000 Kilometer zurückgelegt, ehe die Müllentsorgung in den Aufgabenbereich des Landkreises überging. Für den NN-Fotografen präsentierten sich der Fahrer Bruno Hanisch sowie die Müllwerker Manfred Betzholz und Nikolaus Oswald, alle mindestens neun Jahre im Amt, vor ihrem mit Flieder geschmückten Fahrzeug. Zufriedene Bürger hatten zum Abschied sogar eine Traueranzeige in den NN geschaltet:
23 / 50

Ende der 1970er-Jahre ging mit der letzten Fahrt eines stadteigenen Müllautos ein Stück Pegnitzer Tradition zu Ende. Der 1974 in Dienst gestellte Lastwagen hatte in drei Jahren rund 43.000 Kilometer zurückgelegt, ehe die Müllentsorgung in den Aufgabenbereich des Landkreises überging. Für den NN-Fotografen präsentierten sich der Fahrer Bruno Hanisch sowie die Müllwerker Manfred Betzholz und Nikolaus Oswald vor ihrem mit Flieder geschmückten Fahrzeug. Dabei handelt es sich um einen Magirus-Deutz mit luftgekühltem Motor, damals ein weit verbreitetes Modell für Kommunalfahrzeuge wie Müllwagen. © NN-Archiv

Über die Jahrzehnte diente das neue Rathaus der Stadt Pegnitz immer wieder als Objekt für Feuerwehrübungen. So auch vor 50 Jahren, als ein Brand in der Registratur angenommen worden ist. Unter anderem ist damals von der KSB-Werksfeuerwehr auch eine Schlauchleitung von der Karmühlbrücke hinauf auf den Marktplatz verlegt worden. Die Pegnitzer Wehr rückte mit einem Tanklöschfahrzeug und einem Hydrantentruppwagen an. Atemschutzträger bekämpften den angenommenen Brand im Innern des Gebäudes, während außen vor den Augen zahlreicher Schaulustiger auch die benachbarte Marktdrogerie geschützt werden musste. Interessant im Vergleich zu heute sind insbesondere die enormen Verbesserung in der Ausrüstung der Wehren.
24 / 50

Über die Jahrzehnte diente das Rathaus der Stadt Pegnitz immer wieder als Objekt für Feuerwehrübungen. So auch auf dieser alten Nachtaufnahme, als ein Brand in der Registratur angenommen wurde. Die Pegnitzer Wehr rückte mit einem Tanklöschfahrzeug und einem Hydrantentruppwagen an. © Putschky

Geschafft: Ein Konvoi von Lastwagen der Bundeswehr rollt in den Kasernenhof. Die Tankwagen waren nach Hamburg
 gefahren, um dort Heizöl abzuholen. In der Region Nürnberg ist der Brennstoff sehr knapp geworden.
25 / 50

Heizölknappheit sorgte 1963 für Engpässe in fränkischen Schulen und Krankenhäusern Die Bundeswehr holte mit einem Tankwagen-Konvoi damals Öl aus Hamburg, um den argsten Engpässen abzuhelfen. Unter anderem im Einsatz: Ein schwerer FAUN-Tankwagen mit einem luftgekühlten Deutz-Motor. Im Fahrerhaus dürfte es deswegen ordentlich laut gewesen sein. © Kammler

FOTO: VNP/ Ranke, veröff. NN v. 04.10.1968; historisch; 1960er..MOTIV: Polizist, Verkehrspolizist kontrolliert Reifen..KONTEXT:
26 / 50

Jagd auf nachlässige Fahrzeuglenker machte die Polizei auch schon 1968, hier kontrolliert ein Polizist die Reifen eines Hanomag-Kleinlasters aus Erlangen. Ob alles in Ordnung war oder etwas bemängelt werden musste, ist leider nicht überliefert. © VNP-Archiv, Ranke

Historisches Bild vom Himbeerpalast und Hochhaus 1962. Foto: Siemens Historical Institute; Erlangen: Außenansicht Himbeerpalast in Erlangen, Werner von Siemens Straße. Verkehr; historisch; 1960er; Stadtansicht; Architektur
27 / 50

Vorne ein 180er Mercedes, hinten der "Himbeerpalast" von Siemens: So sah Erlangen 1962 aus. © Siemens Historical Institute

Erlanger Biergeschichte, historische Bilder aus Erlangen, Brauereien in Erlangen ..........Steinbach Mälzerei: Teilansicht, war damals noch keine Familienbrauerei, Cedernstr. 9, 1991..Foto: Stadtarchiv Erlangen/Axel Dorsch..
28 / 50

Dieses Foto von 1991 zeigt eine Mälzerei in der Cedernstraße in Erlangen. Hinter dem Baum versteckt sich ein VW Golf I. © Stadtarchiv Erlangen/Axel Dorsch

FOTO: FN / keine weiteren Angaben; veröff. in der NN-Ausgabe Fürth v. 23.12.1949; historisch; 1940er...MOTIV: Advent; Weihnachten in Fürth; Gans; Gänse; Einkauf für Weihnachtsessen...KONTEXT:
29 / 50

Von diesem Bild aus dem Jahr 1949 ist nur überliefert, dass es auf der Fürther Freiheit entstanden ist. Der Kühlergrill des Lastwagens wurde mit einem Tuch verhüllt, damit der Motor nicht zu viel kalte Luft abbekommt. © FN-Archiv

MOTIV: Fürth - Ludwig-Erhard-Straße - Benennung - Straßenschild..FOTO: Kögler / FN..veröffentlicht in FN 20.08.1977 - Ü: Straßenname erinnert an Prof. Ludwig Erhard - Bildtext: 16 Wochen nach dem Tod von Prof. Dr. Ludwig Erhard, hat der Vater des deutschen Wirtschaftswunders und Exbundeskanzler nun in seiner Heimatstadt, die ihm zu Lebzeiten die Verleihung der Ehrenbürgerwürde verweigert hat, doch noch eine offizielle Ehrung erfahren. Die Schilder der Sternstraße wurden gestern gegen die neuen, vom Stadtrat Mitte Juni beschlossenen Schilder mit dem Namen Ludwig-Erhard-Straße ausgetauscht. Doch nach wie vor ist dieser Beschluß bei der Bevölerung umstritten. Die Meinung von vorüberkommenden Passanten ist so unterschiedlich wie:
30 / 50

16 Wochen nach dem Tod von Ludwig Erhard erhielt der Vater des deutschen Wirtschaftswunders und Ex-Bundeskanzler anno 1977 in seiner Heimatstadt eine offizielle Ehrung: Die Schilder der Sternstraße wurden gegen neue, vom Stadtrat Mitte Juni beschlossene Schilder mit dem Namen Ludwig-Erhard-Straße ausgetauscht. Der am Straßenrand geparkte Peugeot 504 nimmt es mit automobilem Gleichmut hin. © Kögler

FOTO: FN / Volker Dittmar, veröff. FN v. 01.02.1984; historisch; 1980er...MOTIV: München ? Fürth; Verkehr; Technik; Bus; autonomes Fahren...KONTEXT: Fürther Delegation testete in München erstmals neue Fahrzeugfühung. Omnibus mit Geisterhand. Bundesforschungsministerium finanzierte 18 Monate Probebetrieb elektronisch geleiteter Busse auf der Trasse entlang der Königswarter Straße...BU: Einblicke in die komplizierte Elektronik des Busses nehmen Werkreferent Horst Staakmann, SPD-Fraktionschef Fritz Engel und Stadtrat Günter Hefele.
31 / 50

Einblicke in die komplizierte Technik eines Busses der Fürther Stadtwerke nahmen anno 1984 Werkreferent Horst Staakmann, SPD-Fraktionschef Fritz Engel und Stadtrat Günter Hefele. © Volker Dittmar

FOTO: Stadtarchiv Nürnberg, A55 II 9 3 2; 7/2017 geps... MOTIV: Nürnberg; historisch; Kioske und Trinkhallen prägten in der Nachkriegszeit das Gesicht der Vorortstadtteile. Am Celtisplatz hinter dem Hauptbahnhof, Celtisautomat. (Hochbauamt, August 1958); 1950er.. Gesp. 7/2017 zur Sommerausst. Handel; Geschäft; Wirtschaft; Konsum; Vekehr; Pkw; Platz; 1950er Jahre; historisch; Kiosk;
32 / 50

Kioske prägten in der Nachkriegszeit das Gesicht der Stadt Nürnberg. Am Celtisplatz hinter dem Hauptbahnhof stand damals der "Celtisautomat". Auf der Straße scheinen ausschließlich Fahrzeuge der Marke DKW unterwegs zu sein. Mehr Farbbilder aus Nürbergs bewegter Geschichte finden Sie hier. Ein Portrait des Nürnberger Hauptbahnhofs können Sie sich hier anschauen. © Stadtarchiv Nürnberg

FOTO: NN / , Bildrechte VNP, Fotograf nicht identifizierbar, historisch; 1960er; veröff. NN 17.01.1969 MOTIV: Nürnberg: Winterdienst, Räumdienst, Streufahrzeug, Schneeräumen , Schneepflug, Lastwagen, Stadtverwaltung, Werke , Kauf von neuen Fahrzeugen. Service, 400 000 DM wurden für die Wintrreinigung bewilligt, 230 000 DM schon verbraucht. KONTEXT:
33 / 50

Beeindruckend sah der Fuhrpark des Nürnberger Winterdienstes im Januar 1969 aus. Damals waren in der Stadt noch viele Lastwagen des ebenfalls in Nürnberg ansässigen Herstellers FAUN unterwegs. © VNP-Archiv

FOTO: NN / Gertrud Gerardi, historisch; 1960er; veröff. NN 17.01.1968....MOTIV: Nürnberg: Flughafen, Vorfeld, Startbahn, Tower, Flugverkehr, Winter, Wartung, Nutzfahrzeuge, Fuhrpark, Tanklastwagen( Zahl '5' auf der Tür) mit Enteisungsmittel für Startbahn mit Aufschrift: 'FEUERGEFÄHRLICH' ..(1967: 330 470 Passagiere)..KONTEXT:
34 / 50

Über einen nicht minder beeindruckenden Fuhrpark verfügte auch der Nürnberger Flughafen, wie dieses Bild aus dem Jahr 1968 zeigt: Die Lastwagen stammen fast alle vom Hersteller Magirus-Deutz, insbesondere der Rundhauber-Tankwagen ganz vorne im Bild. Die Historie des Flughafens in Bildern haben wir hier zusammengetragen. © Gertrud Gerardi

FOTO: NN / Hans Kammler, historisch; 1960er; veröff. NN 21.01.1969..MOTIV: Nürnberg, Flughafen, Manöver Reforger I, Auto, PKW, Stau, Polizist, Autokolonne.KONTEXT:
35 / 50

Auf dem Nürnberger Flughafen landeten und starteten im Januar 1969 pausenlos US-Militärmaschinen. Es lief das Manöver "Reforger". Auf dem Weg zum Flughafen stauten sich derweil die Autos der Neugierigen, die dem Treiben auf dem Flughafengelände zusehen wollten. Im Vordergrund ein 12M von Taunus - dem Markennamen, unter dem Ford bis 1967 seine Autos in Deutschland verkaufte. © Hans Kammler

FOTO: NN / VNP Helmut Launer ; historisch; 1960er; veröff. NN 22.08.1968 MOTIV: Nürnberg, CSSR-Touristen, Flüchtling, Student, Brief, PKW, Skoda, Marienstraße KONTEXT:
36 / 50

Ob der Brief wohl jemals ankam? In der Nürnberger Marienstraße steckte dieser Student anno 1968 einen Brief unter den Scheibenwischer eines Skoda 440 aus der damaligen CSSR. Der junge Mann kannte den Fahrer des Autos nicht. Trotzdem hoffte er, dass die Nachricht an seine Angehörigen bald die Adresse daheim in der Tschechoslovakei erreichte. © VNP-Archiv, Helmut Launer

36 Müllfahrzeuge standen „tatenlos“ – ihre Besatzung streikte – 40 Arbeiter des Fuhrparkes hatten solidarisch ihre Arbeit niedergelegt. Der Streik dauerte nur einen Vormittag. Ab 13 Uhr lief der Betrieb wieder.
37 / 50

Was will uns diese Ansammlung von Lastwagen der Marken MAN, FAUN und Magirus-Deutz sagen? Im September 1969 wurde in Nürnberg gestreikt: 36 Müllfahrzeuge standen damals für einen halben Tag "tatenlos" herum. 40 Arbeiter des Fuhrparkes hatten solidarisch ihre Arbeit niedergelegt. Der Streik dauerte nur einen Vormittag. © Friedl Ulrich, VNP-Archiv

Dieses Bild täuscht: der Polizeibeamte fällt vor dem Kraftfahrer nicht auf die Knie. Bei einem kleinen Auto und einem großen Polizisten ist ein Gespräch durch das Wagenfenster in gebückter Haltung nicht zu vermeiden.
38 / 50

Auch 1968 gab es schon Polizeikontrollen in Nürnberg. Während ein kleiner Fiat 500 gerade auf den Seitenstreifen gelenkt wird, steht im Bildhintergrund völlig unbehelligt ein heute höchst seltener Kleinlastwagen vom Typ Hanomag Markant herum. Mehr historische Straßenszenen aus Nürnberg können Sie sich hier anschauen. © Kammler

Es geht bergauf: Der Bücherbus kommt und bringt Bildung mit. Das Foto ist aus dem Jahr 1961. Das Leben in der Stadt normalisiert sich allmählich, der Wiederaufbau kommt voran. Der Bildband ist im Buchhandel erhältlich.
39 / 50

Es geht bergauf: Der Bücherbus kommt und bringt Bildung mit. Das Foto stammt aus dem Jahr 1961 und entstand unterhalb der Kaiserburg. Aus dem Buch "Nürnberg in Farbe", mehr Farbbilder aus Nürbergs bewegter Geschichte finden Sie hier. © Stadtarchiv Nürnberg

FOTO: NN / Stefan Hippel, veröff. NN v. 28.12.1994; NO-Anz. v. 16.11.1994; SW-Anz. v. 26.10.1994. Aufnahmedatum: 14.10.1994, historisch; 1990er...MOTIV: Nürnberg; Nürnberg-Reichelsdorf; Haltestelle Reichelsdorf; Bahnhof; Gebäude; S-Bahn; S-Bahn-Strecke; Schnellbahn; Schnellbahnstrecke; Zug; Zugstrecke; Verbindung; Verkehr; öffentlicher Verkehr; Bau; Baustelle; Tunnel; Gleis; Schiene..KONTEXT: Engpaß zu erwarten..BU: Der Bahnhof Reichelsdorf gleicht einer großen Baustelle. Seit heute sind die Gleise nur noch durch den neuen Tunnel auf der Ostseite zu erreichen.
40 / 50

Der Bahnhof Reichelsdorf glich 1994 einer großen Baustelle: Die Gleise waren dann nur noch über einen neugebauten Tunnel zu erreichen. © Stefan Hippel

FOTO: NN / Gertrud Gerardi, historisch; 1960er; veröff. NN 20.09.1967..MOTIV: Traktoren mit Anhänger auf der soeben für den Verkehr freigegebenen Bundesstraße 4. Knoblauchsland.....KONTEXT:
41 / 50

Ein neuer Weg führte ab September 1967 nach Norden: Im Bild die soeben für den Verkehr freigegebene Bundesstraße 4 im Knoblauchsland. Auf der Jungfernfahrt auf der neuen Straße folgten gleich hinter den Wagen der Prominenz, wenn auch etwas langsamer, die Schlepper der Bauern. Die kultigsten deutschen Traktor-Marken finden Sie hier. © Gertrud Gerardi

FOTO: Friedl Ulrich/ VNP. Veröff. NN B v. 27.11.1964; historisch; 1960er. ..MOTIV: Autobahn A3; Franken. Eröffnung / Einweihung Nürnberg - Frankfurt. LKW; PKW; ..KONTEXT:
42 / 50

Dieses Bild stammt aus dem Jahr 1964, als die Autobahn 3 gerade fertig gebaut und für den Verkehr freigegeben war. Bei Schlüsselfeld hatte es eine kleine Verkehrsstauung gegeben, bevor die Strecke für den allgemeinen Verkehr eröffnet werden konnte. Hier ein Blick auf die ersten privaten Wagen, die in Richtung Würzburg die Autobahn befahren. Eine Reihe historischer Fotos vom Bau und Betrieb der A3 finden Sie hier. © Friedl Ulrich/VNP

Ein letztes Aufbäumen gab es im Frühjahr 1977 im Pegnitzer Stadtrat im Kampf um den Erhalt der einstigen Autobahnausfahrt, direkt am einstigen Rasthaus Hölzel im Ortsteil Neudorf gelegen. Während die Autobahndirektion die räumliche Nähe der Ausfahrten Pegnitz und Grafenwöhr mit nur wenigen 100 Meter Entfernung für gefährlich einstufte, sah der Stadtrat große Probleme darin, sollten der Militär- und der Zivilverkehr über nur mehr eine zentrale Anschlussstelle abgewickelt werden. Neben einer Unfallhäufung wurden auch wirtschaftliche Nachteile für Pegnitz befürchtet. Nichts davon ist heute, 40 Jahre später, festzustellen. Militärkolonnen zum Truppenübungsplatz sind zur Seltenheit gewonnen und an die einstige A9-Ausfahrt Pegnitz kann sich schon kaum mehr jemand erinnern.
43 / 50

Ein letztes Aufbäumen gab es im Frühjahr 1977 im Pegnitzer Stadtrat im Kampf um den Erhalt der einstigen Autobahnausfahrt Pegnitz direkt am einstigen Rasthaus Hölzel im Ortsteil Neudorf. Die Autobahndirektion stufte die räumliche Nähe der Ausfahrten Pegnitz und Grafenwöhr mit nur wenigen 100 Metern Entfernung für gefährlich ein. Heute ist die Ausfahrt Geschichte. Wohin der Fahrer des Citroen DS rechts im Bild auf dem Weg war, ist nicht bekannt. Auf dem Anhänger stand jedenfalls wertvolle Fracht: Eine Giulietta Spider von Alfa-Romeo. © Reinhard Bruckner

Rechtzeitig vor dem Wintereinbruch wurde vor 50 Jahren eine fast zehn Kilometer lange Großbaustelle auf der Autobahn zwischen Pegnitz und Trockau wieder für den Verkehr freigegeben, obwohl erst die Zwischendecke aufgetragen war. Das Autobahnamt nahm dabei auf die erhöhte Unfallgefahr in den Wintermonaten Rücksicht. Seit 1960 war damals auf der A9 zwischen dem Hienberg und Bayreuth zum Leidwesen der Autofahrer fast ständig gebaut worden, um mit einem Aufwand von 15 Millionen Mark die alten Beton-Fahrbahnen durch Teerstraßen zu ersetzen. Gleichzeitig wurden Standstreifenund Parkplätze angelegt. Um der steigenden Verkehrsbelastung gerecht zu werden, waren die neuen Deckschichten insgesamt 25,5 Zentimeter dick. Dazu wurden moderne Plastikrohre für die Ableitung des Oberflächenwassers eingebracht. Anfangs waren auf der Baustelle (Bild) bis zu 200 Arbeiter beschäftigt. Später halbiert sich diese Zahl durch den Einsatz moderner Maschinen.
44 / 50

Ab 1960 war auf der A9 zwischen dem Hienberg und Bayreuth - zum Leidwesen der Autofahrer - fast ständig gebaut worden, um mit einem Aufwand von 15 Millionen D-Mark die alten Beton-Fahrbahnen durch Teerstraßen zu ersetzen. Gleichzeitig wurden Standstreifen und Parkplätze angelegt. Um der steigenden Verkehrsbelastung gerecht zu werden, waren die neuen Deckschichten insgesamt 25,5 Zentimeter dick. Anfangs waren auf der Baustelle bis zu 200 Arbeiter im Einsatz - und auch der Magirus-Deutz Rundhauben-Lkw (mittig in unserem Bild von 1968). Auch die A9 hat eine lange und bewegte Geschichte - und wir haben die Bilder hier. © Putschky

Immer wieder müssen auf der Autobahn die Fahrbahnen erneuert werden. Das war auch vor 50 Jahren schon so, als etwa der A9 bei Pegnitz nicht nur die Teerdecken repariert werden mussten, sondern zusätzlich auch noch eine Standspur angelegt worden ist. Dafür waren erhebliche Eingriffe in die Landschaft nötig, auch mehr als 100 Bäume mussten gefällt werden. Den ganzen Sommer über waren 1968 über 100 Arbeiter tätig, die Kosten betrugen damals fünf Millionen Mark.
45 / 50

Immer wieder müssen auf der Autobahn die Fahrbahnen erneuert werden. Das war auch 1968 schon so, als etwa auf der A9 bei Pegnitz nicht nur die Teerdecken repariert werden mussten, sondern zusätzlich auch noch eine Standspur angelegt worden ist. Dafür waren erhebliche Eingriffe in die Landschaft nötig, auch mehr als 100 Bäume mussten gefällt werden. Den ganzen Sommer über waren über 100 Arbeiter tätig, die Kosten betrugen damals fünf Millionen D-Mark. Mitten im Bild macht sich ein schwerer Eckhauben-Lkw von Magirus-Deutz nützlich. © NN-Bildarchiv

FOTO: NN / VNP Hans Kammler ; historisch; 1960er; veröff. NN 31.07.1968...MOTIV: Schwabach, Verkehr, Autobahn A6, Baustelle, Neubau, Ausbau, PKW, LKW, ..KONTEXT:
46 / 50

1968 fingen die Arbeiten an der Autobahn 6 Nürnberg-Ansbach-Heilbronn an: Die Strecke nach Schwabach erhält hier im Bild bereits eine zweite Fahrbahn; sie war bis dahin nur einspurig ausgebaut. Die Geschichte der A6 in Bildern finden sie hier. Vorne im Bild: Ein Kipper der längst verblichenen Lkw-Marke Krupp aus Essen. Mehr Bilder von den "Großen Sieben" Nutzfahrzeugherstellern aus Deutschland, zu denen neben Krupp auch Büssing und Henschel gehörten, finden Sie hier. © Hans Kammler

FOTO: NN / Friedl Ulrich, historisch; schwarzweiß; 1960er; veröff. NN 26.07.1965..MOTIV: Verkehr, Autobahn, Ausbau, Nürnberger Kreuz, Autobahnkreuz, A3 und A9, Polizei, Verkehrspolizei regelt den Verkehr, Auffahrt zur A9.....KONTEXT:
47 / 50

An einem Samstagvormittag im Juli 1965 waren diese Autos auf dem "Nürnberger Kreuz" der Autobahnen 3 und 9 Richtung München unterwegs. Man beachte das Kopfsteinpflaster der Ausfahrtsfahrbahn. Die Polizeibeamten waren vor Ort, um den Verkehrsfluss zu überwachen. Ihre Signale an die Autofahrer, zügiger zu fahren, seien oft vergeblich gewesen, ist überliefert. Ein DKW F12 führt auf diesem Bild die Karawane an, gefolgt von einem Peugeot 404 und einem (Ford) Taunus 17M. © Ulrich Friedl

FOTO: NN / Horst Eißner, historisch; schwarzweiß; 1960er; veröff. NN 09.-11.04.1966..MOTIV: Nürnberg; Verkehr, Autobahn A9, Ausfahrt Feucht, Osterreiseverkehr, PKW verlassen die Fahrbahn, um dem Stau zu entkommen.....KONTEXT:
48 / 50

Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Hier versuchen Autofahrer anno 1966 ihr Glück über die Böschung neben der A9 nahe Feucht, um einem Stau zu entkommen. Im alten Bildtext heißt es dazu: "In gewagten Querfeldeinfahrten suchten Autofahrer ihr Heil, die des Wartens auf der Autobahn vor der Ausfahrt Nürnberg-Feucht müde geworden waren." Ob das eine gute Idee war? Der VW Käfer im Vordergrund jedenfalls scheint am Hang hängen geblieben zu sein. Es sitzt jedenfalls kein Fahrer mehr drin. © Horst Eißner

FOTO: Roland-Gilbert Huber-Altjohann, B-Ausg. 21.06.1996; historisch; 1990er...MOTIV: Autobahn A73, BAB; A73; Frankenschnellweg; historisch; Verkehr. Forchheim; LKW...Kontext: Lärmschutz gefordert
49 / 50

Dieses Bild aus der Mitte der 1990er-Jahre zeigt den Verkehr auf der Autobahn 73 zwischen Bamberg und Nürnberg. Ganz vorne im Bild ist ein Renault 4 Richtung Norden unterwegs. Mehr Bilder vom Frankenschnellweg finden Sie hier. © Roland-Gilbert Huber-Altjohann

FOTO:VNP / Reinhard Kemmether, veröff. NN v. 19.12.1979; historisch; 1970er...MOTIV: Verkehr Autobahn A6 / A 6. Nürnberg - Heilbronn; Eröffnung ..KONTEXT:
50 / 50

Stehen und Warten auf der Autobahn, das ist man normalerweise von Staus im Ferienreiseverkehr gewohnt. Hier hatte der Stau auf der gerade fertigen Autobahn Nürnberg-Heilbronn einen ganz anderen Grund: Es handelte sich um den Großandrang bei der Autobahneröffnung im Dezember 1979: Zur Enttäuschung vieler PKW-Fahrer durfte nämlich zunächst nur die Prominenz auf die Strecke. Die anderen mussten warten, bis die Einweihungsfeierlichkeiten zu Ende waren. Aber naja, der hier gleich dreifach vertretene Mercedes W123 sieht wenigstens auch im Stau gut aus. © Reinhard Kemmether