Diese Bußgelder drohen bei Verstößen gegen die Corona-Auflagen

17.3.2021, 18:43 Uhr
24.03.2020, Bayern, München: Hubert Aiwanger (l-r)(Freie Wähler), stellvertretender Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Landentwicklung und Energie, Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, Joachim Herrmann (CSU), Innenminister von Bayern, und Albert Füracker (CSU), Staatsminister der Finanzen, Landentwicklung und Heimat, nehmen an einer Pressekonferenz teil, die aus Sicherheitsgründen nur per Livestream übertragen wird. Foto: Peter Kneffel/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Diese Bußgelder drohen bei Verstößen gegen Corona-Auflagen

Zur Eindämmung des Coronavirus gelten in ganz Bayern umfangreiche Regelungen. Wer dagegen verstößt, der muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Das bayerische Gesundheitsministerium hat dazu einen Bußgeldkatalog erlassen, der auflistet, welche Strafen bei den Verstößen drohen. Dieser soll allen Kreisverwaltungsbehörden in Bayern als Richtschnur zur Verfügung stehen, die für die Bußgeldbescheide zuständig sind. © Peter Kneffel, dpa

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Unterschiedliche Regelungen abhängig von der Inzidenz

Nachdem die Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin am 3. März neue Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie beschlossen haben, hat auch das bayerische Kabinett die stufenweisen Lockerungen bekannt gegeben. Der Anfang März beschlossene Stufenplan ist gekoppelt an die jeweilige Inzidenz der Städte und Landkreise. Die Regelungen und damit auch mögliche Verstöße und Bußgelder hängen also von der Lockerungsstufe ab. © Montage: Witzgall

Private Treffen Symbolbild
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Private Treffen

Wie viele Haushalte sich treffen dürfen ist abhängig von der Inzidenz. Bei einer Inzidenz unter 35 dürfen sich zum Beispiel maximal drei Haushalte mit bis zu zehn Personen treffen. In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 100 liegt, dürfen sich zwei Hausstände treffen, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird. Über Inzidenzen von über 100 sind nur Treffen zwischen dem eigenen Hausstand und einer weiteren Person möglich. Bei Verstößen droht ein Bußgeld von bis zu 250 Euro. © StockSnap/Pixabay.com/LizenzCC

22.12.2020, Nordrhein-Westfalen, Oberhausen: Auf einem Display wird auf die ·Ausgangssperre· hingewiesen. In Oberhausen gelten ab dem 22.12. 2020 verschärfte Ausgangsbeschränkungen aufgrund des Corona-Virus. Die Stadt hat die Ausgangsbeschränkung zwischen 21 Uhr und 5 Uhr beschlossen. Foto: Fabian Strauch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Nächtliche Ausgangssperre

Hat eine Stadt oder ein Landkreis in Bayern drei Tage in Folge einen Inzidenzwert von über 100 tritt eine nächtliche Ausgangssperre von 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens in Kraft. Nur mit triftigem Grund darf man dann nach geltender Infektionsschutzverordnung das Haus verlassen. Gründe sind beispielsweise der Weg zur Arbeit oder ein medizinischer Notfall. Verstöße können mit bis zu 500 Euro Bußgeld geahndet werden. © Fabian Strauch, dpa

Nürnberg , am 21.10.2020
Ressort: Lokales 
Foto: Roland Fengler
Nürnber,

Corona-Warnschildern werden jetzt überall in der Stadt aufgestellt ,

Königstraße
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Maskenpflicht

Zur Eindämmung des Coronavirus gilt die Maskenpflicht mittlerweile in vielen Innenstädten und an belebten Plätzen. Für einen Verstoß gegen die Maskenpflicht fällt ein Bußgeld von 250 Euro an. In öffentlichen Verkehrsmitteln und im Einzelhandel gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Bei einem Verstoß gegen diese Maßnahme werden ebenfalls 250 Euro fällig. Besonders teuer wird es aber für Ladenbesitzer, die nicht sicherstellen, dass ihr Personal eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt: Hierfür sieht der Bußgeldkatalog eine Zahlung von 5000 Euro vor. © Roland Fengler, NNZ

ARCHIV Das symbolhafte Foto zeigt die Hand eine Mitarbeiterin eines Pflegedienstes beim Pulsmessen am Arm einer alten Frau, aufgenommen am 12.06.2003 in einem Seniorenheim in Hennigsdorf, Brandenburg. Das Pulsmessen geht am besten am Unterarm. Foto: dpa +++(c) dpa - Nachrichten für Kinder+++ | Verwendung weltweit
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Maskenpflicht in Senioren- und Altenheimen

In Alten- oder Seniorenheimen, Krankenhäusern, aber auch an Arbeitsplätzen gilt die Maskenpflicht, wenn die Mindestabstände nicht eingehalten werden können. Auch hier werden 250 Euro bei Nichteinhalten fällig. Betreiber von Krankenhäusern, Pflege-, Senioren- oder Behinderteneinrichtungen, die kein Schutz- und Hygienekonzept vorlegen können, müssen bis zu 5000 Euro Bußgeld zahlen. © picture alliance / dpa

4C-WT-MS-Corona-Alltag Nicht nur der Pausenhof bliebt leer: Die Mittelschule Weißenburg ist, wie alle  anderen Schulen, in d er Corona-Krise geschlossen. Für das Lehrerkollegium sind  dies aber keineswegs verlängerte Ferien. Die Versorgung der Schüler mit  Lehrmaterial auf digitalem Wege ist nicht immer einfach.
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Corona an Schulen und in Kitas

Ist der Präsenzunterricht ausgesetzt und Bildungseinrichtungen verstoßen dagegen, sind 5000 Euro Bußgeld fällig. © Robert Renner, NN

ARCHIV - 18.03.2020, Mecklenburg-Vorpommern, --: ILLUSTRATION - Die Zapfhähne für Bier in einem Restaurant sind nicht im Betrieb. Bei hohen Infektionszahlen dürfen Kommunen und Landkreise für die Gastronomie Sperrstunden verhängen. Aber nur wenige Landkreise machen bislang davon Gebrauch. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Gastronomie bleibt geschlossen

Restaurants, Cafés und Kneipen sind weiterhin geschlossen. Bis zur möglichen Lockerungen dürfen nur Speisen und Getränke zum Mitnehmen angeboten werden. Bei Verstößen gegen diese Auflagen kann ein Bußgeld von bis zu 5000 Euro verhängt werden. Kunden, die ihre Speisen direkt vor Ort verzehren, werden mit einem Bußgeld von 250 Euro belegt. © Jens Büttner, dpa

ARCHIV - Ein Jugendlicher steht am 19.10.2012 mit einer Flasche Bier in der Hand im Hauptbahnhof in Nürnberg (Bayern). Bald sollen Städte in Bayern das Alkoholtrinken auf öffentlichen Plätzen verbieten dürfen. Vielen Kommunen reicht der Gesetzesvorschlag der Staatsregierung aber nicht. Foto: Daniel Karmann/dpa (zu dpa-Umfrage: «Alkoholverbot: Kommunen geht Gesetzesvorschlag nicht weit genug» vom 02.03.2013) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
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Alkoholverbot

Der Konsum von Alkohol ist bayernweit derzeit wieder erlaubt - Kommunen können aber Alkoholverbote an bestimmten, stark besuchten Orten festlegen. Dort ist der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum untersagt. Wer dennoch trinkt, muss ein Bußgeld von 250 Euro zahlen. © Daniel Karmann, NZ

Nürnberg , am 04.07.2020..Ressort: Lokales Foto: Stefan Hippel ..Köpfleinsberg, Open-Air-Gastronomie in der Altstadt, Junge Menschen beim Feiern in Coronazeiten. Masken werden nicht getragen und das Abstandgebot wird nicht eingehalten.Nürnberg , am 04.07.2020..Ressort: Lokales Foto: Stefan Hippel ..Tiergärtnertorplatz, Open-Air-Gastronomie in der Altstadt, Junge Menschen beim Feiern in Coronazeiten. Masken werden nicht getragen und das Abstandgebot wird nicht eingehalten. Nachtleben, Jugend, Menschenmenge, Corona, Nachtaufnahme,
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Öffentliches Feiern verboten

Das Feiern auf öffentlichen Plätzen ist unabhängig von der Personenanzahl untersagt. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld von 500 Euro rechnen. © Stefan Hippel

 Erhebung der Kontaktdaten in der Gastronomie Wien, 25. 09. 2020 Registrierungspflicht für Lokalgäste - Datenblatt - Gästeliste beim Wirt *** Collection of contact data in gastronomy Vienna, 25 09 2020 Obligation to register for local guests Data sheet Guest list at the landlord
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Falsche Kontaktdaten

Wer falsche Kontaktangaben macht, muss bis zu 250 Euro zahlen. Beherbergungsbetriebe, die keine Kontaktdaten erheben, obwohl sie das müssten, zahlen bis zu 1000 Euro Bußgeld. © imago images/SKATA

ARCHIV - Das Publikum feiert am 06.02.2015 auf der Prunksitzung des Fränkischen Fastnachtsverbandes «Fastnacht in Franken» in Veitshöchheim bei Würzburg (Bayern). Am 06.11.2015 gibt der Bayerische Rundfunk zu seinen geplanten Faschingssendungen aus Franken eine Pressekonferenz. Foto: David Ebener/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
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Veranstaltungsverbot

Wer trotz Verbot eine Veranstaltung organisiert, dem droht ein Bußgeld von 5000 Euro. Auch Teilnehmer der Veranstaltung müssen immerhin bis zu 500 Euro zahlen. Ausnahmen gibt es unter strengen Voraussetzungen für Gottesdienste sowie Demonstrationen und Kundgebungen. Auch der Stufenplan ermöglicht unter anderem für Theater, Opernhäuser und Kinos Lockerungen - frühestens ab 22. März und abhängig von der Inzidenz. © David Ebener, dpa

Joggen hält gesund - aber Walken oder auch nur flotter Spazierengehen sind genauso gut.
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Eingeschränkter Sport

Sport mit oder ohne Kontakt. Sport alleine, in einer kleinen Gruppe oder gar als Mannschaft. Auch hier gibt es unterschiedlichste Regelungen - abhängig vom Stufenplan. Wird gegen die aktuelle Regelung verstoßen, werden 250 Euro fällig, auch wenn man Sporthallen, Sportplätze oder Tanzschulen nutzt. Wer Sportstätten, Tanzschulen oder Fitnessstudios trotzdem öffnet, muss bis zu 5000 Euro Bußgeld zahlen. © Raffi Maghdessian, imago-images

28.10.2020, Australien, Melbourne: Menschen sitzen im Einkaufszentrum
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Abstand halten

Dürfen Einkaufszentren und Geschäften öffnen, müssen deren Betreiber sicherstellen, dass der vorgeschriebene Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden kann und dass die Maximalzahl an Besuchern nicht überschritten wird. Bei Verstößen werden bis zu 5000 Euro fällig.  © James Ross, dpa

Zum Themendienst-Bericht «Unversorgt und unbesetzt: Der steinige Weg vom Hauptschüler zum Azubi» von Tobias Hanraths vom 11. Dezember 2017: Ganz vorne: Der Friseur ist einer der beliebtesten Ausbildungsberufe von Hauptschul-Absolventen. Theoretisch gibt es bei den Ausbildungsberufen in Deutschland keine Zugangshürden - praktisch bevorzugen viele Branchen und Betriebe aber Realschüler oder sogar Abiturienten. (Archivbild vom 16.12.2014/Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher.) Foto: Markus Scholz/dpa-tmn | Verwendung weltweit
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Körpernahe Dienstleistungen

Sollten körpernahe Dienstleistungen wieder untersagt werden, muss bei einem Verstoß mit einem Bußgeld von bis zu 5000 Euro gerechnet werden. © Markus Scholz, dpa-tmn