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Montag, 23.09.2019

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VW T-Roc Cabrio: SUV oben ohne

Start im Frühjahr 2020 - Drei- und Vierzylinder - Frontantrieb - 14.08.2019 19:48 Uhr

Offener T-Roc: VW fügt zusammen, was nicht unbedingt zusammengehört - suv und Cabrio. © Hersteller


Eigentlich sind sie doch tot, die Cabrios. Zumindest die erschwinglichen Vertreter der Gattung. Speziell VW hat dem offenen Beetle ebenso das Lebenslicht ausgeblasen wie dem Eos oder dem luftigen Golf.

Und jetzt das: Ausgerechnet ein Crossover wird zum Cabriolet. Ein Unterfangen, an dem sich schon Nissan mit dem Murano und Land Rover mit dem Range Rover Evoque versucht hat, jeweils allerdings mit eher begrenztem Erfolg.

Zwei- statt Viertürer

Vielleicht läuft es für den T-Roc aber ja besser. Schick sieht er schon mal aus, sachlich-technoid zwar wie alle Volkswagen, aber dennoch sportlich, mit klassischer Stoffkapuze und serienmäßigen Nebelscheinwerfern. Mit 4,27 Metern streckt sich der Luftikus um vier Zentimeter über seinen fest überdachten Bruder hinaus, anders als die viertürige geschlossene Version fährt das Cabrio zudem als Zweitürer vor.

Kommt rechtzeitig zur nächsten warmen Jahreszeit: Die offene Version des T-Roc startet im Frühjahr 2020. © Hersteller


445 Liter Kofferraum wie im "normalen" T-Roc sind vom Cabrio nicht zu erwarten, es beschränkt sich auf 284, auch damit lässt sich freilich leben.

Das vollautomatische Verdeck öffnet und schließt binnen neun Sekunden. Weil dies bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h funktioniert, muss der Fahrer im Falle eines plötzlichen Regengusses nicht hektisch den Straßenrand ansteuern.

Drei- und Vierzylinder-Benziner

Aus dem Motorenregal hat VW dem neuen T-Roc-Cabrio zwei Benziner zugedacht, einen Einliter-Dreizylinder mit 85 kW (115 PS) sowie einen 1,5-l-Vierzylinder mit 110 kW (150 PS). Beide werden serienmäßig mit einem Sechsganggetriebe kombiniert, der Vierzylinder ist optional auch in Verbindung mit 7-G-DSG erhältlich. Was das Cabrio an Kraftstoff verzehrt, bleibt noch unklar, als Anhaltspunkt mögen die Werte der geschlossenen Version dienen, die 5,2 bis 5,1 l (Dreizylinder) bzw. 5,4 bis 5,4 l (Vierzylinder) konsumiert, entsprechend 118 bis 115 oder 123 bis 121 g/km CO2.

Funktioniert vollautomatisch: Das Stoffverdeck öffnet und schließt in 30 Sekunden. © Hersteller


Allradantrieb bleibt dem T-Roc-Cabrio vorenthalten. Sollte VW zu dem Entschluss gelangen, dass der 221 kW (300 PS) starke, neue Topmotor des Viertürers auch dem lifestylig-offenen Derivat gut zu Gesicht steht, könnte sich dies freilich ändern.

Angeboten wird der offene T-Roc entweder in "Style"- oder in sportlicher "R-Line"-Ausstattung, unter anderem mit Sportfahrwerk und geschwindigkeitsabhängiger Progressivlenkung. Nicht selbstverständlich ist die Option einer Anhängerkupplung.

Mit digitalem Cockpit

Serienmäßig bekommt das Cabrio ein noch moderneres Infotainment als die geschlossene Variante, es bedient sich einer integrierten eSIM, geht dann auf Wunsch permanent online und importiert allerlei Funktionen und Dienste an Bord. Herzstück ist der Acht-Zoll-Monitor in der Mittelkonsole, gegen Aufpreis lässt sich das Equipment durch das Active-Info-Display hinterm Lenkrad zur Breitbild-Landschaft des „Digital Cockpit“ aufrüsten.

Über Preise hält sich Volkswagen noch bedeckt, denkbar ist aber ein Einstand bei rund 26.000 Euro.

ule 

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