"Cooles Gasthaus": "Bruderherz" in Nürnberg eröffnet

19.9.2018, 08:08 Uhr
Luis Schlor (links) und Raphael Gutmann haben viel Herzblut in ihr Restaurant und Hotel

Luis Schlor (links) und Raphael Gutmann haben viel Herzblut in ihr Restaurant und Hotel "Bruderherz" in der Luitpoldstraße fließen lassen. Über ein Jahr wurde das Jugendstilhaus renoviert. © Stefan Hippel

"Bruderherz" haben Schlor und Gutmann das fränkische Restaurant genannt. Ein "cooles Gasthaus" wollen sie Nürnbergern und Auswärtigen bieten. In dem hohen großen Raum dominiert die lange Theke. Eichenholz fand die größtmögliche Verwendung: bei Boden, Tischen, Tresen sowie für die Sitzgelegenheiten. Den hinteren Teil des Raumes haben die Betreiber mit halbhohen Eichenholzwänden unterteilt: "Hier finden die einen Platz, die sich gerne zurückziehen wollen", sagt Schlor.

Die anderen sitzen auf der umlaufenden, mit olivfarbenem Cord bezogen Bank, vor unverputzten Backsteinmauern und schauen durch große Glastüren in die Luitpoldstraße. Schwestern sind übrigens genauso willkommen, beeilen sich die beiden Herren zu sagen. Der Name "Bruderherz" soll Ehrlichkeit und Herzlichkeit, Freundlichkeit und Authentizität implizieren.

Und was gibt es zu Essen? Fränkische Küche. Etliche Brotzeiten (ab 6,50 Euro) stehen auf der Karte, aber auch Salate mit Grillgemüse (9,50 Euro) oder Schnitzel (9,50 Euro) und ein halbes Hendl (8,50 Euro). Für Vegetarier sieht es bislang etwas mau aus. Aber zu den leider für Vegetarier obligatorischen Käsespätzle (9,50 Euro) und Gröstl (8,50 Euro) sollen sich weitere Gerichte gesellen, so Schlor. "Die Karte wird sich immer wieder verändern, aber wir starten lieber klein." Natürlich wird Gutmann-Weizen ausgeschenkt, aber auch andere gute fränkische Biere aus kleineren Brauereien. Der Probe-Sud für ein eigenes Hausbier ist in der Brauwerkstatt im Keller bereits angesetzt. Das Hotel, das sich über drei Stockwerke zieht, soll ebenfalls demnächst eröffnen.

Mehr Informationen über das "Bruderherz" in unserer Rubrik Essen und Trinken!

 

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