Dienstag, 19.01.2021

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FC Nagelberg weiter mit Trainer Utz Löffler

Der Spitzenreiter der A-Klasse Süd hat mit dem erfahrenen Coach für die nächste Saison verlängert - 12.01.2021 09:12 Uhr

Weiter beim FC Nagelberg: Utz Löffler.

11.01.2021 © Foto: Uwe Mühling


Seit Juli 2018 ist Löffler als Coach bei dem Fußball-A-Klassisten tätig, ab Sommer 2021 wird der 61-jährige Treuchtlinger beim FCN ins vierte Jahr gehen. Der Fusionsklub (bestehend aus den Stammvereinen FC Dettenheim, SV Schambach und TSV Dietfurt) hat mit Löffler für ein weiteres Jahr bis Juni 2022 verlängert. "Es passt in der Mannschaft, Utz Löffler kommt gerade auch mit den jungen Spielern sehr gut zurecht", unterstreicht Vereinschef Roth.

Utz Löffler selbst macht die Arbeit bei den Nagelbergern nach wie vor viel Spaß – abgesehen von den langwierigen Corona-Unterbrechungen in der laufenden Spielzeit 2019/2021. Aufgrund der Pandemie hatte auch der FCN im gesamten Kalenderjahr 2020 nur fünf Punktspiele. Mit vier Siegen (bei einer Niederlage) eroberte die Löffler-Truppe dabei den ersten Tabellenplatz in der A-Klasse Süd (punktgleich mit dem Zweiten Pappenheim).

Aufstieg in die Kreisklasse als Ziel

Sechs Partien sind im kommenden Frühjahr noch offen. "Wir wollen aufsteigen", umreißt Löffler das klare Ziel für den Endspurt der lang gedehnten Spielzeit. Mit seiner Mannschaft will er die Saison gut zu Ende bringen und dann im Idealfall in der kommenden Saison in der Kreisklasse erfolgreich Fuß fassen. Seiner jungen Mannschaft traut Löffler einiges zu: "Alle haben gut mitgezogen, die Stimmung ist gut. Außerdem hat der FC Nagelberg eine sehr gute Jugendarbeit, da kommen gute Fußballer nach", freut sich der Coach auf die kommende Zeit.

Bereits seit 1993 ist Utz Löffler als (Spieler-)Trainer tätig. FSV Hechlingen, SV Wettelsheim, ESV Treuchtlingen, SF Bieswang, Eintracht Kattenhochstatt und TSG Ellingen waren vor dem FC Nagelberg seinen Stationen. So etwas wie momentan hat er in all den Jahren allerdings noch nie erlebt. "Das ist eine ganz schwierige Saison", sagt er mit Blick auf die ständigen Unterbrechungen.

Mit das Schwierigste aus Löfflers Sicht: "Man verliert den Kontakt und den Blick für die Spieler." Telefon, Whatsapp und Co. können aus seiner Sicht den persönlichen Kontakt nicht ersetzen. Auch das Gesellige fehle. Löffler hofft daher, dass bald wieder Normalität einkehrt und dass keine Spieler aufhören und wegbrechen.

UWE MÜHLING

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