Wenn es um die Wurst geht...

11.1.2016, 08:00 Uhr
Werner Behringer vom Bratwursthäusle mit dem Klassiker

Werner Behringer vom Bratwursthäusle mit dem Klassiker "Sechs mit Kraut". Serviert werden die Rostbratwürste traditionsgemäß auf einem Zinnteller. © Roland Fengler

Letzterer neigt dazu, seine Würste in kleine Stückchen zu schneiden, ehe sie nach ausgiebiger Betrachtung den Weg in den Mund finden. Das war es dann aber schon mit den Unterschieden. Denn schmecken tun die Würste "beim Behringer" (benannt nach Senior-Wirt Werner Behringer, dessen Sohn Kai längst im Wirtshaus neben der Sebal­duskirche aktiv ist) allen.

Gegrillt wer­den die "Nürnberger" auf Buchenholz­scheiten, dazu gibt es hausgemachten Kartoffelsalat (sehr, sehr gut) oder Sauerkraut. Ser­viert wird standesgemäß auf Zinntellern, für den großen Hunger empfiehlt sich ein Dutzend der klei­nen Würstchen.

Der Besuch im Brat­wursthäusle lohnt sich aber nicht nur wegen der von der hauseigenen Metzgerei selbst herge­stellten Bratwürste, son­dern auch wegen der ein­zigartigen Atmosphäre. Wer an Platzangst leidet, sollte das Wirtshaus tun­lichst meiden, denn die Kellnerinnen und Kellner nutzen jede noch so klei­ne Lücke, um Gäste zu platzieren. Und mit ein bisschen Glück kommt dann auch OB Maly oder einer der städtischen Referenten vorbei, um sich "Drei im Weggla" zu holen. Beim "Behringer" kehrt halt jeder ein.

Mehr Informationen über das Bratwurst­häusle in unserer Rubrik Essen und Trinken!

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