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Baumer wird Bergsteiger

Geheimtipps von unserem Berlin-Korrespondenten - diesmal eine geheimnisvolle Erhebung - 07.12.2019 08:00 Uhr

Der Teufelsberg in Berlin strahlt maroden Charme aus. © Harald Baumer


Erstens: Während des Kalten Krieges betrieben die amerikanischen Geheimdienste hier eine Abhörstation. Die Gebäude sind noch vorhanden, verfallen aber langsam. Sieht alles sehr gespenstisch aus.

Zweitens: An diesem Ort wurde rund ein Dutzend Filme gedreht, von der Vampirgeschichte über die Kriminalkomödie bis zum Psychothriller. Man spaziert herum und fühlt sich unweigerlich wie ein Regisseur, der nach Einstellungen sucht.

Drittens: Es handelt sich mit 120,1 Metern immerhin um den zweithöchsten Berliner Berg. Wer ihn zu Fuß erobert, kommt sogar ein klein wenig ins Schwitzen.

Viertens: Es ist ein geschichtlich interessanter Ort. Der Teufelsberg entstand auf den Trümmern der gigantischen wehrtechnischen Fakultät der Nationalsozialisten, die nun zum Glück unter Bäumen begraben sind.

 

So kommen Sie hin:

Von der nächstgelegenen Busstation (M46, Haltestelle Mohrunger Allee) sind es noch 24 Minuten zu Fuß. Wer das vermeiden will, muss mit dem Fahrrad oder mit dem Auto fahren.

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