Einfacher geht es kaum

Echter Überlebenskünstler: Dieses Gemüse pflanzen Sie nur einmal und können für immer ernten

21.7.2021, 15:01 Uhr
Diese Pflanze ist ein echter Überlebenskünstler im Garten.

Diese Pflanze ist ein echter Überlebenskünstler im Garten. © ivabalk//Pexels/Pixabay/LizenzCC

Ihre Blüte erinnert an eine Sonnenblume, mit der sie tatsächlich auch verwandt ist - für alle Hobbygärtner und -köche ist die Wurzel aber deutlich interessanter als die Blüte: Topinambur ist eine in Deutschland nach wie vor nur wenig bekannte Alternative zur Kartoffel.

Im Gegensatz zu den allermeisten Gemüsesorten ist das Wurzelgemüse - das auch als Erdbirne, Jerusalem-Artischocke oder Erdsonnenblume bezeichnet wird - mehrjährig, das heißt, ihre Knollen können über viele Jahre hinweg immer wieder geerntet werden.

Topinambur ist pflegeleicht - so wächst er am besten

Zusätzlich ist der Topinambur vollkommen pflegeleicht: Die Staude wird zwischen zwei und drei Metern hoch und blüht von August bis in den Herbst hinein. Sobald das Kraut im Winter braun wird, können die Knollen geerntet werden. Einmal geerntet, lassen sich die Knollen allerdings nur wenige Wochen lagern und sollte daher zügig verarbeitet werden.

Der Standort sollte sonnig sein, ansonsten ist die Pflanze anspruchslos und muss nur selten gegossen werden. Da sich der Topinambur sehr schnell im Beet breit macht, sollten Sie über eine Wurzelsperre nachdenken - oder ihn gleich in Kübeln anpflanzen.

Darum ist Topinambur besonders für Diabetiker geeignet

Die Knollen, die ähnlich wie Süßkartoffeln oder Artischocken schmecken, können Sie in der Küche genauso wie Kartoffeln verarbeiten - etwa als Suppe, Püree oder in Scheiben geschnitten. Sie können sogar roh, zum Beispiel in Salaten, verzehrt werden.

Da Topinambur hohe Mengen an Inulin - einem Ballaststoff, der die Darmflora unterstützt - ist er besonders gut für Diabetikerinnen und Diabetiker geeignet.

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