Musikfestival an verschiedenen Orten

Bruckner, Frittenbude und viel Electro: Neue Bands beim Nürnberg Pop Festival bestätigt

Isabella Fischer
Isabella Fischer

Leben

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14.9.2022, 10:55 Uhr
Das Indiepop-Brüder-Duo Jakob und Matti Bruckner aus Regensburg spielt in diesem Jahr auf dem Nürnberg Pop Festival. 

© Lea Jansen Das Indiepop-Brüder-Duo Jakob und Matti Bruckner aus Regensburg spielt in diesem Jahr auf dem Nürnberg Pop Festival. 

Das Line Up des Nürnberg Pop Festivals wächst: Nach den Italo-Schlagern Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys und Shootingstar Edwin Rosen haben die Veranstalter nun die letzte Bandwelle verkündet. Mit dabei sind Anfang Oktober unter anderem die Electro-Punk-Helden Frittenbude und die Regensburger Indie-Pop-Formation Bruckner.

Auch weitere regionale Acts wurden bekanntgegeben: Die Bamberger Disco-Polka-Band Dr. Umwuchts Tanzpalast ist am Start, ebenso die Nürnberger Rapperin Amariz, die Dreier-Kombo Edle Brüder und die Preisträgerin des Gunda-Popkulturpreises Liaen.

Sie gesellen sich zu den Lokal-Matadoren wie Apanorama, Like Lovers, Skull Sized Kingdoms oder Figure Beach. Alle Künstlerinnen und Künstler, die bei Nürnberg Pop auftreten werden, finden Sie in unserer Bildergalerie:

Freunde der elektronischen Musik können sich auf eine Electronic Showcase Stage freuen, auf der mit Emilia Haar, Gleb Lasarew, Cathy Cyfka und pal_unknown vier Acts der Nürnberger Szene spielen werden.

Das Nürnberg Pop-Festival erstreckt sich über die gesamte Nürnberger Innenstadt. Spielorte sind in diesem Jahr die Katharinenruine, der Heilig-Geist-Saal, Korn's, Club Stereo, das Neue Museum, das KunstKulturQuartier, Hotel Adina, die Klarakirche und das Hinz & Kunz.

Das Konzert von Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys am Donnerstag im Z-Bau ist bereits ausverkauft. Für Freitag und Samstag gibt es weiterhin Tickets für 25 Euro plus Gebühren an allen bekannten Vorverkaufsstellen und online. Die parallel stattfindende Nürnberg Pop Conference ist kostenlos - eine Anmeldung allerdings nötig.

Beim Branchentreffen, zu dem auch die Öffentlichkeit Zugang hat, soll es um den momentanen Status Quo der Branche gehen. Der Lockdown ist zwar vorbei, doch erholt hat sich die Kultur- und Musiklandschaft nach zwei schweren Corona-Jahren noch lange nicht. Schleppende Ticketvorverkäufe und steigende Kosten im Zuge des Krieges in der Ukraine lassen viele Bands und Veranstalter mit Sorgenfalten in den Herbst blicken. Auch Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat sich angekündigt.

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