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Burger und Salate: Australische Küche am Kornmarkt

"Alto Restaurant" im neuen Hotel Adina — Bar für Erwachsene: "Provocateur" - 14.11.2016 13:32 Uhr

Direktorin Christina Mackedanz (vorne), Küchenchef Jochen Löffler (hinten) und ihr Team freuen sich auch über Nürnberger Gäste im "Alto Restaurant" des "Adina Apartment Hotel". © Pfrogner


Früher hing er im Konferenzraum der alten Commerzbank am Kornmarkt. Jetzt schmückt der riesige Leuchter den Gastronomie-Bereich in dem rundsanierten Bank-Gebäude, in das vor kurzem das "Adina Apartment Hotel" eingezogen ist. Kürzlich entdeckten bereits viele Nürnberger das neue Hotel am Kornmarkt beim "Tag der offenen Tür". Ab Montag geht es dann richtig los, wenn die ersten Gäste in die Betten der 138 aufwendig gestalteten Studios und Apartments fallen.

Jochen Löffler, ein Franke, der nach 23 kulinarischen Wanderjahren wieder in der Heimat am Herd steht, ist der Küchenchef des "Alto Restaurant". Und in diesem sind "nicht nur die Hotelgäste, sondern gerade auch die Nürnberger herzlich willkommen", sagt die Hotelchefin Christina Mackedanz, die ebenfalls aus Franken stammt.

Australisch inspirierte Küche erwartet die Gäste, da das Hotel zur Adina-Gruppe aus Down Under gehört. "Wobei es dort ja keine einheitliche Küche gibt", meint Christina Mackedanz. Vielmehr einen "Schmelztiegel der Kulturen aus Asien und Europa". Also stehen neben Burgern (ab 12,50 Euro) Barbecue, Pasta (ab 8,50 Euro) und Salate (ab 7,50 Euro) sowie natürlich Bratwürstchen (Drei mit Beilagen 5,50 Euro) und Hauptgänge vom asiatischen Gemüsewok bis zum Wiener Schnitzel (15,50 Euro) auf der Karte.

Morgens erwartet den Gast ein großes Frühstücksbuffet (19 Euro/ bis zwölf Jahre kostenlos), nachmittags stehen selbst gebackene Kuchen in der Vitrine, während abends auch die Bar zum Leben erwacht. Die steht unter dem Thema "Ginspiration", der Schwerpunkt liegt also auf Gin, aber die Barkeeper können auch rund 80 andere Drinks oder Cocktails mixen.

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Nürnberg ohne Lebkuchen? Undenkbar! Eine neue Stadtführung will den Teilnehmern die Geschichte des Lebkuchens auch kulinarisch näher bringen. Denn es gibt ja nicht nur die berühmten Elisen-Lebkuchen, sondern auch Varianten wie Konfekt, Pralinen oder Likör. Doris Ritter von "Happy Nürnberg Tours" hat sich den Klassiker vorgenommen und ihre "Happy Kaffeeklatsch"-Führung zur winterlichen Variante rund um das Thema Lebkuchen umfunktioniert. Start der Tour durch die Nürnberger Innenstadt ist das "", weiter geht es über "Herrlich Kreuz und Quer", die "Conditorei Neef" oder das "". An jeder Station wartet eine kleine Stärkung, dazwischen füllt Doris Ritter ihre Teilnehmer mit Wissenswertem ab. Wer mitlaufen möchte, muss sich beeilen: Die etwa zweieinhalbstündige Führung findet  am Samstag, 19. November, und Samstag, 17. Dezember, statt, und kostet 37 Euro.

Treffpunkt ist um 14.30 Uhr im "Café Campus", Gewerbemuseumsplatz 2. Tickets gibt es im Vorverkauf bei den Touristen-Informationen am Hauptmarkt 18 und in der Königstraße 93 sowie über www.happy-nuernberg-tours.de.

Bar ohne "Schickimicki"

Das Licht ist angenehm schummrig, Tapeten mit goldenen Flamingos zieren die Wände: Das "Provocateur" in der Vorderen Sterngasse bietet einen neuen Ort für Nachtschwärmer. Mitten in Nürnbergs Feiermeile ist die neue Bar von Sandra Rajcic und Brigitte Wensauer angesiedelt. Mit der Animier-Bar "Sterntaler", die Rajcic dort vorher geführt hat, soll die neue Bar nichts mehr zu tun haben.

Mitsamt dem Laden wurde auch dessen Konzept kernsaniert. "Eine Bar für Erwachsene" möchte man sein, sagen die Chefinnen, die in Nürnbergs überschaubarer VIP-Szene keine Unbekannten sind. Eine versnobte Location für "Schickimickis" soll das Provocateur aber nicht sein. Sondern eine Abendlokalität, in der sich Menschen auch jenseits der 30 wohlfühlen und auf ein gutes Glas Wein vorbeikommen. Auf edlen Weinen oder Gin liegt der Schwerpunkt der Bar.

Zudem will man vor allem Regionales anbieten: Die Weine sind von der K&U-Weinhalle, der Gin kommt von "Gentlemen’s Tonic", Whisky und Rum stammen aus der Destille und bei den Bieren stehen Kulmbacher und Niklbräu auf der Karte. "Man muss sich hier doch gegenseitig unterstützen", finden die Macherinnen. Wer auf Cocktails steht, aber auf der Karte keinen findet, darf sich vertrauensvoll an die Barkeeper halten: Sie mixen gerne auf Wunsch individuelle und Standard-Drinks. Der Fokus liegt zwar auf Trinkbarem, eine Antipasti-Platte für den späten Appetit soll es aber auch geben.

 

KATJA JÄKEL/ANETTE RÖCKL

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