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Donnerstag, 22.08.2019

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Die Rückkehr zur "Kreisliga Jura"

Zur neuen Saison gibt es wieder die alte Einteilung. Topfavorit ist der SV Unterreichenbach - 26.07.2019 09:38 Uhr

Zurück zur früheren Variante: Statt Nord und Süd gibt es jetzt wieder die Kreisligen West (rot) und Ost (blau). © Grafik: BFV


In dem 14er-Feld finden sich nämlich durchwegs Vereine, die aus dem Altkreis Jura stammen und die nun wieder zu einer Gruppe vereint wurden. Nach Auf- und Abstieg hatte die Kreisspielleitung um Markus Hutflesz nämlich festgestellt, dass mit der Rückkehr zu dieser Variante und der Abkehr von der Nord-Süd-Linie der letzten drei Spielzeiten die Fahrtstrecken und -zeiten für die Vereine am günstigsten sind.

Die Hälfte der Mannschaften in der neuen Kreisliga West kommt aus dem Gebiet Weißenburg-Gunzenhausen, was in dieser Region ebenso eine Vielzahl an echten Derbys mit sich bringt wie im Schwabach-Rother Raum. Einziger "Ausreißer" ist die DJK Pollenfeld, die es als oberbayerische Mannschaft mit lauter Mittelfranken aufnimmt.

Der Vorjahresdritte Pollenfeld kommt bei den Meistertipps der Konkurrenten ebenso auf eine Nennung wie der Aufsteiger SV Kammerstein. Dreimal steht der SV Rednitzhembach auf dem Zettel, sechsmal der SV Wettelsheim und neunmal der SV Unterreichenbach. Und das kommt nicht von ungefähr: Wettelsheim wird als Bezirksliga-Absteiger fast schon automatisch hoch eingestuft, die "Urus" um ihren Spielertrainer und Ex-Profi Christian Eigler waren im vergangenen Jahr Vizemeister der damaligen Kreisliga Nord und scheiterten erst in der Relegation.

Neben Absteiger Wettelsheim, der zuletzt zwei Jahre in der Bezirksliga war, sind auch die Aufsteiger DJK Stopfenheim, TSV 1860 Weißenburg II, SV Kammerstein und DJK Veitsaurach neu in der Kreisliga, beziehungsweise sie sind dorthin zurückgekehrt – Stopfenheim nach zwei Jahren, Veitsaurach nach fünf Jahren, die Weißenburger Zweite nach genau zehn Jahren und Kammerstein nach fast 30 Jahren, wobei dieser Erfolg auch deshalb historisch war, weil die Reserve gleichzeitig in die A-Klasse hochkletterte.

Beim Blick auf die Trainer-Gilde der Kreisliga West fällt zum einen auf, dass heuer nur Stefan Birngruber (SV Wettelsheim) und Günther Lerner (TV Büchenbach) neu im Amt sind. Zum anderen gibt es etliche Spielertrainer. Neben dem erwähnten Eigler auch Tobias Weickmann in Stopfenheim, Jonas Herter in Weißenburg, Stefan Lausecker in Veitsaurach und Michael Eberhardt in Kammerstein. 

UWE MÜHLING

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