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Fürther Wirt kocht im Wettbewerb auf Kabel Eins

Christian Moritz ist ab heute in der Sendung „Mein Lokal, dein Lokal“ zu sehen - 16.11.2020 09:11 Uhr

Christian Moritz (40) in der Küche seines Restaurants „Mio Mio“ in Fürth.
 

13.11.2020 © Markus Eigler, NN


„Ein Kunde hatte uns beim Sender empfohlen, wir sind selber gar nicht aktiv geworden. Die Produktionsfirma war zwei Wochen später bei uns und machte ein Vorstellungsvideo“, sagt Christian Moitz, der den Italiener "Mio Mio" auf dem Gelände des TV 1860 Fürth führt.
Das Konzept der Sendung: Innerhalb von fünf Tagen kommen fünf Gastronomen zusammen, an jedem Tag lädt ein Wirt die vier anderen zu sich ins Restaurant, wo fleißig probiert und bewertet wird. Wer am Ende der Woche die höchste Punktzahl von seinen Mitstreitern erhält, gewinnt den „Goldenen Teller“. Fernsehkoch Mike Süsser führt durch das Format und unterstützt die Kandidaten.


Fernsehkoch Rosin: 30 Prozent der Gastronomen werden schließen.


Bereits am Vormittag kam Süsser ins „Mio Mio“, um ein Gericht zu probieren und sich über die Kochkünste ein Urteil zu bilden, das in die Schlussbewertung einfließt. Wolfsbarschfilet, Loup de mer, durfte es für den Fernsehkoch sein.
Ob er mit dem Gericht zufrieden war? Das weiß Moritz noch nicht, genauso wenig wie das Endergebnis. Denn Urteile und Punktevergabe erfahren die Teilnehmer erst während der Ausstrahlung. „Er hat einige Fragen zur Zubereitung gestellt und in der Küche auch mit zugelangt. Ich glaube, am Ende war er mit meinem Wolfsbarsch happy“, meint Moritz.

Erkennen Sie diese Lebensmittel im Naturzustand?

Wie sehen die Lebensmittel, die wir täglich konsumieren, eigentlich im Naturzustand aus? Manches erkennt man als Blüte oder Pflanze nur sehr schwer. Testen Sie hier Ihr Wissen!

Frage 1/11:

Zu welcher Planze gehört diese Blüte?

Gewusst? Das Gewürz Safran wird aus einer Blüte gewonnen, die zu den Krokussen gehört. Sie blüht im Herbst violett und kann dann geerntet werden.

Frage 2/11:

Was wächst hier Leckeres heran?

Pistazienbäume können hunderte Jahre Früchte tragen. Dabei wechseln sich ertragsarme mit Mastjahren ab. Im September können die Pistazien geerntet werden.

Frage 3/11:

Wo wächst die Ananas?

Die Ananas gehört zu der Familie der Bromeliengewächsen. Nach dem Anbau trägt die Pflanze nach etwa 14 bis 16 Monaten zum ersten Mal Früchte.

Frage 4/11:

Was wird an diesen Bäumen geerntet?

Die Früchte des Mandelbaums sind nicht nur unbehandelt sehr beliebt: Man kann sie außerdem für Mus, Mehl, Öl oder Marzipan nutzen.

Frage 5/11:

Was wird aus diesen Pflanzen hergestellt?

Der Ursprung des Zuckerrohrs liegt in Polynesien. Die Pflanzen enthalten einen süßen Saft, der für die Zuckerproduktion ausgepresst wird.

Frage 6/11:

Was wächst auf diesem Feld?

Die Früchte der Erdnuss sind botanisch gesehen eigentlich Hülsenfrüchte. Sie gehören zu derselben Unterfamilie wie beispielsweise Erbsen.

Frage 7/11:

Was entsteht aus diesem Orchideengewächs?

Die Vanille ist ein Gewürz, das aus den fermentierten Schoten verschiedener Arten der Orchideen-Gattung Vanilla gewonnen wird.

Frage 8/11:

Welches Lebensmittel wächst hier?

Übrigens: 80 % der Weltreisernte werden im Nassreisanbau erzeugt. Dafür braucht es zwischen 3000 und 5000 Liter fließendes Wasser für ein Kilogramm Reis.

Frage 9/11:

Was kann man mit diesen Früchten herstellen?

Kaffee ist die richtige Antwort! Für eine gute Ernte benötigten die Kaffeesträucher übrigens ein ausgeglichenes Klima ohne Temperaturextreme - das heißt, ohne zu viel Sonnenschein und Hitze.

Frage 10/11:

Was blüht hier so schön?

Übrigens: Die Artischocke wurde 2003 zur Arzneipflanze des Jahres gewählt, weil ihr beispielsweise eine appetitanregende, verdauungsfördernde und cholesterinsenkende Wirkung zugeschrieben wird.

Frage 11/11:

Wo wächst die Kakaobohne?

Im ursprünglichen Zustand haben die Kakaobohnen einen scharfen und bitteren Geschmack. Das ändert sich erst durch die weitere Verarbeitung. 

Lust auf ein weiteres Quiz?

Dann hier entlang!

Überhaupt hat der Fernsehkoch in Fürth einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen: „Er ist Entertainer und Koch in Einem und macht das wirklich toll, auch wie er einen vor der Kamera leitet.“ Das Spiel mit der Kamera – für den Gastronomen war das eine neue Welt: „Ich wollte so authentisch wie möglich rüberkommen und mich nicht verstellen. Vor der Kamera ist man aber doch immer angespannt.“
Dennoch hatten Christian Moritz und seine Mitstreiter jede Menge Spaß. „Die eine oder andere Szene mussten wir häufiger drehen, weil wir so viel gelacht haben.“


Diese Gasthäuser und Metzgereien bieten Gans zum Abholen.


Von früh um neun bis nach Mitternacht stand Moritz an seinem Kochtag im „Mio Mio“, dennoch war es für ihn sogar der angenehmste Teil: „Da bin ich in meinem Element, für mich ist es das beste Gefühl, Gastgeber zu sein. Das mache ich viel lieber als monieren.“ Richtig aufgetischt wurde ab dem späten Nachmittag, als die anderen Teilnehmer kamen. Antipasti, Vitello tonnato und Bruschetta gab es als Vorspeisen, Pasta mit Gorgonzola, Pizza und Saltimbocca alla romana als Hauptspeise, gefolgt von Tiramisu und Schokosouflé.
Die Rückmeldungen waren laut Moritz positiv, doch was die anderen im Detail gesagt haben, erfährt auch er erst am 18. November. Positiv: Kein Teller ging zurück. Und wenn es Kritik gab, war sie konstruktiv. „Das Niveau war ohnehin sehr hoch.“ Es sei lehrreich gewesen, den anderen in der Küche zuzuschauen. „Da konnte ich viel lernen.“

Die Staffel mit Christian Moritz und Peter G. Rock von der Vineria Nürnberg (Kleinreuther Weg 87, Tel. 0911/ 93 58 51 95 7) läuft ab Montag, 16. November, jeweils um 17.55 Uhr auf Kabel Eins. Das „Mio Mio“ (Coubertinstraße 1, Fürth, Tel. 09 11/72 06 60) ist am 18. November an der Reihe.


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