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Die Heimteams schwächelten beim Re-Start der Kreisliga

FC/DJK Weißenburg verlor das Derby gegen Stopfenheim, Absberg das Kellerduell gegen den TSV 1860 II - 22.09.2020 07:22 Uhr

Umkämpftes DJK-Duell: Der FC/DJK Weißenburg, der eigens eine neue, improvisierte „Nordtribüne“ (im Hintergrund ein Teil davon) eingerichtet hatte, um die Abstandregeln unter den Zuschauern einhalten zu können, unterlag gegen Stopfenheim mit 1:2.

21.09.2020 © Foto: Uwe Mühling


Die SG Ramsberg/St. Veit hatte ihre Partie gegen Büchenbach abgesagt, weil ihr die Vorgaben und das Hygienekonzept in Corona-Zeiten zu kurzfristig kamen. Die anderen Heimteams hatten – vor allem durch die Registrierung aller Besucher – einen zusätzlichen Aufwand. Sportlich gesehen ging der FC/DJK Weißenburg im Derby gegen die DJK Stopfenheim leer aus (1:2). Der FC bleibt am Tabellenende, Stopfenheim ist jetzt alleiniger Zweiter hinter Spitzenreiter SV Unterreichenbach, der in Heideck Federn ließ (1:1).

Der SV Wettelsheim musste nach oben abreißen lassen und eine Heimniederlage gegen die DJK Pollenfeld quittieren (0:2). Auch der TSV Absberg blieb zu Hause punktlos, unterlag im Kellerduell gegen den TSV 1860 Weißenburg II mit 1:3 und tauschte mit ihm die Plätze. Für die "U23" der TSV-Sechziger war es ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf.

FC/DJK Weißenburg – Stopfenheim 1:2

Der FC/DJK Weißenburg musste sich im Nachbarschaftsduell gegen die DJK Stopfenheim knapp geschlagen geben. Den ersten Torschuss für das gastgebende Schlusslicht vergab Andreas Pfefferlein. Dann hatte der Tabellenzweite aus Stopfenheim etwas mehr Spielanteile, vergab aber zwei gute Kopfball-Möglichkeiten durch Timo Weglehner und Johannes Börlein. In der 33. Minute parierte FC-Keeper Max Bühring, doch die anschließende Ecke brachte das 0:1 durch DJK-Torjäger und Kapitän Johannes Börlein.


Blick nach Stopfenheim zu den Red Dogs

https://www.nordbayern.de/ein-super-abend-fur-die-heimischen-fc-bayern-fans-1.10376197


Nach der Halbzeit kamen die Weißenburger vor gut 100 Zuschauern besser ins Spiel und konnten die Gäste häufiger in Bedrängnis bringen. In der 67. Minute erzielte Andreas Pfefferlein das 1:1, nachdem er von Dominik Hamann gut in Szene gesetzt worden war. Der Gleichstand hielt aber nur kurz, denn in der 77. Minute vollendete erneut Börlein einen schönen Spielzug der Gäste zum 1:2. Zum Ende hin hatte Stopfenheim die besseren Chancen, konnte diese aber nicht nutzen und es blieb beim knappen Sieg für die Gäste um ihren Trainer Tobias Weickmann, der früher bekanntlich beim FC/DJK als Spieler im Einsatz war.

FC/DJK Weißenburg: Bühring, Blacha, Florian Heckel, Grünwedel, Daniel Heckel, Unger, Hamann, Britz, Auernhammer, Pfefferlein, Tiringer (eingewechselt: Steingärtner, Schwenk, Günther, Huber, Lang).

DJK Stopfenheim: Monatzetter, Schneider, Freidhöfer, Schlund, Sichert, Weglehner, Börlein, Link, Winter, Daniel Weickmann, Geißlinger (eingewechselt: Pfahler, Reislöhner).

Reserven: 2:1 für die FC/DJK-Zweite.

SV Wettelsheim – DJK Pollenfeld 0:2

Bei bestem Wetter ging es am Wettelsheimer Hirschfeld endlich wieder um Punkte. 150 Zuschauer wollten sich das nicht entgehen lassen. Zu Gast war die DJK Pollenfeld, die den Hausherren erst mal das Spiel überließ. Gleich zu Beginn hätte der SVW in Führung gehen können, doch Döbler scheiterte am Aluminium (4.). Nach 15 Minuten erneut die Möglichkeit zum 1:0, doch Tobias Krois (Latte) und Florian Bunz im Nachschuss brachten den Ball nicht unter. Nach einer halben Stunde konnte ein Gästespieler nach einem Heber von David Zischler gerade noch auf der Linie klären. Auf der Gegenseite parierte zunächst Torhüter Jonathan Strauß, war dann aber beim 0:1 durch einen Kopfball von Fabian Heindl zum 0:1 machtlos (37. Spielminute).


Blick nach Wettelsheim in der Vorbereitung

https://www.nordbayern.de/amateure/mittelfranken/40670/artikel_wettelsheim_vs_dittenheim_ein_besonderes_nachbarduell_-_auch_als_testspiel.html


Gleich nach der Pause gelang Heindl das 0:2 im Anschluss an eine Ecke. Das war zugleich der Endstand, denn trotz aller Bemühungen wollte dem SVW kein Treffer mehr gelingen. Zwar war der heimische SVW bemüht den Anschluss herzustellen, doch Zwingendes kam dabei kaum heraus. Vielmehr kontrollierte Pollenfeld meist das Geschehen und hätte sogar noch nachlegen können – dann wäre das Ergebnis allerdings zu hoch ausgefallen. Alles in allem war es für den neuen Wettelsheimer Trainer Stephan Zengerle ein Einstand, den er sich gewiss anders vorgestellt hatte.

SV Wettelsheim: Strauß, Hörner, Döbler, Krois, Renner, Lehmeyer, Zischler, Baumann, Ljiko, Ruppert, Bunz (eingewechselt: Berthold, Aslan, Mößner).

Absberg - TSV 1860 Weißenburg II 1:3

Mit einem hart erkämpften, aber insgesamt verdienten 3:1-Erfolg gegen Absberg startete die U23 des TSV 1860 Weißenburg in die "Rückrunde" und verließ damit vorerst die Abstiegsränge. Vor gut 100 Zuschauern entwickelte sich in Absberg ein Spiel, das von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld und hohen Bällen in die Spitze geprägt war. Die Weißenburger erwischten beim Liga-Debüt ihres neuen Trainers Philipp Ersfeld den besseren Start. In der 15. Minute zog Leon Schleußinger an seinem Gegenspieler vorbei und legte im Strafraum quer auf Erik Löffler, der zum 1:0 einschob. Das Spiel verflachte etwas, wurde aber zunehmend hitziger. Kurz vor der Pause traf Absbergs Spielertrainer Pascal Schärtel nach einem Freistoß nur die Latte.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste – mit einem Treffer für die Gäste: Mit einem traumhaften langen Ball hebelte Innenverteidiger Jan-Mirko Loy die Absberger Abwehr aus, Löffler stand alleine vor dem Tor und machte seinen Doppelpack perfekt (47.). Anschließend wechselten die Weißenburger kräftig durch und brachten immer wieder frische Kräfte von der Bank, darunter auch drei Spieler aus der U19. Die "U23" wurde nun ihrem Namen (mit Ausnahme von Torwart Dominic Rogner) vollauf gerecht. Das Spiel schien entschieden, doch dann verkürzte Tobias Goppelt in der 73. Minute auf 2:1. Absberg drängte auf den Ausgleich, ohne zwingend zu werden. Genau in dieser Druckphase vollendete Max Fiedler nach Pass von Tobias Schnitzlein einen Konter eiskalt zum 1:3-Endstand (78.).

TSV 1860 Weißenburg II (U23): Rogner, Forster, Loy, Amil Aga, Forster, Mühling, Häßler, Herrmann, Löffler, Schleußinger, Virduzzo (eingewechselt: Schnitzlein, Koch, Maximilian Schwarz, Fiedler, Riahi).

um/bm

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