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Dienstag, 25.02.2020

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Die "SG vom See" ärgerte den Nachbarn Stopfenheim

Ramsberg/St. Veit gewann in der Kreisliga mit 1:0 gegen den Tabellenzweiten - Nullnummer beim FC/DJK - 19.11.2019 07:08 Uhr

Hoch das Bein: Der DJK Stopfenheim (in Schwarz) halfen auch keine Verrenkungen. Der Tabellenzweite musste sich im Nachbarschaftsduell bei der SG Ramsberg/St. Veit mit 0:1 geschlagen geben. © Foto: Klaus Katheder


Der Tabellenzweite DJK Stopfenheim unterlag im Derby bei der SG Ramsberg/St. Veit mit 0:1, der Dritte Büchenbach kam in Rednitzhembach mit 1:5 unter die Räder und der Vierte SV Wettelsheim kam beim Vorletzten FC/DJK Weißenburg nicht über eine "Nullnummer" hinaus. Schlusslicht TSV 1860 Weißenburg II musste sich in Heideck mit 0:4 geschlagen geben.

SG Ramsberg/Veit – Stopfenheim 1:0

Beim Derby in Ramsberg hatten die Gäste aus Stopfenheim die erste hochkarätige Chance zur Führung. David Schneider passte in den Lauf von Niko Reislöhner, der aus halblinker Position nur ganz knapp am Tor vorbeizielte. Danach kam die "SG vom See" auf und hatte durch Marvin Petrenz nach einer Ecke ebenfalls die Führung am Kopf. Er blieb ebenso ohne Torerfolg wie wenig später Andre Hofer. In der 26. Minute fiel dann das Tor des Tages: DJK-Keeper Dominik Monatzetter geriet bei einem Rückpass durch Marco Böhm unter Druck und chippte den Ball zu Simon Winter. Durch den Effet kam der Ball aber zu Marco Böhm und dieser traf zum 1:0 ins leere Tor. Nach einem Zusammenprall im Mittelfeld musste SG-Spieler Dominik Seitz verletzungsbedingt ausscheiden (30.). Nachfolgend vergaben die Gastgeber das 2:0 durch Michael Huf, der sich den Ball zu weit vorlegte.

Nach der Pause versuchte Stopfenheim mehr, aber die Ramsberg-Veiter standen sehr gut in der Abwehr. So blieben Torchancen Mangelware. Immer wieder landete der letzte Pass auf beiden Seiten beim Gegner. Einen Freistoß des DJKlers David Schneider klärte SG-Keeper Thomas Schneider souverän. Erst in der Schlussphase hatte Stopfenheim die große Chance zum Ausgleich, aber Schneider parierte klasse gegen Reislöhner. So brachte die SG die wertvollen drei Punkte über die Zeit. Der junge Schiedsrichter Florian Fischer zeigte eine souveräne Leistung und war stets ein sehr guter Leiter des Derbys.

SG Ramsberg/St. Veit: Schneider, Haueis, Halmheu, Löffler, Weidner, Seitz, Herzog, Petrenz, Huf, Hofer, Böhm (eingewechselt: Toth, Egerer).

DJK Stopfenheim: Monatzetter, Renner, Schneider, Link, Sichert, Seitz, Florian Schlund, Winter, Bittner, Geißlinger, Reislöhner (eingewechselt: Pfahler).

FC/DJK Weißenburg – Wettelsheim 0:0

Ein ansprechendes, aber torloses Spiel lieferten sich die beiden Ex-Bezirksligisten FC/DJK Weißenburg und SV Wettelsheim. Bereits in der neunten Minute musste FC-Spieler Florian Heckel verletzungsbedingt raus, für ihn kam Philipp Lang in die Partie. Die Weißenburger vergaben dann erste Chancen durch Jochen Schwenk und Robin Unger, ehe Raffael Rill zur vermeintlichen Führung einschob. Das Schiedsrichtergespann entschied jedoch auf Abseits und erstickte den Torjubel. Auf Wettelsheimer Seite sorgte Melvin Ljiko für die größten Gefahrenmomente, diese wurden aber zur Ecke geblockt beziehungsweise er verzog.

In der zweiten Hälfte verstärkten beide Teams ihre Offensivbemühungen und machten Tempo, blieben aber weiter torlos. Bunz und Baumann bei Wettelsheim sowie Pfefferlein und Auernhammer beim FC/DJK waren nah dran am Führungstreffer, doch die Partie sollte trotz engagierter Leistung beider Teams torlos bleiben und 0:0 enden.

FC/DJK Weißenburg: Bühring, Florian Heckel, Daniel Funer, Rill, Grünwedel, Unger, Tiringer, Schwenk, Pfefferlein, Dollinger, Auernhammer (eingewechselt: Lang, Hamann).

SV Wettelsheim: Zwahr, Renner, Hüttinger, Döbler, Pjetraj, Zischler, Lehmeyer, Baumann, Ljiko, Rasch, Bunz (eingewechselt: Neubauer, Strauß, Aslan).

TSV Heideck – TSV 1860 WUG II 4:0

So klar wie des Endergebnis war der Spielverlauf nicht – zumindest nicht in der Anfangsphase, denn die Gäste aus Weißenburg waren eigentlich ganz gut in der Partie. Dann jedoch kam der erste Rückschlag für die U23, als Ömer Bozan den Ball unglücklich zum 1:0 für Heideck in die eigenen Maschen lenkte (13. Minute). Der TSV 1860 drängte danach auf den Ausgleich, ohne vor dem Tor die nötige Durchschlagskraft zu entwickeln. Dieses Problem zieht sich eigentlich schon durch die ganze Saison, was auch die Statistik belegt, denn der Aufsteiger hat in 14 Partien gerade mal zwölf Treffer erzielt. Erfolgreicher agierten die Heidecker, die in der 34. Minute das 2:0 durch Michael Albrecht nachlegten. Nach der Pause erzielte Martin Dengler das vorentscheidende 3:0 (53.), und Jonas Leitner machte in der 71. Minute den 4:0-Endstand perfekt. Kurz darauf musste Weißenburgs Musa Calik mit Gelb-Rot vom Feld.

TSV 1860 Weißenburg II: Herter, Forster, Loy, Heinze, Killian, Siol, Mühling, Herrmann, Bozan, Giovanni Virduzzo, Pascal Wnendt (eingewechselt: Calik, Riahi, Fiedler).

um/wt

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