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Länger Urlaub: So nutzen Sie die Brückentage 2020 richtig

Wer geschickt seine Ferien plant , kann mehrere lange Urlaube machen - 19.10.2019 08:00 Uhr

Wer schlau über Brücken geht, holt mit wenigen Tagen etwa einen langen Griechenlandurlaub heraus. Hier eine byzantinische Steinbrücke im Epirus. © Matthias Niese


Die erste Brücke, die ins neue Jahr hineinreicht, können viele ohne Berücksichtigung der davorliegenden Weihnachtsfeiertage zwischen 28. Dezember 2019 und 5. Januar 2020 schlagen. Gehen wir davon aus, dass für kommendes Silvester (und Heiligabend 2020) nur ein halber Tag Urlaub genommen werden muss, kommen Sie unter dem Einsatz von 3,5 Urlaubstagen auf neun freie Tage am Stück. Zählt man die davor liegenden Tage um Weihnachten 2019 ab 23. Dezember dazu, bekommt man unter Einsatz von sechs Urlaubstagen insgesamt 16 freie Tage.

Die Faschingsferien in Bayern fallen aus dieser Auflistung heraus, denn dort gibt es keinen offiziellen Brückentag – manche Betriebe geben freiwillig einen halben Tag am Faschingsdienstag frei. Die nächste Brücke fällt daher auf Ostern. Wer sich da zwischen dem 4. April und dem 13. April frei nimmt, bekommt für vier Urlaubstage zehn freie Tage am Stück. Wer nochmal vier Tage in der Woche danach einbringt, kann 16 Tage verreisen.

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Eine weitere Brücke schlägt sich über den 1. Mai, und zwar vom 25. April bis 3. Mai – für vier Urlaubstage gibt es zehn freie zusammenhängende Tage. Über Christi Himmelfahrt am 21. Mai (Donnerstag) sind es zwischen 21. Mai bis 24. Mai für einen Urlaubstag vier freie Tage, für vier Urlaubstage gibt es vom 16.bis 24. April neun Tage am Stück frei.

Über Pfingsten kann man in Bayern für acht Urlaubstage über zwei Wochen am Stück oder wieder eine Woche davor oder danach freinehmen – zwischen 30. Mai und 7. Juni erhält man in Bayern für vier Urlaubstage neun freie Tage, die Woche darauf ist es über Fronleichnam ähnlich.

Zwei Feiertage nutzen wenig

Wer Christi Himmelfahrt und Pfingsten verbindet, kommt unter Einsatz von sechs Urlaubstagen auf zwölf freie Tage. Und wer sogar Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam kombiniert, kommt unter Abschreibung von 14 Urlaubstagen auf 25 freie Tage zwischen 21. Mai und 14. Juni. Weil der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober auf einen Samstag und Allerheiligen am 1. November auf einen Sonntag fallen, lohnt sich die nächste Brücke erst wieder an Weihnachten. Zwischen 19. und 27. Dezember gibt es die klassische Kombination vier Urlaubstage gegen neun freie Tage. Wer Weihnachten, Silvester und Neujahr zwischen 24. Dezember und 3. Januar überbrückt, bekommt unter Einrechnung eines halben Tags für jeweils Heiligabend und Silvester aus vier Urlaubstagen elf freie Tage.

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