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Alles transparent: Nürnbäcker gewährt tiefe Einblicke

Nachbarschaft freut sich über echten Familienbetrieb in Eberhardshof - 11.11.2020 15:48 Uhr

Im Nürnbäcker gibt es Brot in allen Varianten und Formen. Inhaber Kurt Heinlein war wichtig, das Konzept möglichst transparent umzusetzen. 

11.11.2020 © Roland Fengler, NNZ


Der große, helle Laden an der Ecke Spohrstraße lädt nicht nur zum Vorbei-, sondern auch Hineinschauen ein: Die Kunden können durch die gläserne Backstube jeden einzelnen Arbeitsschritt der Bäcker und Bäckerinnen verfolgen. Kurt Heinlein, Bäckermeister und Inhaber des Nürnbäckers, verwendet größtenteils Bio-Zutaten und legt auf Saisonalität, Nachhaltigkeit und Frische der Waren großen Wert.


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Er hatte schon länger den Traum von einem offenen Bäckereikonzept, für ihn sei es eine „Herzensangelegenheit, das Bäckerhandwerk, das die letzten 30 Jahre den Boden verloren hat, wieder neu aufleben zu lassen“. Auch die Kunden freuten sich, „nicht schon wieder einen Filialisten“, sondern einen weiteren echten Familienbetrieb in ihrer Nachbarschaft zu haben. Denn neben Heinlein arbeitet auch seine Nichte, Selina Goller, dort. Auch sie betont: „Nachhaltigkeit ist neben Transparenz unser oberstes Ziel.“

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Nürnbäcker, Nürnberg


Diesen Aspekt sieht man an der nicht gerade immensen Sortimentsbreite des Nürnbäckers: Dadurch, dass es weniger Produkte gibt, bleibt am Ende des Tages weniger übrig - was, wie oft bei anderen Bäckereien, im schlimmsten Fall entsorgt würde. Auch können Heinlein und sein Team so den ganzen Tag über nachproduzieren, falls etwas ausgeht. So hat der Kunde auch untertags frisches Gebäck und Brot zur Verfügung. Falls doch etwas fehlen sollte, geht „Der Nürnbäcker“ auf Wünsche seiner Kunden ein.


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Für seine Backwaren verwendet Kurt Heinlein „nichts was nicht hineingehört. Auf Backmittel und Zusätze verzichten wir“. Zu seinem Sortiment zählen beispielsweise vegane Dinkelbrezen, ein Käsekuchen mit Schokorührteig, der die cremige Note des Käsekuchens mit der trockenen des Rühreteigs vereint, und Fairtrade-Kaffee aus dem Projekt „Si claro“, der Firma Meister Kaffee, das kolumbianische Kaffeefarmer unterstützt.

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Valentina Dorr

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