Neuer Beschluss

EU verschärft Einreisebeschränkungen für Ungeimpfte - diese drei Länder sind betroffen

17.1.2022, 17:22 Uhr
Die Europäische Union verschärft die Einreisebeschränkungen erneut.

© Boris Roessler, dpa Die Europäische Union verschärft die Einreisebeschränkungen erneut.

Die Einreise von Ungeimpften aus Kanada, Australien und Argentinien in die EU wird coronabedingt wieder deutlich eingeschränkt. Wie aus einem am Montag veröffentlichten Beschluss der EU-Staaten hervorgeht, gilt für die drei Länder wegen deutlich gestiegener Corona-Fallzahlen keine Ausnahme der zu Beginn der Pandemie eingeführten Einreisebeschränkungen mehr. Somit dürfen ungeimpfte Menschen künftig nur noch aus 13 Ländern normal in die EU einreisen. Dazu gehören etwa Chile, Kolumbien, Neuseeland und Südkorea.

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten sich Mitte März 2020 alle EU-Staaten außer Irland sowie die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst zu verbieten. Je nach Corona-Lage in den Ländern wird dieser weitgehende Einreisestopp von Zeit zu Zeit jedoch gelockert. Grundsätzlich ist er nicht bindend. Deutschland setzt die Vorgaben weitgehend um.

Für vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Touristen gelten nach einem Beschluss vom Mai 2021 ohnehin Ausnahmen. Gleiches gilt unter anderem für EU-Bürger und ihre Familienangehörigen sowie für Drittstaatler mit längerfristigem Aufenthaltsrecht in einem EU- oder Schengenstaat. Ausgenommen sind zudem unter anderem Gesundheits- und Transportpersonal sowie Saisonarbeiter.