Mit Gérard Jugnot

Feine Komödie aus Frankreich: "Meine schrecklich verwöhnte Familie"

12.5.2022, 13:55 Uhr
Francis (Gérard Jugnot) hat keine Lust mehr, der Goldesel für seine Kinder zu sein.

© Arnaud Borrel/Telepool/dpa Francis (Gérard Jugnot) hat keine Lust mehr, der Goldesel für seine Kinder zu sein.

Der reiche Geschäftsmann Francis Bartek gehört zur High-Society in Monaco. Seine erwachsenen Kinder verbringen ihre Zeit damit, das Geld des Vaters auszugeben. Tochter Stella lässt sich von einem Luxusladen zum anderen chauffieren. Philippe hat nur schnelle Sportwagen im Kopf. Alexandre wird von jeder Uni geschmissen und liebt sich durch die Betten der Côte d’Azur.

Bartek hat die Eskapaden seines Nachwuchses satt. Er ersinnt einen kühnen Plan und gibt vor, die Konten seiner Firma seien wegen Veruntreuung eingefroren worden. Die vier flüchten nach Marseille in das heruntergekommene Haus seines Vaters. Ohne einen Cent in der Tasche müssen die Sprösslinge nun das Undenkbare tun: arbeiten.

Generationenkonflikte und Familiengeist

Der Franzose Nicolas Cuche drehte mit "Meine schrecklich verwöhnte Familie" das Remake der mexikanischen Erfolgs-Komödie "Die Kinder des Señor Noble". Sein Film erzählt keine moralische Geschichte, sondern handelt von Generationenkonflikten, Familiengeist und den Auswüchsen der Konsumgesellschaft.

Mit Gérard Jugnot holte Cuche dafür einen der beliebtesten französischen Schauspieler vor die Kamera, der die Rolle des Millionärs, der letztendlich von seinen Kindern eine Lektion erteilt bekommt, mit liebevollem und schelmischem Humor verkörpert. (95 Min.)

In diesen Kinos läuft der Film.