Bundes-Notbremse: Diese Regelungen gelten ab einer 100er-Inzidenz

27.4.2021, 14:32 Uhr
12.04.2021, Bayern, Kronach: Ein Schild weist auf die Maskenpflicht und das Alkoholverbot in der Kronacher Innenstadt hin. In der Region Kronach ist der Inzidenzwert auf 307,1 gestiegen. Foto: Nicolas Armer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Bundes-Notbremse: Diese Regelungen gelten ab einer 100er-Inzidenz

Die Regierung will die dritte Coronawelle mit einheitlichen Vorschriften brechen. Grundsätzlich gilt: Sind die Regelungen in einem Bundesland strenger als im Infektionsschutzgesetz festgelegt, so behalten die Regeln dort ihre Gültigkeit. © Nicolas Armer, dpa

Nürnberg , am 31.12.2020..Ressort: Lokales Foto: Michael Matejka..Innenstadt, Silvester..Silvesternacht in der Nürnberger Innenstadt...Serie:1 Bild von 31 Corona, Lockdown, Ausgangssperre
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Regelungen der Bundes-Notbremse: Ausgangssperre

Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 ist der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung oder eines dazugehörigen Gartens von 22 bis 5 Uhr nicht erlaubt. Dies gilt nicht, wenn der Aufenthalt etwa der Versorgung von Tieren oder der Berufsausübung dient. Auch Sport zu treiben ist laut Bundes-Notbremse bis Mitternacht erlaubt, sofern man dies alleine tut. In Bayern gilt die bisherige strengere Regelung weiter, somit ist das Sporttreiben von 22 Uhr bis Mitternacht außen nicht möglich. © Michael Matejka

Mit Abstand ist die oberfränkische Stadt Hof der traurige Spitzenreiter in Sachen Neuinfektionen. Am Freitag (09.04.2021) vermeldete das Robert-Koch-Institut eine Sieben-Tage-Inzidenz von 571,7 und damit nochmals einen sprunghaften Anstieg. Der genaue Grund für die hohen Zahlen ist nicht klar. Jedoch kommt es auch im Landkreis Hof zu vielen Neuinfektionen. Die Inzidenz für den Landkreis liegt bei 451,5.Und dabei erwarten die Experten weiter steigende Zahlen. Über die Ferien und Osterfeiertage wurde weniger getestet und zudem übermitteln nicht alle Gesundheitsämter ihre Infektionszahlen. Daher werden die Zahlen der Neuinfektionen weiter ansteigen. Foto: NEWS5 / Fricke Weitere Informationen... https://www.news5.de/news/news/read/20591
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Inzidenz-Regelungen

Wenn die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen die Schwelle von 100 überschreitet, so gelten dort ab dem übernächsten Tag schärfere Maßnahmen. Diese sollen so lange in Kraft bleiben, bis die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen die Schwelle von 100 unterschreitet - dann treten die Extra-Auflagen am übernächsten Tag wieder außer Kraft. © NEWS5 / Fricke, NEWS5

ARCHIV - 30.11.2016, Bayern, Garmisch-Partenkirchen: ILLUSTRATION - Zwei Personen stoßen in einer Kneipe mit Bier an. Seit Freitag gelten nun auch in Niedersachsen Obergrenzen für Zusammenkünfte und Feiern im privaten Bereich. Foto: Angelika Warmuth/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Private Zusammenkünfte

In einem neuen Paragrafen 28b des Infektionsschutzgesetzes ist ferner festgelegt, dass private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum dann nur gestattet sind, wenn an ihnen höchstens die Angehörigen eines Haushalts und eine weitere Person einschließlich dazugehörender Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres teilnehmen.  © Angelika Warmuth/dpa

Foto: imago images/Eibner..Elzach Themenbild - Teststrategie in der Schule, Schnelltest, Corona Selbsttest, SARS-CoV-2 Antigentest im Klassenzimmer Themenbild - Teststrategie in der Schule, Schnelltest, Corona Selbsttest, SARS-CoV-2 Antigentest im Klassenzimmer XMR, Schnelltest, Selbsttest, Lollitest, Lolli-Test bei Schülern im Klassenzimmer einer Schule. Ein Schüler hält ein Antigentest zwischen seinen beiden Fingern, er führt an seinem Platz einen Selbsttest durch. Symbolbild, Themenbild, Featurebild *** Elzach topic image test strategy in school, quick test, Corona self test, SARS CoV 2 antigen test in the classroom topic image test strategy in school, quick test, Corona self test, SARS CoV 2 antigen test in the classroom XMR, quick test, self test, lollipo Copyright: xFleigx/xEibner-Pressefotox EP_dfg
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Schulen

An Schulen wird der Präsenzunterricht nur mit zwei Coronatests pro Woche gestattet. Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz von 165, soll Präsenzunterricht untersagt werden. Ausnahmen können Abschluss- und Förderklassen sein. Bayern will beim bisherigen Grenzwert von 100 bleiben. Der Stichtag ist hier aber künftig nicht mehr der Freitag. Stattdessen gilt die Dreitages-Regel, die auch für die anderen Bereiche relevant ist. © Fleig / Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de, NN

09.04.2021, Nordrhein-Westfalen, Leverkusen: Eine Frau trägt Grablichtkerzen am Eingang zu einem Friedhof vor der Beerdigung eines Mitglieds einer Großfamilie. Die Stadt Leverkusen schließt nicht aus, dass mehr als die unter Corona-Bedingungen zugelassenen Trauergäste an der Bestattung teilnehmen wollen und hat mit der Polizei ein Sicherheitskonzept erarbeitet. (Wiederholung mit verändertem Bildausschnitt) Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Beerdigungen

Bei Todesfällen dürfen bis zu 30 Personen zusammenkommen. © Oliver Berg/dpa

Blick auf den Eingangsbereich des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg (Mittelfranken), aufgenommen am 20.01.2011. Zwischen den beiden unterirdisch verbundenen Gebäudeteilen verlaufen die Säulen der Straße der Menschenrechte. Am Mittwoch (26.01.) findet in Nürnberg die Jahrespressekonferenz des Germanischen Nationalmuseums statt. Foto: Daniel Karmann dpa/lby  +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
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Freizeit- und Kultureinrichtungen

Freizeit- und Kultureinrichtungen dürfen bei einer höheren Inzidenz als 100 nicht öffnen. © picture alliance / dpa

11.04.2021, Thüringen, Weimar: Tische und Stühle eines Cafés sind aufgrund der Corona-Bestimmungen zusammengerückt. Temperaturen bis an die 20 Grad lockten trotz geschlossener Gastronomie zahlreiche Menschen ins Freie. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Gastronomie

Auch die Gastronomie muss dann geschlossen bleiben. Die Auslieferung von Speisen und Getränken sowie deren Verkauf zum Mitnehmen soll weiter erlaubt sein. © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

ILLUSTRATION - Eine Frau mit Mundschutz-Maske kauft am 29.04.2020 in Flensburg in einem Supermarkt ein (gestellte Szene). Foto: Benjamin Nolte || Modellfreigabe vorhanden
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Supermärkte

Unabhängig von der Inzidenz dürfen folgende Geschäfte öffnen: der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und Gartenmärkte. Hier sollen Abstand- und Hygienekonzepte gelten. 
Auch in diesem Bereich gibt es in Bayern strengere Regeln für Blumenläden, Gartencenter und Buchhandlungen. Diese sollen allerdings ab dem 28. April aufgelöst werden, sodass die Regelungen der bundesweiten Notbremse gelten. © Benjamin Nolte/dpa-tmn

ARCHIV - 21.05.2020, Schleswig-Holstein, Lübeck-Travemünde: Strandkörbe werfen am Abend lange Schatten auf den Strand an der Ostsee. (zu dpa: «Land entscheidet sich für vier Tourismus-Modellprojekte») Foto: Daniel Bockwoldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Tourismus

Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind bei entsprechenden Inzidenzen in einer Region untersagt. © Daniel Bockwoldt, dpa

09.04.2021, Berlin: Die Sonne steht am Morgen hinter dem Reichstagsgebäude mit dem Bundestag. Die Spitzen der Regierungsfraktionen von Union und SPD dringen vor der nächsten Bund-Länder-Runde auf eine breite Debatte im Bundestag über die Corona-Lage · damit wird eine Verschiebung des für Montag (12.04.2021) geplanten Treffens immer wahrscheinlicher. Auch eine Regierungserklärung könne ein geeigneter Rahmen für die Diskussion über das weitere Vorgehen im Kampf gegen die Pandemie sein, schrieben die Fraktionsvorsitzenden der Union und SPD an die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Bundestag und Bundesrat

Am 22. April hat der Bundesrat dem Infektionsschutzgesetz zugestimmt, vom Bundestag wurde es bereits am 21. April beschlossen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das Gesetz durch die Unterzeichnung verabschiedet, am 23. April trat es in Kraft. © Kay Nietfeld, dpa