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Mittwoch, 28.10.2020

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Ein guter Zeitpunkt für ersten Sieg nach der Corona-Pause

Die SG Ramsberg/St. Veit erwartet in der Kreisliga West den SV Wettelsheim zu einem Schlüsselspiel - 17.10.2020 07:17 Uhr

Hoffen auf den ersten Sieg ihrer Teams nach dem Re-Start: Die Trainer Sebastian Zottmann (SG Ramsberg/St. Veit)  . . . 

© Foto: Uwe Mühling


SG Ramsberg/St. Veit – SV Wettelsheim (Samstag, 16 Uhr): Beide haben derzeit 24 Punkte. Beide müssen aufpassen, dass sie nach der guten Bilanz im Jahr 2019 nun im weiteren Verlauf einer Saison mit Überlänge nicht noch hinten reinrutschen. Der SV Wettelsheim hat seit dem Re-Start dreimal in Serie verloren; die SG Ramsberg/St. Veit hat seit Wiederbeginn erst zweimal gespielt und dabei eine Niederlage und ein Remis verbucht. Im Landkreisderby am Samstag, 17. Oktober, wäre sowohl für die gastgebende "SG vom See" als auch für den Bezirksliga-Absteiger SVW der ideale Zeitpunkt für den ersten Sieg nach der Corona-Unterbrechung.

. . . und Stephan Zengerle (SV Wettelsheim).

© Foto: Uwe Mühling


In der Vorrunde hatte Ramsberg/Veit mit 3:2 in Wettelsheim gewonnen. Die Bilanz seit 2012 spricht ebenfalls für die SG: In acht Partien feierte sie fünf Siege; der SVW gewann zweimal; einmal trennte man sich unentschieden (zwischenzeitlich war Wettelsheim zwei Jahre in der Bezirksliga). Mal sehen, ob heute eines der beiden Teams den ersten Punktspielsieg im Jahr 2020 feiern kann.

DJK Veitsaurach – TSV 1860 Weißenburg II (Samstag, 16 Uhr): Ein schweres Auswärtsspiel hat die Weißenburger U23 vor sich, denn sie muss beim Tabellenfünften DJK Veitsaurach antreten. Der TSV 1860 II wird aber alles versuchen, um seine jüngste Erfolgsserie mit drei Siegen nach dem Re-Start auszubauen und im Abstiegskampf weiter Boden gut zu machen.

20 Punkte und Relegationsplatz zwölf stehen derzeit für das Team von Trainer Philipp Ersfeld zu Buche. Veitsaurach bringt es auf 28 Zähler und hat das Hinspiel in Weißenburg deutlich mit 5:1 gewonnen. Seit dem Neustart verbuchte die Truppe des neuen Trainerduos Seiffert/
Stark zwei Siege und zwei Niederlagen. Während die TSV-Zweite bislang die wenigsten Tore erzielt hat (22), bringt es allein DJK-Torjäger Philipp Schneider auf 15 Treffer.

SV Rednitzhembach – DJK Stopfenheim (Sonntag, 16 Uhr): Als Aufsteiger hat die DJK Stopfenheim sehr gute Chancen auf den zweiten Rang. 31 Punkte hat die Mannschaft von Trainer Tobias Weickmann bislang geholt, der aktuelle Tabellenzweite TV Büchenbach hat nur einen Zähler mehr auf dem Konto. Dranzubleiben ist folglich das Ziel, und von daher will die DJK auch beim Tabellensechsten in Rednitzhembach (27) punkten.

Dort stehen sich zwei offensivfreudige Teams gegenüber: Die Hembacher haben bislang 46 Tore erzielt, die Stopfenheimer 41. Nur Tabellenführer Unterreichenbach (53) hat öfter getroffen. Im Hinspiel gewann die DJK zu Hause deutlich mit 5:0. Klar, dass sich der SVR nun revanchieren möchte. Insgesamt ist die Bilanz beider Teams in den vergangenen Jahren aber ausgeglichen.

SV Cronheim – FC/DJK Weißenburg (Sonntag, 16 Uhr): Drei Spiele, drei Niederlagen und 3:13-Tore. Das ist die ernüchternde Bilanz für den FC/DJK Weißenburg nach der Wiederaufnahme der Saison. Bereits zehn Punkte beträgt der Rückstand des Schlusslichts auf den ersten Relegationsplatz.

Auch wenn die Lage alles andere als rosig erscheint, wollen Trainer Philipp Naß und Co. nicht vorzeitig aufgeben und vielleicht ja beim SV Cronheim überraschen. Der Tabellenvierte hat zuletzt beim TSV 1860 Weißenburg II verloren, gilt aber als recht heimstark, während der FC/DJK auswärts in dieser Saison noch sieglos ist.

UWE MÜHLING

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