Lesertelefon: Wie sehr schadet der Lockdown Kindern und Jugendlichen?

3.5.2021, 11:24 Uhr
Die Pandemie macht auch Kindern und Jugendlichen zu schaffen. Manche stecken die Belastungen weniger gut weg als andere.

Die Pandemie macht auch Kindern und Jugendlichen zu schaffen. Manche stecken die Belastungen weniger gut weg als andere. © imago images/Geisser

Deutschland im Krisenmodus und das seit über einem Jahr. Lockdowns und Lockerungen wechseln sich ab. Klar ist: Die Corona-Pandemie hat nicht nur das Leben der Erwachsenen völlig auf den Kopf gestellt. Auch für Kinder und Jugendliche ist nach wie vor nichts mehr, wie es einmal war. Ihre Klassenkameraden sehen sie oft nur noch am Bildschirm, geliebte Hobbys sind weggebrochen und mit den Kontaktbeschränkungen nicht selten auch die Möglichkeit, Freunde zu treffen.


Folgen des Lockdowns: Deutlich mehr junge Patienten in Behandlung


Dr. Kathrin Herrmann, Chefärztin.

Dr. Kathrin Herrmann, Chefärztin. © Foto: Friends and Pflaumer

Manche Kinder stecken das besser weg, andere können damit schlecht bis gar nicht umgehen. Wissenschaftler sind sich längst einig, dass sich die gegenwärtigen Lebensumstände mittel- und langfristig auf die Stimmungslage auswirken können – und damit auch auf eine eventuell schon vorhandene depressive Störung.

Dr. Ursula Böhm, leitende Oberärztin.

Dr. Ursula Böhm, leitende Oberärztin. © Foto: Friends and Pflaumer

Zwei, die das wissen, sind Dr. Kathrin Herrmann und Dr. Ursula Böhm von der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach. Herrmann ist dort Chefärztin, Böhm leitende Oberärztin. "Wie sich die Corona-Pandemie auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen auswirkt": Zu diesem Thema stehen die beiden Medizinerinnen beim NN- Lesertelefon Rede und Antwort – und zwar am Mittwoch, 5. Mai, von 16.30 bis 18 Uhr. Zu erreichen sind sie in diesem Zeitraum unter den Telefonnummern (09 11) 216 21 96 (Dr. Kathrin Herrmann) und (09 11) 216 21 95 (Dr. Ursula Böhm).

Die Ärztinnen gehen davon aus, dass sich am Mittwoch vor allem Eltern oder Großeltern bei ihnen melden, die sich beispielsweise Sorgen machen, weil sich ihr Kind immer mehr zurückzieht. Die Expertinnen beantworten zudem Fragen wie diese: Wie kann ich erkennen, ob mein Kind depressiv ist oder sonst seelisch belastet ist? Was kann ich konkret tun? An wen beziehungsweise wohin kann ich mich wenden? Ab wann muss ich unbedingt reagieren?

Ganz allgemein können die beiden Ärztinnen auch konkrete Tipps zur Frage geben, "was kann ich tun, damit mein Kind besser durch die Krise kommt?"

NN-Lesertelefon: "Wie sich die Corona-Pandemie auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen auswirkt", Mittwoch, 5. Mai, von 16.30 bis 18 Uhr. Dr. Kathrin Herrmann wird in diesem Zeitraum unter der Rufnummer (09 11) 216 21 96 zu erreichen sein, Dr. Ursula Böhm unter der (09 11) 216 21 95.

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