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Erlangen: "Die Partei" will OB-Kandidaten nominieren

Nach Erfolg bei Europawahl: Satire-Partei tritt bei Kommunalwahl an - 02.06.2019 12:30 Uhr

Bei einer satirischen Aktion spricht der ehemalige Chefredakteur der Zeitschrift «Titanic» und Vorsitzende der «Die Partei», Martin Sonneborn. © Britta Pedersen/dpa


Die Satire-Partei Die Partei hat zur Europawahl 2019 in Erlangen mit 3,8 Prozent das beste Ergebnis in Bayern erzielt (geteilt wird das Treppchen mit Würzburg, auf Platz 2 Bamberg mit 3,7 Prozent). Jetzt will Die Partei zu den Kommunalwahlen 2020 einen eigenen OB-Kandidaten ins Rennen schicken.

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Nach 18 Jahren im Amt muss Erlangens Oberbürgermeister Siegfried Balleis (CSU) den Chefsessel im Rathaus räumen. Der 34-jährige Florian Janik setzte sich in der Stichwahl deutlich mit 63,7 Prozent durch und wird bis 2020 die Geschicke der Hugenottenstadt leiten.


Im Vergleich zur Europawahl 2014 legte Die Partei in Erlangen somit um 3 Prozent zu. "Dies ist mitunter auf den sehr guten Wahlkampf des Kreisverbandes Erlangen zurückzuführen", so Martin Weidenfeller, Vorsitzender von Die Partei Erlangen, in einer Pressemitteilung.

Bierzapfanlagen an allen Fakultäten

Das nächstes Ziel sind nun die Hochschulwahlen am 25. und 26. Juni an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU), zu der die Satire-Partei mit Die Liste antreten wird.


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Dabei rechnen sich die Aktivisten von Die Liste gute Chancen aus. Kein Wunder, bei Forderungen wie Bierzapfanlagen an allen Fakultäten. "Wir gehen davon aus, den studentischen Konvent als stärkste Kraft zu übernehmen", ist sich Martin Weidenfeller sicher.

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Bildervielfalt: Die Wahlplakate zur Kommunalwahl

Bayern wählt, und zwar bei den Kommunalwahlen am 16. März. Auch in Nürnberg werben die kandidierenden Parteien auf Plakaten in der ganzen Stadt für sich und ihre jeweiligen Vertreter. Die Motive sind so bunt und vielfältig wie die kommunalpolitische Landschaft.


Wer die Spitzenkandidatur der Die Partei Erlangen für das Amt des Oberbürgermeisters zur kommenden Kommunalwahl 2020 antreten wird, soll in den nächsten Wochen entschieden werden, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Erklärtes Ziel ist es, dass "Oberbürgermeister Janik endlich auch die Person kennen lernen kann, die seinen Stuhl im nächsten Jahr übernehmen wird". 

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