Dienstag, 25.02.2020

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Bayernliga-Tabellenführer dominierte auf der Weißenburger Matte

TV Geiselhöring siegte mit 26:11 bei TSV-1860-Ringern, die am Samstag das Kellerduell vor sich haben - 30.10.2019 07:08 Uhr

Warten weiter auf den ersten Heimsieg der Saison (von links): Die beiden Trainer der Ringerstaffel des TSV 1860 Weißenburg, Dieter Hilpert und Thomas Hitz, hier zusammen mit Schwergewichts-Ass Adam Mertse. © Foto: Uwe Mühling


Die Zuschauer, unter ihnen einmal mehr Landrat Gerhard Wägemann, sahen eine Vielzahl von guten Griffaktionen. Überschattet wurde der Abend jedoch von zwei Verletzungen von Weißenburgern Akteuren; zunächst verletzte sich Yannick Maderholz, dann erwischte es im letzten Kampf des Abends Jonathan Hilpert schwer.

In der Klasse bis 57 kg, griechisch-römisch, hatte Johann Hüttmeyer mit Ahmetcan Yöntem einen körperlich überlegenen Gegner und der Gast holte vier Zähler für sein Team. Adam Mertse (Gewichtsklasse bis 130 kg, Freistil) und Simon Eisenhut lieferten sich eine ausgeglichene Begegnung, bei der nach sechs Minuten Kampfzeit der Weißenburger mit 9:1 Punkten die Nase vorn hatte.

In der Klasse bis 61 kg, Freistil, hatte der Weißenburger Barna Ballazs mit Jakob Rudi eine lösbare Aufgabe vor sich und er holte mit einem Schultersieg vier Punkte für seine Mannschaft. David Hilpert (Klasse bis 98 kg, griechisch-römisch) konnte gegen Ulrich Blümel zunächst die Partie ausgeglichen gestalten, doch mit zunehmender Kampfdauer gewann der Geiselhöringer die Oberhand und er holte einen Punktsieg. In der Gewichtsklasse bis 66 kg, griechisch-römisch, war Weißenburg unbesetzt und die Punkte gingen kampflos an Kyrillos Poutakidis.

Benedikt Mastronicola kämpfte für den TSV 1860 in der Klasse bis 86 kg (Freistil) gegen Lukas Würstl und hatte seinen Gegner aus Weißenburger Sicht schon auf beiden Schultern, doch der Pfiff des Kampfrichters blieb aus. Am Ende hatte der Niederbayer noch knapp die Nase vorne und bekam einen Punktsieg zugesprochen. Yannick Maderholz (Klasse bis 71 kg, Freistil) stand gegen Alexandros Pilavidis auf verlorenen Posten und der Gast ließ dem Weißenburger keine Chance und baute den Vorsprung für sein Team aus, zudem zog sich Maderholz wie erwähnt eine Verletzung zu.

In der Gewichtsklasse bis 80 kg, griechisch-römisch, hatte sich Lukas Will mit Alexander Kunz auseinanderzusetzen. Beide zeigten den Zuschauern einen ausgeglichenen und spannenden Fight, wobei der Gast das bessere Ende für sich hatte. Simon Will (Klasse bis 75 kg, griechisch-römisch) hatte mit Daniel Varga keinen leichten Kontrahenten. Der Weißenburger Topringer musste sein ganzes Können aufbieten, um seinen Kontrahenten in Schach zu halten. Will kämpfte äußerst geschickt und wurde überlegener Punktsieger.

Im letzten Kampf des Abends in der Klasse bis 75 kg, Freistil, standen sich Jonathan Hilpert und Thomas Kott gegenüber. Der Gast spielte seine ganze Routine aus und konterte immer wieder geschickt. Nach einer Verletzung musste der Weißenburger aufgeben und der Vergleich endete mit 26:11 für Geiselhöring. Der TSV 1860 wartet somit weiter auf den ersten Heimsieg der Saison.

Der nächste Heimkampf findet bereits am kommenden Samstag, 2. November, gegen den RSC Rehau statt. Ab 19.30 Uhr kommt es dabei in der Landkreishalle zum Kellerduell des Vorletzten (TSV) gegen den Letzten (RSC). Die Schüler gastieren am Wochenende in Schonungen.

 

wt

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